Monthly Archives: Februar 2017

Nachtaktiv und unordentlich

Intelligente Menschen bleiben lange wach, sind unordentlich und fluchen
Das hast du heimlich schon immer gewusst: Dein Chaos ist ein Zeichen von Genialität. Was sonst?

Intelligente Menschen fluchen mehr
Wurde euch als Kind auch immer gesagt, ihr sollt nicht fluchen, euer Zimmer aufräumen und früh ins Bett gehen? Wenn euch das schon als Kind genervt hat und jetzt erst recht, dann ist das möglicherweise ein Zeichen dafür, dass  ihr besonders intelligent seid. Diese Erkenntnis, die viele von euch schon längst geahnt haben, hat John Stanley Hunter nun bei unserem Partner Business Insider zusammengefasst. Den Mythos, dass Fluchen etwas für ungebildete Menschen sei, gibt es schon lange. Eine Studie aus den USA ging diesem Gerücht wissenschaftlich auf den Grund. Die Forscher fanden heraus, dass Menschen, die innerhalb von einer Minute die meisten Schimpfwörter nennen konnten, in Intelligenztests auch besser abschnitten. Die Forscher kamen also zu dem Schluss, dass ein reiches Vokabular an Schimpfwörtern ein Zeichen für gesunde verbale Fähigkeiten sei, und nicht der Versuch, verbale Defizite zu vertuschen.

Intelligente Menschen bleiben länger wach
Die Wissenschaft bezeugt ebenfalls, dass Menschen, die nachts länger wach bleiben, die intelligenteren Menschen sind. Präsident Obama, Charles Darwin, Winston Churchill, Keith Richards und Elvis Presley sind alle dafür bekannt, nachtaktiv zu sein. Wenn ihr also oft spät ins Bett geht, seid ihr in guter Gesellschaft.

Unordnung und Intelligenz gehen Hand in Hand
Ihr bleibt also gern lange wach und flucht viel? Wenn ihr jetzt auch noch zu Unordnung neigt, können wir euch nur beglückwünschen. Wie eine Studie der University of Minnesota zeigt, sind die unordentlichen Schreibtische der Genies tatsächlich ein Zeichen für Intelligenz. Wer sich nicht damit beschäftigt, Ordnung zu halten, der hat offensichtlich grössere Dinge im Kopf. Das ist doch gute Nachricht für viele der fluchenden, unordentlichen Nachteulen da draussen. Gehört ihr auch dazu?

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Lego – The silent Mary

Lego Pirates of the Caribbean 2017 – The Silent Mary – 71042

Auf der New York Toy Fair wurde das exklusive Set LEGO Pirates of the Caribbean The Silent Mary 71042 offiziell vorgestellt: Der Fluch der Karibik und sein neues Schiff. Mittlerweile gibt es auch offizielles Bildmaterial. Das Schiff wird aus 2300 Teilen zusammengebaut und ist ab dem 1. April erhältlich. Ein VIP-Vorverkauf ist noch nicht bestätigt, kolportiert wird ein Preis von 200 Euro…

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Analyse zu Rotkäppchen

Der Hintergrund zu Rotkäppchen – Analyse eines Schreckmärchens
Im Märchen Rotkäppchen aus der Sammlung der Kinder und Hausmärchen der Gebrüder Grimm geht es um die innere Entwicklung eines kleinen Mädchens, die vor dem Hintergrund dem Tod von der Schippe gesprungen zu sein, ihre Augen für die Welt in, ihren guten sowie bösen Sphären, öffnet. Die erste Erzählphase beinhaltet zunächst die Vorstellung der Hauptfigur, sowie die Darlegung des Haupthandlungsstranges, nämlich den Auftrag der Mutter, der besagt, dass Rotkäppchen sich mit Wein und Kuchen auf den Weg zur kranken Grossmutter machen soll.

Der weibliche Hauptcharakter Rotkäppchen wird als „kleines süsses Mädchen, die jedermann lieb hatte, der sie nur ansah“. Daraus kristallisiert sich heraus, das sie als verwöhntes beziehungsweise verhätscheltes Kind angesehen werden kann, da sie Zuneigung von allen Seiten erfährt. Dies wird weiter dadurch gestützt, dass „ihre Grossmutter nicht wusste, was sie ihr schenken sollte“. Somit führt die ausnahmslos heile Welt, in der Rotkäppchen aufwächst dazu, dass es im späteren Handlungsverlauf offensichtliche Gefahren nicht erkennt, und die aus menschlichem Fehlverhalten resultierende Katastrophe ihren Lauf nimmt. Das rote Käppchen, das Rotkäppchen geschenkt bekam biete viel Spielraum für Deutungshypothesen. Zum einen steht die Farbe Rot für das Leben, in diesem Falle die kindlich unschuldige Lebensfreude des kleinen Mädchens. Zum anderen aber auch für die Entwicklung vom Mädchen zur Frau.

Der Auftrag den das kleine Mädchen zu verrichten hat, hat einen tiefgehenden symbolischen Charakter, denn er legt dem Leser die Verhältnisse der drei weiblichen Charaktere unter einander dar. So steht die Grossmutter, was sich aus dem altdeutschen Gross-Mutter ableitet und bedeutungsgleich mit Ur-Mutter ist. Also dem Ursprung des familiären Lebens. Nun da dieser Ursprung krank ist es die Aufgabe des jüngsten Sprosses für die Grossmutter zu sorgen. Dabei stehen der Wein und der Kuchen als Lebensspender beziehungsweise der Wein als Saft des Lebens. Weiterhin bedeutet der Ausspruch der Mutter, dass „sie hübsch sittsam gehen und nicht vom rechten Weg abkommen solle, da sonst das Glas zerbräche.“, dass das Leben der Grossmutter allein in der Verantwortung des kleinen Rotkäppchens liegt und ein nicht Erfüllen des Auftrages zum Tod der Grossmutter führen könnte. Was sich anhand der allgemeinen Symbolik des zerbrochenen Glases und des darin enthaltenen Weins beweisen lässt. Einerseits auf die Grossmutter bedeutet dies, dass aus der zerbrochenen Flasche der Lebenssaft austritt. Andererseits steht hier symbolisch bei einem Abkommen vom rechten Weg Gefahr beziehungsweise ein schreckhaftes Erlebnis ins Haus.

Dass man sich stets in Acht nehmen muss und Fremden nicht zu vertrauensvoll entgegentreten darf, weiss heute jedes Kind. Auch, weil fast jedes Kind die Geschichte von Rotkäppchen und dem bösen Wolf kennt. Heute existieren unzählige Varianten des Märchens. Die bekannteste ist die der Gebrüder Grimm aus dem Jahr 1812.

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Orangefarbener Alligator

Wieso ist dieser Alligator orange?
Ein orangefarbener Alligator, ein Bild mit Seltenheitswert. Im US-Bundesstaat South Carolina wurde ein besonders gefärbter Alligator entdeckt. Warum ist dieser Alligator orange? Alligatoren sind im Süden der USA häufig anzutreffen. Doch nun wurde im Örtchen Hanahan im Bundesstaat South Carolina ein ganz besonderes Exemplar gesichtet.

Anders als seine Artgenossen ist es nicht grün, sondern kommt in einem leuchtenden Orange daher. Weil es mit dieser Farbe dem Präsidenten der USA ähnelt, dauerte es nicht lange, bis ein entsprechender Spitzname gefunden war: Trumpagator. Doch warum sieht er so aus, wie er aussieht? Dazu gibt es nur Vermutungen. Die einleuchtendste stammt von einem Angestellten der Naturschutzbehörde des Bundesstaates. Ihm zufolge könnte der Alligator seinen Winterschlaf an einem rostigen Ort verbracht haben, beispielsweise in einem Abflussrohr, welches auf seine Schuppen abgefärbt habe. Er geht davon aus, dass das Tier schon bald wieder zu seinem normalen Look zurückkehren wird und wieder herzhaft zupacken kann.

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Valentinstag 2017

Valentinstag 2017
Meine lieben Freunde, Besucher und Miketop-Fans – – – Möge das sensible Getriebe im Lego-Herzen nie still stehen und unsere Freundschaft immer fortwährend mit den filigranen Zahnrädchen am Laufen erhalten. Ich sende Euch viele liebe Grüsse zum Valentinstag – Mike

Valentin ist der schönste Tag,
wenn man gerne Blumen mag.
Doch weil ich keine Blumen für Euch hab,
sag ich dir nur, dass ich Euch mag…

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Unheimliche Geisterschiffe

Die zehn unheimlichsten Geisterschiffe
Manche sind nur Legenden, andere gibt es wirklich. Sie kämpfen sich einsam durch die Wellen, keiner putzt das Deck, keiner hisst die Segel. In der Kombüse stehen die Töpfe und Teller so, als wäre der Smutje eben noch da gewesen. Durch die Gänge rollen leere Flaschen, in den Kajüten liegen Kleider und Schuhe. Aber von der Mannschaft ist weit und breit keine Spur. Wo sind sie geblieben? Wurden sie alle von einer riesigen Welle über Bord gespült? Hat einer von ihnen alle anderen getötet, alle Leichen beseitigt und ist als letzter über Bord gesprungen? Nichts ist unheimlicher, als wenn sich gleich eine ganze Gruppe Menschen in Luft auflöst. Über manche Geisterschiffe gibt es nur Gerüchte und Legenden, andere sind sehr real und wurden gründlich untersucht.

Die Papiere der „Ourang Medan“ wurden nie gefunden
Die „Ourang Medan“ war ein Dampfschiff, das inzwischen als „Geisterschiff der Südsee“ bekannt ist. Der Funker der „Ourang Medan“ sendete am 27. Juni 1927 einen SOS-Ruf und teilte mit, dass man an Bord des Schiffs dringend einen Arzt brauche. Später meldete sich der Funker noch einmal: „Alle Offiziere sind tot, auch der Kapitän. Wahrscheinlich sind alle tot. Ich sterbe“. Das Dampfschiff war fernab aller üblichen Schifffahrtsrouten im Pazifik unterwegs, dennoch war am nächsten Tag ein anderes Schiff – die „Silver Star“ – in der Nähe. Kein Mensch auf der „Ourang Medan“ gab Zeichen oder antwortete. Schliesslich wagten sich einige Matrosen der „Silver Star“ an Bord. Sie fanden nur Leichen. Die Toten wirkten, als seien sie in einer Schrecksekunde inmitten einer Bewegung, in der sie nach etwas greifen wollten, erstarrt. Der Anblick war grauenhaft. Der Kapitän der „Silver Star“ entschloss sich, die „Ourang Medan“ in Schlepptau zu nehmen. Aber dann begann das unheimliche Schiff zu brennen. Der Kapitän schnitt die Seile durch, kurz darauf explodierte die „Ourang Medan“. Welches Drama hatte sich auf dem Schiff abgespielt? Einen kleinen Hinweis gibt es dank des einzigen Überlebenden. Zehn Tage nach der Explosion kam auf den Marschallinseln ein Rettungsboot mit sieben Toten und einem Überlebenden an. Sie alle waren von der „Ourang Medan“ geflohen. Der Überlebende berichtete, dass man in China eine geheime Ladung an Bord genommen hatte und dass kurz darauf alle krank wurden. Bis heute nimmt man an, dass das Schiff Zyankali geladen hatte und dass sich giftige Blausäuredämpfe im Schiff verbreitet hatten. Allerdings hat man nie richtige Schiffspapiere gefunden. Wem es gehörte, woher es kam, wohin es wollte – alles verblieb ein Rätsel.

Der „Fliegende Holländer“ gilt als schlechtes Omen
Heinrich Heine hat über ihn gedichtet, Wilhelm Hauff hat eines seiner schönsten Märchen über ihn geschrieben, viele andere Dichter wurden von ihm inspiriert. Aber spätestens seit Wagner eine Oper über den unter einem Fluch leidenden Kapitän schrieb, ist der „Fliegende Holländer“ das berühmteste Geisterschiff überhaupt. Die Frage ist: Gab es ihn wirklich, diesen unglückseligen Kapitän, der bis zum jüngsten Tag auf See bleiben muss und nur alle sieben Jahre kurz das Land betreten darf? Woher die Geschichte stammt, weiss man nicht genau. Im 16. Jahrhundert wurden viele Geschichten über wagemutige holländische Kapitäne erzählt, die mit dem Teufel in Pakt standen oder selbst ihre ganze Mannschaft verflucht hatten. Wahrscheinlich ist der wahre Fliegende Holländer ein Kapitän namens Hendrick van der Decken. Er wollte unbedingt das Kap der Guten Hoffnung umfahren und er schwor, es bis zum Jüngsten Gericht immer wieder zu versuchen. Dann stach er in See. Auch als ein Sturm aufzog, fuhr er weiter und blieb unbeirrt an Deck. Er soff, rauchte Pfeife, sang obszöne Lieder und lachte laut über seine Mannschaft, die vor Angst zitterte. Es kam zur Meuterei, der Kapitän erschoss die Meuterer, aber dann explodierte die Waffe in seiner Hand. Die Mannschaft und er waren tot. Seitdem soll er rastlos über die Meere segeln und allen anderen Schiffen, die ihn sehen, den Tod bringen. Das Schiff des „Fliegenden Holländers“ soll unzählige Male gesichtet worden sein, und jedes Mal galt es als schlechtes Omen. Sogar der deutsche Admiral Karl Dönitz behauptete im Zweiten Weltkrieg, dass einige U-Boot-Crews vor ihrem Untergang den „Fliegenden Holländer“ gesehen haben wollen.

Die „Mary Celeste“ hatte Industriealkohol geladen
Die Geschichte der „Mary Celeste“ wird auch das grösste Mysterium der Seefahrt genannt. Die „Mary Celeste“ war ein Zweimaster. 1872 fand man das Schiff ohne Mannschaft zwischen den Azoren und Portugal einsam auf dem Atlantik treibend. Es war am 7. November in New York ausgelaufen und wollte nach Genua segeln. An Bord waren mehrere Passagiere, Kapitän Benjamin Briggs und eine Ladung Industriealkohol. Noch am 4. Dezember wurde die „Mary Celeste“ gesichtet, und alles schien normal zu sein. Am 13. Dezember fand man das Schiff verlassen, ziellos schaukelnd auf den Wellen. Die Schiffspapiere fehlten, aber das Frühstücksgeschirr mit dem Tee stand noch auf dem Tisch. Einige Pfeifen der Mannschaft lagen in ihren Ständern und waren noch warm. Hier hatte jemand gefrühstückt und geraucht – und dann in aller Hast mit Papieren das Schiff verlassen. Warum? Die Ladung war unberührt, es gab genügend frisches Trinkwasser und ausreichend Lebensmittel. Das Rettungsboot fehlte. Man fand einige Blutspuren in der Kajüte des Kapitäns, und man vermutete deshalb dass der Kapitän ermordet worden war und dass dann alle geflohen sind. Beweisen konnte man diese Theorie jedoch nie. Die „Mary Celeste“ wurde noch 17 Mal weiterverkauft. Am Ende wollte ein Besitzer mit ihr die Versicherung betrügen und versenkte das unglückselige Schiff. Der Versicherungsbetrug flog allerdings auf.

Die „Lady Lovibond“ zeigt sich alle 100 Jahre
Die „Lady Lovibond“ spuckt als Geisterschiff vor der Küste Englands. Am 13. Februar 1748 nahm Kapitän Simon Reed seine frisch angetraute Frau Annette mit auf sein Schiff „Lady Lovibond“, obwohl er damit ein ungeschriebenes Gesetz verletzte. Frauen bedeuteten auf Schiffen Unglück und hatten damals an Bord nichts zu suchen. Aber Kapitän Simon Reed liebte seine Annette einfach über alles. Dieses Mal brachte die junge Frau dem Schiff wirklich kein Glück. John Rivers, der erste Offizier, war ebenfalls verliebt in Annette. Er begann auf dem Deck eine Prügelei mit dem Kapitän. Das Drama endete damit, dass John Rivers die „Lady Lovibond“ absichtlich auf Sandbänken auflaufen liess. Alle Mann und Annette ertranken. Seitdem spukt das Schiff vor der Küste von Dover. Es zeigt sich genau alle 100 Jahre am 13. Februar zwischen den Sandbänken. Es gibt anscheinend Augenzeugen sowohl für den 13. Februar 1848 und für den 13. Februar 1948. Am 13. Februar 2048 wird sie wieder erwartet. Das Schiff soll genauso aussehen, wie früher. Allerdings hat die „Lady Lovibond“ als Geisterschiff einen grünen Schein.

Die „Octavius“ auf eiskalten Abwegen
Am 11. Oktober 1775 fand das Walfangschiff „Herald“ die „Octavius“ an der Küste von Westgrönland. Das Schiff war 13 Jahre verschollen gewesen! Die ganze Besatzung war tot, auch der Kapitän lag tot in seiner Kajüte. Alle waren erfroren. Der Anblick des Kapitäns war besonders schaurig. Er sass, so Augenzeugen, steifgefroren an seinem Schreibtisch und hielt immer noch die Feder in der Hand, mit der er ins Logbuch schrieb! In seiner Kajüte lagen eine tote Frau und ein totes Kind. Was machte die „Octavius“ dort oben in Westgrönland? Die „Octavius“ hatte sich 13 Jahre zuvor auf den Weg nach Indien gemacht und war dort nie angekommen. Wahrscheinlich hatte der Kapitän versucht, die viel kürzere Nord-West-Passage zu befahren und war bei Alaska in Packeis geraten. Es kann sogar sein, dass der Kapitän der erste war, der diesen Weg entdeckt hat. Er konnte nur nicht mehr darüber berichten. 13 Jahre lang soll das Schiff mit seinen zu Eis erstarrten Menschen ungesteuert in Nordpol-Nähe gefahren sein, bis es in Westgrönland auftauchte. Das Logbuch konnte keine genaueren Angaben mehr liefern. Es war gefroren, und als man es mit in die Wärme nahm, zerfiel es.

Die „Young Teazer“ explodierte
Während des Britisch-Amerikanischen Krieges 1812 war die „Young Teazer“ als Piratenschiff unterwegs. Privatpersonen durften damals feindliche Schiffe entern und ausräumen. Sie bekamen dazu von der Regierung sogar einen offizielle „Kaperbrief“. Einige Zeit waren die Männer der „Young Teazer“ sehr erfolgreich, dann aber wurde die „Young Teazer“ selbst von feindlichen Schiffen verfolgt. Im Juni 1813 wurde sie schliesslich von der „HMS Hogue“ in den Hafen von Halifax gejagt, aber die „Young Teazer“ konnte entkommen. Immer wieder gelang es dem kleinen Piraten-Schoner, vor den britischen Schiffen zu fliehen. Am Ende war es dann aber in der Bucht von Mahone in Neuschottland (Kanada) gefangen. Die Situation war aussichtslos und die Männer wussten, dass man sie hängen würde. Die Besatzung wollte deshalb fliehen und das Schiff vorher in die Luft sprengen. Das Schiff explodierte viel zu früh. Viele „Teazer“-Männer starben, andere überlebten schwer verletzt. Die Überlebenden kamen in ein Gefängnis, die Toten wurden an der Küste beigesetzt. Seit der Explosion wurde die „Young Teazer“ immer wieder gesichtet. Wie aus dem Nichts taucht es als brennendes Geisterschiff in der Mahone-Bucht in Neuschottland auf. Es soll inzwischen Hunderte von Augenzeugen geben, die berichten, dass es plötzlich vor ihnen war. Einige sahen es aus nächster Nähe und berichteten, dass sie Männer beobachteten, die über das brennende Deck liefen und um ihr Leben kämpften. Die Überreste des Wracks wurden damals von Küstenbewohnern eingesammelt, das kostbare Holz zum Hausbau verwendet. In einem dieser Häuser soll es spuken. Heute findet an der Küste jährlich ein Festival zu Ehren des Geisterschiffes statt.

Auf der „MV Joyita“ fehlte das Logbuch, der Sextant und der Chronometer
Die „MV Joyita“ war eigentlich eine Luxusjacht, die 1931 in Los Angeles (USA) für den Filmdirektor Roland West gebaut wurde. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Jacht von der Navy an der Küste von Hawaii eingesetzt. Am 3. Oktober 1955 lief das Schiff von Samoa in Richtung Tokelau im Südpazifik aus. Es waren 25 Menschen an Bord, darunter Regierungsbeamte, zwei Kinder und ein Chirurg, der auf Tokelau gebraucht wurde. Die Überfahrt sollte nur zwei Tage dauern, aber das Schiff verschwand. Man fand es am 10. November 1955, 600 Meilen von seiner Route entfernt. Es war kein Mensch mehr an Bord, und alle Uhren waren um 10.25 Uhr stehengeblieben! Eine der Maschinen lief immer noch, aber es fehlten 4 Tonnen Fracht. Da sich die Last verschoben hatte, hatte es eine starke Schlagseite. Man fand an Deck blutiges Verbandsmaterial, aber sonst nichts. Das Logbuch, der Sextant und der Chronometer fehlten. Gerüchte verbreiteten sich. Japanische Soldaten sollen sich angeblich an dem Schiff gerächt haben, weil es während des Krieges im Zweiten Weltkrieg gegen die japanische Armee eingesetzt worden war. Was wirklich passierte und wo die 25 Menschen geblieben sind – man weiss es bis heute nicht.

Die „Baychimo“ verschwand 1931 in einem Schneesturm
Die „Baychimo“ war ein in Deutschland gebauter Frachter, der in den Zwischenkriegsjahren an der kanadischen Küste fuhr und zu einem sehr realen Geisterschiff wurde. Im Oktober 1931 geriet der Frachter in Packeis. Die Männer konnten sich an Land ein Lager bauen, in dem sie überwintern wollten. Am 24. November 1931 kam es zu einem schrecklichen Schneesturm. Als er vorüber war, war das Schiff verschwunden. Die Männer an Land waren davon überzeugt, dass es im Sturm gesunken war. Aber dann tauchte es immer wieder auf. Man sah es mal da, man sah es mal dort. Manche konnten es sogar betreten, aber es war immer zu viel Eis in der Nähe, um es anzuseilen und abzuschleppen. Als Geisterschiff soll es jahrzehntlang an der kanadischen Küste entlang gefahren sein. 1969 sah man den Frachter zum letzten Mal. Die „Baychimo“ war im Eis im Nordwesten Alaskas eingefroren. 2006 schickte die Regierung von Alaska einen Suchtrupp los, der das „Geisterschiff der Arktis“ finden sollte. Bis jetzt ohne Erfolg.

Von der elfköpfigen Mannschaft der „Carrol A. Deering“ fehlt jede Spur
Als man die „Carrol A. Deering“ am 4. Februar 1921 fand, war ausser einer hungrigen Katze niemand an Bord. In der Kombüse hatte jemand gekocht, das noch warme Essen stand fertig zum Servieren bereit. Die Rettungsschiffe waren weg, die Anker fehlten und zwei Schiffslichter waren so gesetzt, dass sie „Manövrierunfähigkeit“ signalisierten. Von der elfköpfigen Mannschaft war weit und breit keine Spur. Schon die Vorgeschichte war dramatisch gewesen. Die „Carrol A. Deering“ war ein Schoner mit fünf Masten und war als Lastschiff im Einsatz. Auf der Jungfernfahrt nach Rio de Janeiro wurde der Kapitän krank und musste das Schiff in Rio de Janeiro verlassen. Kapitän Wormell wurde angeheuert, dazu kam noch Charles McLellan als erster Offizier. In Barbados lief das Schiff den Hafen an, um Wasser und Proviant zu holen. Dabei betrank sich McLellan so sehr, dass er verhaftet wurde und vom Kapitän aus dem Gefängnis ausgelöst werden musste. Die beiden Männer stritten sich anschliessend lautstark, und als das Schiff ablegte, herrschte an Bord der „Carrol A. Deering“ eine düstere Stimmung. Später beobachtete ein Feuerschiff, dass die „Carrol A. Deering“ einen Kurs nahm, der zu den berühmten und berüchtigten Untiefen vor der Küste von North Carolina (USA) führte. Am 31. Januar 1921 sah man das Schiff auf den Sandbänken von Cape Hatteras vor North Carolina. Aber es tobte der stärkste Sturm seit 22 Jahren und es dauerte bis zum 4. Februar, bis jemand das Schiff betreten konnte. Der Sturm war zu heftig gewesen. Wo war die Mannschaft geblieben? Warum hatte das Schiff diesen Kurs genommen und war auf die Sandbänke vor Cape Hatteras gesegelt? Die abenteuerlichsten Theorien tauchten auf. War das Schiff durch das nahe Bermuda-Dreieck ausser Kurs geraten? Hatten vielleicht sogar Bolschewiken oder Alkoholschmuggler das Boot geentert? Wahrscheinlich ist jedoch, dass es zu einer Meuterei gekommen war oder dass sich Kapitän und Erster Offizier weiterhin gestritten haben. Die Besatzung muss dann mit den Rettungsschiffen geflohen sein. Aufgrund des Sturms ertranken alle vor der nahen Küste. Leichen wurden allerdings nie geborgen, alles war immer nur eine Theorie. Das Wrack wurde aus Sicherheitsgründen teilweise gesprengt, Überreste davon blieben jedoch bis in die 50er Jahre weithin sichtbar. Das Rätsel der „Carrol A. Deering“ konnte nie gelöst werden.

Die „Eliza Battle“ sank – 26 Menschen starben
Die „Eliza Battle“ war ein luxuriöses Riverboat, das um 1850 auf dem Mississippi (USA) fuhr und dafür gebaut war, die VIPs der damaligen Zeit zu unterhalten. Selbst ein früherer US-Präsident fuhr auf dem Schiff und liess sich begeistern. Am 1. März 1858 kam es zur Katastrophe. Alle Kabinen waren mit Passagieren besetzt, im Frachtraum lagen 1200 Ballen mit Baumwolle. Insgesamt waren Hundert Personen an Bord. Einige dieser Ballen fingen Feuer und es verbreitete sich rasend schnell. Das Boot schipperte weiter flussabwärts, keiner konnte helfen. Die Passagiere, die meist nur im Nachthemd waren, sprangen verzweifelt in den eisigen Fluss. Mütter versuchten, ihre Kinder zu retten, Männer suchten nach ihren Frauen. Es kam zu fürchterlichen Szenen auf dem brennenden Schiff. Das Schiff sank schliesslich. 26 Menschen starben. Die „Eliza Battle“ blieb als Geisterschiff auf dem Mississippi zurück. Bis heute soll man sie bei Vollmond auf dem Fluss beobachten können. Augenzeugen berichten, dass sie Musik gehört haben und die Flammen so hell waren, dass sie das Schild auf der Seite des Schiffs lesen konnten. Darauf stand: „Eliza Battle“. Die Fischer am Mississippi sind bis heute davon überzeugt, dass es ein Unglück geben wird, falls man die „Eliza Battle“ sieht.

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Brick Burger

Der ultimative Brick Burger
Bei diesen Burgern staunen Sie Bauklötze. Bei Brick Burger kommen die Hamburger als Lego-Steine daher. Wer das probieren will, muss aber bis auf die Philippinen reisen. In der Welt der Gastronomie kann eine Idee gar nicht verrückt, absurd oder witzig genug sein, um nicht irgendwo umgesetzt zu werden. In gleich alle diese Kategorien passt das Restaurant Brick Burger in einem Vorort von Manila auf den Philippinen.

Dort gibt es nämlich Lego-Steine zu essen. Dabei handelt es sich um Burger, die man sich in verschiedenen Farben bestellen kann. Aber nicht nur die Burger sehen aus wie grosse Lego-Steine, auch die Einrichtung, von den Sitzbänken über die Wandverkleidung bis zu den Lampenschirmen und zur Dekoration, ist im typischen Bauklötzchen-Stil gehalten.

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Wieso ploppt Popcorn

Wieso ploppt Popcorn?
Das Geräusch kennen viele – Wenn Popcorn hergestellt wird, dann knallt es kurz. Was passiert dann eigentlich? Popcorn kaufen wir uns gern an der Kinokasse. Zu einem guten Film gehört es für viele dazu. Doch wir können die Nascherei auch zu Hause herstellen. Dafür benötigen wir Mais. Allerdings muss es ein ganz bestimmter Mais sein. Wer Popcorn machen will, besorgt am besten Puffmais. Ausserdem braucht er eine Pfanne, Öl, Salz oder Zucker. Doch was passiert beim Herstellen von Popcorn eigentlich?

Die Maiskörner enthalten Stärke und Feuchtigkeit. In ihnen ist also Wasser. Geben wir den Mais nun in eine Pfanne und erhitzen wir die Körner, dann verändert sich das Wasser in dem Korn. Es verdampft mit der Zeit. In dem Maiskorn entsteht ein enormer Druck. Denn das Gas braucht Platz. Irgendwann kann die Schale des Korns das nicht mehr aushalten. Sie platzt auf. Das hören wir als Knall. Aus dem Maiskorn quillt dann die Stärke heraus. Die Masse wird ganz schnell hart. Das ist dann das Popcorn, das wir später essen.

Wer schon einmal Popcorn gemacht hat, weiss, die Körner in der Pfanne platzen nicht alle gleichzeitig auf. Wann sie aufpoppen, hängt von ihrer Grösse, der Feuchtigkeit im Korn und der Verteilung der Temperatur in der Pfanne oder der Popcornmaschine ab. Manche Körner platzen daher früher auf als andere. Popcorn kann unterschiedlich zubereitet werden. Viele mögen die Nascherei mit Zucker. Andere geben lieber Salz dazu. Herkömmlicher Mais eignet sich für Popcorn nicht. Die Maiskörner sind entweder zu trocken oder zu weich, sodass das Wasser im Innern nicht genügend Druck aufbauen kann, um schliesslich den Knall herbeizuführen. Mit normalem Mais lässt sich Popcorn daher schlecht oder gar nicht herstellen.

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Lego – Grave Digger

Lego – Grave Digger
Hier ist die gelungene Ausführung des legendären Monstertrucks Grave Digger. Beachten Sie die authentischen Details.

Was ist ein Monstertruck
Ein Monstertruck ist ein modifiziertes Fahrzeug, in der Regel ein Geländewagen, Pickup oder Van, welches durch übergrosse Reifen und eine hohe Motorleistung auffällt. Monstertrucks werden vor allem in den USA bei Showveranstaltungen gezeigt und tragen Namen wie Grave Digger, Bearfoot, Snakebite, Ghostrider oder Monster Mutt. 1974 baute Jim Kramer aus einem Ford-Pickup den ersten Monstertruck Bigfoot 4×4 auf.

Rennen
Unter der kommerziellen United States Hot Rot Association werden unter dem Namen Monster Jam in den USA, Kanada und Europa Rennen ausgetragen und vermarktet. Bei einer typischen Show werden kurze Renne über eine aufgebaute Geländestrecke gefahren, wobei alte PKW ein Hindernis bilden, über welches die Trucks mühelos darüber brettern.

Freestyle
Beim Freestyle fahren die Trucks frei durch die Halle. Dabei springen sie, machen Wheelies (Fahren auf den Hinterrädern) und zerstören Buss, Wohnwagen, Autos, kleine Yachten, Schiffscontainer oder Kleinbusse. Die Fahrer fahren ja nach dem Rennergebnis (der Letzte zuerst, der Beste zuletzt) nacheinander im Freestyle. DiePunkterichter sind Zuschauer aus dem Publikum, sie können Punkte von 1-10 vergeben, die zusammengezählt werden. Der Truck mit der höchsten Punktzahl gewinnt.

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Versunkener Kontinent

Unter Mauritius liegt ein versunkener Kontinent
Forscher konnten nachweisen, dass unter Mauritius (bedeckt von einer tausende Meter dicken Lavaschicht) Reste eines vorzeitlichen Kontinents liegen. Ein Professor für Geowissenschaften an der Witwatersrand-Universität in Südafrika, identifizierte mit Kollegen auf der rund 1000 Kilometer östlich von Madagaskar gelegenen Insel Mauritius nun Zirkon-Mineralien, die rund drei Milliarden Jahre alt sind. Mauritius selbst entstand durch vulkanische Aktivität hingegen erst vor etwa neun Millionen Jahren. Die winzigen Halbedelsteine müssen nach Meinung der Wissenschaftler von einem darunter liegenden Mikrokontinent stammen. Bereits vor vier Jahren hatte ein norwegischer Geologe mit seinem Team die These aufgestellt, dass unter den Ferieninseln Mauritius und La Réunion im Indischen Ozean die Überreste eines Mini-Kontinents liegen, der vor rund 90 Millionen Jahren noch Indien mit Madagaskar verband, danach aber in kleinere Teile zerbrach. Die Wissenschaftler hatten damals am Strand von Mauritius erstmals Sandkörner entdeckt, die rund zwei Milliarden Jahre alte Zirkon-Kristalle enthielten. Allerdings konnten sie nicht beweisen, dass die Partikel nicht durchs Meer angespült, an Schuhen von Menschen eingeschleppt oder vielleicht von Vögeln auf die Insel gebracht wurden.

Zirkon-Kristalle als Indikatoren für Kontinentalplatten
Zirkon-Kristalle gelten gemeinhin als Indikatoren für Kontinentalplatten, da sie vor allem in deren Sockelgestein Granit vorkommen. Ein Wissenschaftler und seine Kollegen, fanden das Mineral nun auch in Proben, die sie direkt auf Madagaskar aus dem Vulkangestein Trachyt entnommen hatten. Eine Analyse im Geoforschungszentrum in Potsdam ergab, dass die Kristalle teils sogar eine Milliarde Jahre älter sind, als die bereits 2013 gefundenen. Die Wissenschaftler meinen damit den endgültigen Beweis geleistet zu haben, dass unter der Vulkaninsel Mauritius ein urzeitlicher Kontinent liegt, den sie „Mauritia“ getauft haben. Wie sie im Fachmagazin „Nature Communications“ darlegen, müssen die Zirkon-Kristalle mit aufsteigendem Magma von der viel tiefer liegenden kontinentalen Kruste nach oben transportiert worden sein.

Mauritia brach vor 130 Millionen Jahren ab
Die Annahme, dass die Inseln des sogenannten Maskarenen-Plateaus auf kontinentalen Fragmenten fusst, ist nicht neu. Mauritia entstand demnach in Folge des Wegbrechens eines Stückes Landmasse vom Super-Kontinent Gondwana vor 130 Millionen Jahren. Vor etwa 80 Millionen Jahren wurde der Mini-Kontonent durch die Kontinentdrift schliesslich auseinandergezogen und zersplitterte in eine Ansammlung kleinerer Fragmente. Auslöser für diesen Prozess waren extrem heisse Gesteinmassen, die bei Vulkanausbrüchen aus dem Erdmantel nach oben geschleudert wurden und die tektonische Platte des Kontinents spalteten. Hierbei entstanden eine Reihe kleinerer Kontinent-Bruchstücke und vermutlich exisitieren auf dem Grund der Ozeane noch bedeutend mehr solcher versunkener Mikro-Kontinente als bisher angenommen.

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Lego Batman Movie

The Lego Batman Movie

Der Lego-Batman erlebt nach seinem ersten Leinwand-Auftritt in „The LEGO Movie“ nun ein Solo-Abenteuer, in dem es um die Frage geht: Kann Batman glücklich sein? Wir erfahren, dass Batman einst als Bruce Wayne ein Kind adoptierte – aus Versehen auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung. Doch der Sohnemann, Dick Grayson alias Robin, nagt dem Heldenpapa mächtig an den Nerven: Im Gegensatz zu Batman ist er nämlich die ganze Zeit super-positiv drauf – und er will im Batmobil vorne sitzen, was natürlich gar nicht geht. Zumal Batman ohnehin schon genug Stress mit dem Joker hat. Der will dem Dunklen Ritter unbedingt beweisen, dass er der grösste Bösewicht aller Zeiten ist, woran Batman so seine Zweifel hat. Ein Duell der Egos ist unausweichlich…

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Doktortitel – Esoterik

Mit Geisterforschung zum Doktortitel: Esoterik an der Wiener Universität
Esoterik hat hierzulande die gesamte Gesellschaft durchdrungen und längst die akademische Ebene erreicht. Seit mehr als einem Jahrzehnt thront die Esoterik an der sozialwissenschaftlichen Universität Wien, genauer am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie (KSA). Das ist überwiegend ein Verdienst von Dr. Manfred Kremser. Er hat 2001 eine ausserordentliche Professur am KSA erhalten, als er bereits Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Parapsychologie und Grenzbereiche der Wissenschaft war.

Fahrlässige Unwissenschaftlichkeit
Im März dieses Jahres (2013) ist Manfred Kremser verstorben, und im Nachruf des Instituts ist zu lesen, er habe die Ethnologie neu „auf ausserwissenschaftliche Berufsfelder“ orientiert und bei Abschlussarbeiten „Themen, die manche von uns Kollegen gelegentlich irritierend fanden“, ermöglicht. Eine noble Umschreibung für fahrlässige Unwissenschaftlichkeit: Kremser beeinflusste Studenten mit esoterischen Ideen und sammelte gleichgesinnte Lektoren um sich – so ist gleichsam ein „Wiener Hogwarts“ entstanden. Kremsers Credo, gesprochen im März 2009 beim Quellwasser Festival „Aqua anthropos“ im Völkerkundemuseum: „Wenn es gelänge, Geheimwissen mit dem wissenschaftlichem Wissen zu verbinden, dann glaube ich, könnten wir eine ganzheitliche Sicht der Welt haben.“

„Reifes“ Wasser
Schon im Jahr 2006 wurde von Kremser die Diplomarbeit „Land der Berge – Land des Wassers“ von Andreas G. abgenommen. Darin schreibt der Diplomand unter anderem, heilige Quellen hätten „meist reifes Wasser“; dieses weise einen hohen Anteil an kristallinen Strukturen auf; die Brücken zwischen den Molekülen (Cluster-Bildung) wären zwanzigmal so fest wie bei anderen Wässern, ja, reifes Wasser verhindere sogar das Wachstum von Keimen.

„Aussagekräftiges“ Wünschelrutengehen
Hydrologen würden beim Lesen dieser Behauptungen die Hände über dem Kopf zusammenschlagen – all das widerspricht wissenschaftlichen Erkenntnissen. Andreas G., der seine Arbeit „allen Wasserwesen“ widmet, übernimmt ohne jede kritische Distanz die fragwürdige These des selbsternannten „Wasserforschers“ Viktor Schauberger, dass keimfreies Leitungswasser gesundheitsschädlich sei; vom japanischen Esoteriker Masaru Emoto die Falschbehauptung, dass Wasser „Informationen“ von Worten, Musik, Gefühlen und Bewusstsein speichert; und er glaubt das Wünschelrutengehen sei aussagekräftig. Er behauptet heilige Quellen „entspringen an Energie geladenen Plätzen und transportieren die Kraft der Erde in die Welt“. Und er vermutet: „Vielleicht hatten unsere Vorfahren auch Möglichkeiten zur Messung von Kraftorten, die heute verloren gegangen sind“, womit sich seine „Forschung“ in esoterischen Spekulationen verliert. Eben: Geheimwissen!

Das widerspricht dem Qualitätsprofil der Universität
Und das, was nicht anders als ein ganzheitlicher Irrtum bezeichnet werden kann, wurde mit einem Diplom ausgezeichnet. Das widerspricht dem Qualitätsprofil der KSA, das unter anderem das „Know-how für Recherche, Datenerhebung und kritischen Umgang mit den Quellen“ vermitteln, sowie „die Fähigkeiten zum selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten und analytische Fertigkeiten“ lehren will. Der kritische Umgang mit Quellen und Recherche-Know-how ist allerdings auch in folgenden Beispielen nicht zu finden, die sich intensiv mit dem Thema Schamanismus beschäftigen. Dabei werden zwar die allgemein üblichen Werkzeuge der Anthropologie angewendet, doch allzu oft scheint das eigene Erleben der eigentliche „wissenschaftliche“ Zugang zu sein, und vielfach wird die Perspektive der Schamanen, der „Forschungsobjekte“, eingenommen und ihr Glaubenssystem unhinterfragt übernommen.

Geister, Schamanen und anderes Aussersinnliche
Im Jahr 2008 hat etwa Karin G. über „das Unsichtbare im Schamansimus“ gearbeitet und vertritt in ihrer Diplomarbeit die Ansicht, dass die Welt der Geister real sei und Schamanen eine übernatürliche, „extrasensorische“ Wahrnehmung (ESP) hätten. Nun, die Parapsychologie forscht seit 120 Jahren über ESP – eine haltbare Aussage darüber ist ihr jedoch noch nicht gelungen. Als Beleg für das „Aussersinnliche“ berichtet die Autorin von einem Foto, das ein Tamu-Schamane bei einer Seance geknipst hatte. Auf der Nachtaufnahme seien helle Lichtspuren zu sehen, die der Schamane selbst als Abbildung von Geistern interpretiert. Karin G. zieht den Schluss, dass Schamanen tatsächlich „subtile Energie“ wahrnehmen und beeinflussen sowie mit den Geistern konkret kommunizieren könnten. Und dass es sich dabei „vermutlich mehrheitlich um Geheimwissen handelt“. Voilà! Die Diplomandin postuliert auch, dass die eigene persönliche Erfahrung (Hervorhebung im Original) die einzige Möglichkeit des Zugangs zum Unsichtbaren und zu dem anderen Wissen sei. Zweifelsohne eine „ganzheitliche Weltsicht“!

Wo Yoga „mehr“ kann
Geradezu ein esoterisches Glaubensbekenntnis ist die völkerkundliche Diplomarbeit von Anna Maria N., ebenfalls von a.o. Prof. Manfred Kremser angenommen. Der Titel des Werks über hinduistisches Pilgern enthält zugleich ihre „wissenschaftliche“ Position: „In Kashi the Earth speaks“. Die Diplomandin selbst sieht die Erde als lebendiges Wesen an, das zu Menschen im erleuchteten Zustand (Kashi) spricht. Durch Yoga könnten Menschen – wie sie meint – übernatürliche Wahrnehmung erreichen und die „Energie“ und Botschaften eines heiligen Platzes aufnehmen. Wie diese Hindutradition sei auch die moderne Geomantik ein Produkt „of a deeper contact and communication of Human and place.“ Dass die Radiästhesie längst wissenschaftlich widerlegt ist, kümmert sie nicht. Es fehlt hier jegliche Distanz zum untersuchten Objekt: Religiöse Konzepte werden nicht wissenschaftlich untersucht, sondern schlicht für wahr genommen – etwa so wie Kreationisten vorgehen, wenn sie die biblischen Erzählungen wörtlich nehmen und für real erklären.

Astrologie in Tibet
Ähnliches gilt für „Symbole der Heilung“, die Diplomarbeit von Christian M., für die der Autor tibetische HeilerInnen in der Diaspora Dharamsala aufsuchte: „Ob es sich um den Einfluss von gesundheitlichen Hindernissen im Verlauf des Jahres, übelwollende Geister, bis hin zu karmisch bedingten Krankheiten handelt, welche auf keine Therapie ansprechen, die Medizinastrologinnen versuchen mittels kosmischer Gesetze eine Lösung zu finden“, schreibt der Autor und übernimmt das tibetische Weltbild, ohne zu hinterfragen. „Selbst den kosmischen Beistand konnte ich nach meiner Reise erkennen … Astrologie begleitet unser Leben auf Schritt und Tritt. Auch wenn wir es nicht immer sehen, verleugnen lässt sie sich nicht.“ Was immer das heissen mag. Der Autor nennt Astrologie eine „mathematisch sehr anspruchsvolle Wissenschaft“ und meint, man könne diese und die Astronomie „als unterschiedliche Berechnungsmodelle ansehen.“ Ist ein akademischer Grad für solche Fehleinschätzung tatsächlich gerechtfertigt? Astronomen, die das lesen, wären – verwundert.

Alpenschamanismus
Auch StudentInnen, die weniger stark indoktriniert sind, zollen der esoterischen Haltung des Instituts Tribut: So hat Helene B. in ihrer Diplomarbeit über „Alpenschamanismus“, die etwa 100 Neoschamanen im Alpenraum erfasst und die Methoden so mancher von ihnen untersucht: Sie kombinieren alte Bräuche und Mythen mit importierten Ideen und neu erfundenen magischen Riten: Jodeln zum Aufruf der Vier Winde, Trommeln im Bauch der Mutter Erde, Kraftortwanderungen durch alles Seiende, das beseelt gedacht wird – laut Autorin ein „Gemischtwarenhandel“. Im Resümee macht sie jedoch unvermittelt einen Schwenk, bezieht sich auf fragwürdige Autoren und meint: „Der Weg zurück zur Natur ist…in unserer …rationalisierten Zeit notwendig[er]…– auch wenn dies mit einer neuartigen Form von Schamanismus passiert.“

Familienstellen nach Hellinger
Ganz im Trend liegt dagegen die Diplomarbeit von Romina L. aus dem Jahr 2011. Darin geht es um den Vergleich der Arbeit dreier Schamanen in Österreich, deren Arbeit die Diplomandin miterlebt hat, mit der Methode des Familienstellens nach Hellinger. Letztere bekannte Pseudo-Psychotherapie lernte die Autorin in einem Ausbildungsgang (!) im WIFI, dem Weiterbildungsinstitut der Wirtschaftskammer, kennen. Abgesehen von der schlampigen Sprache der Arbeit, enthält diese inhaltlich untragbare Fehler. Auch Romina L. untersucht und analysiert ihre“Forschungsobjekte“ nicht, sondern übernimmt völlig unkritisch deren Sicht der jenseitigen Dinge: Etwa dass Schamanen „tatsächlich“ mittels Trancezuständen und Ritualen auf eine existente Geisterwelt zugreifen könnten. Dass sich „auf feinstofflicher Ebene eine Transformation vollzieht“. Eine Erklärung, was „feinstofflich“ bedeuten soll, bleibt sie schuldig. Im Abschnitt „Wissenschaftlicher Erklärungsversuch“ zitiert sie fragwürdige Autoren und abstruse Ideen, etwa, dass das „menschliche Bewusstsein im Austausch mit der Quantenwelt steht“. Oder meint, esoterisch-nebulos: „Treffen Gehirnfunktionen und Bewusstsein aufeinander…..kann laut der Standardtheorie Materie entstehen.“ Solches zu lesen müsste Physiker und Biologen die Haare zu Berge stehen lassen. Die Autorin hinterfragt auch nicht die vielkritisierte Methode Hellingers, bei der Stellvertreter angeblich eins zu eins abwesende Familienmitglieder repräsentieren und deren Gedanken und Gefühle spüren könnten, was über das so genannte „morphische Feld“ – eine Vermutung des Biochemikers Rupert Sheldrake – möglich sein soll. Diese Theorie ermangelt allerdings jeglicher wissenschaftlichen Grundlage. Aber die Autorin regt sogar an zu untersuchen „ob das morphische Feld durch einen veränderten Bewusstseinzustand zugänglich gemacht“ werden kann. Quantenphysiker, Biologen und Psychologen müssten beim Lesen Gänsehaut bekommen.

AIDS-Leugner
Prof. Kremser hat seine Jünger erfolgreich im Wissenschaftsbetrieb untergebracht. Auch die so genannte „Awareness Research Group“ muss in diesem Zusammenhang erwähnt werden. Einige ihrer Mitglieder arbeiten berits als Lektoren am Institut und übernehmen sogar Pflichtveranstaltungen. So wurde Veronica F. noch vor Abschluss ihrer Dissertation als Lektorin etabliert. Schon in ihrer Diplomarbeit aus 2007 („MeditatHIVe Praxis der Heilung“), bei der es um die AIDS-Problematik in Thailand geht, zitiert F. kritiklos Behauptungen von AIDS-Leugnern, bezieht sich auf Esoteriker wie Rüdiger Dahlke und Dr. Bach, dessen „Blüten-Therapie“ als Placebomethode entlarvt ist; und sie nimmt U Shein, einem Weikza – so werden in Burma Magier, Wahrsager und Alchemisten genannt –, gläubig ab, Quecksilber in Gold zu verwandeln und damit nahezu alle Krankheiten heilen zu können! Sie vertritt die – absurde – Ansicht, dass dies auch mit Meditation gelänge, und dass es wohl keine unheilbaren Krankheiten gebe. Wenn Mediziner diese Arbeit zu Gesicht bekämen, wären sie – sehr irritiert. Auch mit ihrer Dissertation („A quest for transpersonal ways of knowing in anthropology of religion and consciousness“), die sich mit der burmesischen Haltung zu „Heilung, Rettung und Erkenntnis“ befasst, ist eindeutig eine Grenze überschritten: Da nimmt die Autorin, fasziniert von seinem Ruhm, zu dem burmesischen Magier und Sektenführer Bo Min Gaung, der angeblich seit Jahrhunderten in verschiedenen Körpern lebt, Kontakt auf. Mit „seiner Unterstützung und unter seiner Leitung“ und mit ihrem Pendel (!) erfährt sie, wie sie recherchieren und die Dissertation schreiben soll (!).

Alchemie
Sie berichtet wiederum gläubig, wie der Alchemist U Shein Quecksilber in Gold verwandelt und zu Medizin verarbeitet. Darüber hinaus nimmt sie die Geomantik für wahr zitiert den britischen Radiästhesieverband als Quelle. Nun, die Autorin ist der Meinung, „dass Erkenntnis und wirkliche Einsicht nur passieren kann jenseits des rationalen Geists.“ Deshalb meditiert und „chantet“ sie, um zu erkennen, „was die wahre Natur der Dinge ist, hinter all dem Ego, hinter all dem diskursiven Gequatsche, das mein Geist jeden Tag von sich gibt (!), und hinter all den materiellen Formen…“ F. übernimmt die Weltsicht der Burmesen, und „Forscherin, das Erforschte und der Akt des Forschens verschmelzen zu einer Einheit ….ich werde mein eigenes Forschungssubjekt“: Das Credo der esoterischen Abteilung in der KSA. F. will ein „holistisches Bild“ liefern, um den „LeserInnen ein Gefühl der untersuchten Phänomene zu vermitteln“ (Hervorhebung im Original). Aber die Autorin ahnt auch: „Die Menschen werden mich für verrückt halten“.

Fotos von Geistern
Und sie riskiert es: F. wohnt Heilungs-Zeremonien bei und fühlt fasziniert, dass dabei verschiedene Geistwesen, Weikzas und sogar Buddha selbst anwesend seien. Als Beweis legt sie Fotos vor, auf denen helle Flecken zu sehen sind, und sie ist überzeugt, dass diese die Geistwesen und Buddhas Anwesenheit zeigen. Wenn Fotografen diesen Text zu Gesicht bekämen, suchten sie vielleicht Wassertropfen oder Staub auf dem Objektiv. Es ist skandalös, dass solches als wissenschaftliche Arbeit zur Erlangung des Doktorgrades (!) angenommen wird, schliesslich mussten neben dem „Doktorvater“ Kremser weitere Prüfer den Inhalt akzeptieren. Die Zielvorgabe des Instituts verlangt von den Absolventen „vom eigenen kulturellen Hintergrund zu abstrahieren.“ Offenbar gelingt es der Autorin nicht, denn sie vermengt die burmesischen Vorstellungen mit ihrem eigenen, typisch westlichen Esoterik-Weltbild. Kremser hielt das Werk allerdings für hochwertig. Frau F. hatte schon bei Lehrveranstaltungen Fotos von ihrer Feldforschung gezeigt, auf denen sich, wie sie meint, Energien und Energieströme abbilden. Sie konnte Workshops wie etwa „Ethnography reloaded“ veranstalten, um „transpersonale Erkenntniswege“ in die Anthropologie zu integrieren. Zu Deutsch: „Wir wollen einen Raum eröffnen, der ein Forschen jenseits ‚objektiver‘ Daten- und Faktensammlung ermöglicht.“ Konkret bedeutet das: Im Trüben fischen. Subjektives Erleben ersetzt allgemeingültige Analyse, Esoterik akademischen Geist.

„Ich täusch mich, also bin ich“
Wissenschaft mit „transpersonaler Selbsterfahrung“, aber ohne Fakten und Daten – das gibt es nicht. Wissenschaft heisst zu dokumentieren was ist, eine Hypothese aufzustellen und diese anhand von gesammelten Fakten zu überprüfen, zu bestätigen oder zu verwerfen. Das geschieht hier nicht: Nach dem Motto „Ich täusch mich, also bin ich“ wird die Perspektive des Forschungsobjekts eingenommen und schlicht für wahr gehalten. Statt neuen Erkenntnissen werden veraltete Vermutungen publiziert, ja sogar himmelschreiender Unsinn. An diesem Institut werden Studenten von manchen Lehrenden esoterisch indoktriniert, statt in kritischem Denken und Hinterfragen geschult zu werden. Statt dem universitären Geist der Aufklärung agieren Geister auf dem KSA-Institut – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist zu hoffen, dass dieser „Geist aus der Flasche“ wieder eingefangen werden kann. Der Rektor der kulturwissenschaftlichen Fakultät an der Universität Wien ist aufgefordert, diese intellektuelle Umweltverschmutzung untersuchen zu lassen und sich von esoterischem Nonsens zu trennen.

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Gefahren der Digitalen Welt

Sechs Gefahren in der Digitalen Welt – Und wie Sie sich davor schützen
In der digitalen Welt lauern einige Gefahren. Von Software-Schwachstellen über perfide Erpressungs-Methoden bis hin zu fehlerhaften Geräten. Hier sind sechs Sicherheits-Fallen und dazu unsere Tipps, wie Sie sich dagegen wappnen können. Wer Computer, Smartphones und andere Geräte nutzt, die mit dem Internet verbunden sind, setzt sich automatisch auch gewissen Gefahren aus. Keine Software ist hundert Prozent fehlerfrei, kein elektronisches Bauteil perfekt. Hier ist die Auflistung der sechs Gefahrenherde, gegen die Sie sich am Computer wappnen können:

1. Windows liefert Ihre Daten aus
Das Problem: Aufgrund einer seit 1997 bestehenden Sicherheitslücke lieferten Internet Explorer und Edge beim Besuchen einer manipulierten Website Ihre Windows-Anmeldedaten und Ihr Passwort in verschlüsselter Form an die Seite weiter. Bei neueren Windows-Versionen sind diese Daten meist identisch mit Ihren Zugangsdaten zum Online-Konto von Microsoft.
Die Gefahr: Aus dem Namen Ihres Microsoft-Kontos, das meistens aus Ihrem echtem Namen gebildet wird, lassen sich Rückschlüsse auf Ihre Identität schliessen. Falls das Passwort schwach ist, können Angreifer es knacken und dann sogar Zugriff auf Ihren gesamten Account bekommen.
Die Lösung: Falls Sie mit Chrome oder Edge surfen: Es gibt einige Seiten, wo sie überprüfen können, ob Sie betroffen sind. Eine Möglichkeit zur Abwehr dieser Gefahr ist, einen anderen Browser zu nutzen – wie Firefox oder Chrome.

2. Ihr Internet-Browser verrät Sie
Das Problem: Ohne dass es den meisten Nutzer bewusst ist, liefert der Browser zahlreiche Informationen an besuchte Websites weiter. Dazu gehören unter anderem Details zum genutzten System oder verwendete Social Media-Logins.
Die Gefahr: Websites können diese Informationen verwenden, um Nutzer beim Surfen zu verfolgen, um ein Profil von ihnen zu erstellen und sie dann mit angepasster Werbung zu versorgen. Böswillige Seiten können in Extremfällen auch versuchen, mit diesen Infos Identitätsdiebstahl zu betreiben.
Die Lösung: Verhindern Sie etwa mit Browser-Addons, wie NoScript für Firefox oder ScriptSafe für Chrome, dass Ihr Browser zu gesprächig wird.

3. Ransomware: Fiese Internet-Piraten
Das Problem: Ransomware ist eine besonders fiese Art von Malware, da sie Daten verschlüsselt und zum Entsperren ein Lösegeld verlangt.
Die Gefahr: Wurde man zum Opfer, gibt es quasi keine Möglichkeit mehr, auf die eigenen Daten zuzugreifen. Man kann zwar das Lösegeld zahlen und hoffen, dann den Code zur Entschlüsselung zugeschickt zu bekommen, aber auf das Ehrenwort von Kriminellen sollte man sich nicht verlassen.
Die Lösung: Ein aktuelle Anti-Viren-Software kann Ransomware erkennen und bekämpfen, bevor sie zuschlägt. Ein aktuelles Backup Ihrer Daten auf einem externen, nicht mit Rechner verbundenen Medium kann nach einer Ransomware-Infektion helfen, wichtige Dokumente wiederherzustellen.

4. Veraltete Betriebssysteme und Programme
Das Problem: Viele Nutzer führen keine regelmässigen Updates ihrer Software oder des Betriebssystems durch, weil sie denken, es liefe ja auch ohne Update alles problemlos. Doch das ist ein Trugschluss.
Die Gefahr: Bei praktisch jeder Software tauchen früher oder später Sicherheitslücken auf. Angreifer können diese Einfallstore nutzen, um Schadsoftware auf Ihrem Rechner zu installieren – wie beispielsweise die oben erwähnte Ransomware.
Die Lösung: Jede genutzte Software sollte regelmässig auf Updates überprüft werden und wenn möglich die automatische Updatefunktion aktiviert werden. Besitzen Sie einen alten Computer, auf dem beispielsweise noch Windows XP läuft, sollten Sie ein Update auf ein neues System in Betracht ziehen. Linux beispielsweise lässt sich auch auf langsamen Rechnern nutzen und gilt als sicher.

5. Gefälschte Ladegeräte
Das Problem: Da Original-Zubehör oftmals völlig überteuert ist, sucht man bei Defekten gerne nach einem Schnäppchen im Internet. Doch dort angebotener Ersatz ist häufig gefälscht.
Die Gefahr: Abgesehen davon, dass die gefälschten Ladegeräte oft nicht richtig funktionieren, entsprechen sie meistens auch nicht den hiesigen Sicherheitsstandards. Das kann zu Schäden an angeschlossen Geräten und im schlimmsten Fall zu Bränden führen.
Die Lösung: Auch wenn es im Portemonnaie schmerzt, kaufen Sie Zubehör lieber nur direkt beim Hersteller oder bei grossen, vertrauenswürdigen Händlern.

6. Das „Internet of Things“ hat Lecks
Das Problem: Das Internet of Things (IoT), also vor allem vernetzte Haushaltsgeräte, erlebte in den letzten Jahren einen gigantischen Boom. Leider blieb dabei die Sicherheit oft auf der Strecke.
Die Gefahr: Durch neue Geräte am Internet gibt es für Hacker auch neue Angriffsziele. Und das wurde bereits ausgenutzt. So wurden etwa Internet-Namensserver in den USA oder das DSL-Netz der Deutschen Telekom durch Angriffe auf oder von IoT-Geräten ausser Gefecht gesetzt.
Die Lösung: Auch bei IoT-Geräten sind regelmässiges Updates ein Muss. Zudem sollte man als allererstes das Standardpasswort zur Verwaltung dieser Geräte ändern.

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Risiko Immobilienblase

Risiko einer Immobilienblase in der Schweiz besteht weiter
Das Risiko einer Immobilienblase in der Schweiz bleibt weiterhin bestehen. Das Wachstum der Haushaltverschuldung hat sich im vierten Quartal 2016 zwar verlangsamt. Weiter gestiegen ist hingegen das Verhältnis von Kaufpreisen zu Mieten und Einkommen. Die Ökonomen der Grossbank UBS sehen daher keine grosse Änderung der Lage auf dem Schweizer Immobilienmarkt. Die Ungleichgewichte auf dem Eigenheimmarkt hätten sich stabilisiert, seien aber nicht gesunken. Der UBS-Immobilienblasenindex sei im vierten Quartal 2016 nur leicht gegenüber dem revidierten Wert des Vorquartals auf 1,35 Punkte gestiegen, teilte die Bank am Freitag mit. Der Index bewege sich damit seit inzwischen eineinhalb Jahren in der Bandbreite von 1,30 bis 1,45 Indexpunkten.

Das Kauf-Mietpreis-Verhältnis nahm das neunte Quartal in Folge zu. Dies auch weil seit Mitte 2014 die laufenden Kosten eines Eigenheims im Schweizer Durchschnitt tiefer sind als die Mietkosten eines vergleichbaren Objekts. Doch bereits bei einem Anstieg der Hypothekarzinsen um 1 Prozentpunkt würden die Kosten eines Eigenheims wieder über denjenigen einer vergleichbaren Mietwohnung liegen, warnen die UBS-Ökonomen. Das könnte eine Preiskorrektur auf dem Eigenheimmarkt auslösen. Das Volumen der ausstehenden Haushaltshypotheken nahm im vierten Quartal 2016 nur noch um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Das sei der tiefste Wert seit Dezember 1999. Die Hypothekarvolumen stiegen jedoch weiterhin schneller als das verfügbare Einkommen der Haushalte.

Die Zunahme der Haushaltsverschuldung um 18 Milliarden Franken im vergangenen Jahr dürfte gemäss der Berechnung der UBS-Ökonomen vollständig der Belehnung von Neubauten geschuldet sein. Im vergangenen Jahr dürfte damit mehr amortisiert worden sein, als der Wohnungsbestand zusätzlich belehnt wurde. Die Zahl der Gefahrenregionen blieb im Schlussquartal 2016 unverändert. Es gab allerdings regionale Verschiebungen. Preiskorrekturen im Wallis, im Berner Oberland und in Teilen Graubündens hätten in den vergangenen drei Jahren dazu geführt, dass keine Tourismusregion mehr auf der Gefahrenkarte zu finden sei. Der Schwerpunkt der regionalen Risiken verschiebt sich derzeit graduell vom Genfersee in die Regionen Zürich und Zentralschweiz.

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Teuerster Lego Stein

Teuerster Lego Stein der Welt für fast 19’000 Euro versteigert
Gesten Abend wurde beim internationalen Online-Auktionshaus Catawiki ein sehr seltener Lego Stein für fast 19’000 Euro versteigert. Der aus 14-karätigem Massivgold bestehende Stein, wurde so über Nacht zum teuersten Lego Baustein der Welt. Neben dem eigentlichen Goldwert von etwa 2’000 Euro ist der Stein vor allem für Sammler von besonderem Wert. Zwischen 1979 und 1981 wurden solche Steine an eine ausgewählte Anzahl von Geschäftspartnern vergeben wie auch an Mitarbeiter, die bereits seit 25 Jahren bei Lego beschäftigt waren. Es wird angenommen, dass weniger als zehn dieser Steine im Umlauf sind. So wurde dann auch aus der ganzen Welt mitgeboten und der erwartete Erlös von 15’000 Euro weit überschritten. In Ausnahmefällen echt auch ohne Logo auf den Noppen 🙂

Die Blaue Mauritius unter den Sammlersteinen
Ein Lego Experte bei Catawiki, erklärt, woher der goldene Lego Stein stammt, der nun versteigert wurde: „Der Lego Stein wurde von einem Familienmitglied eines italienischen Geschäftspartners von Lego angeboten, der den Stein 1980 für seinen Beitrag zur Marktentwicklung von Lego in Italien bekam.“ Laut Catawiki ist es etwa fünf Jahre her, dass ein solcher Stein zuletzt auf den Markt kam. Damals wurde der Baustein für knapp 15’000 Euro verkauft. Dementsprechend ist der goldene Lego Stein, der gestern unter den Hammer kam, neuer Rekordhalter und Beweis dafür, dass es sich durchaus lohnen kann, in seltene Lego Teile zu investieren.

Der Stein ist nun in England
Dem Auktionshaus Catawiki zufolge stiess der goldene Stein auf Interesse in der ganzen Welt. Aufgrund seiner Seltenheit stellt dieses Exemplar für Sammler quasi den heiligen Gral unter den Lego Steinen dar. Daher konnten wir Gebote von Lego Sammlern aus der ganzen Welt verzeichnen. Letztendlich wurde der goldene Lego Stein von einem Sammler aus England gekauft…

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ZH-Schild 1000000

Autokennzeichen: ZH 1’000’000
Wie soll das 1-Million-Problem gelöst werden? Zürich wird der erste Kanton der Schweiz sein, der bei den Autokennzeichen die 1-Millionen-Grenze knacken wird. Wie wird das Problem mit der zusätzlichen Ziffer gelöst? Und wann wird es soweit sein? Antworten liefert das Strassenverkehrsamt.

Eins vorneweg: Wenn Sie sich schon einen Plan zurecht gelegt haben und davon träumen, dereinst mit dem Kontrollschild „ZH 1’000’000“ über die Strassen zu gondeln, müssen Sie sich noch ein wenig gedulden. Zwar wurden bereits im vergangenen September die ersten 900’000er Kennzeichen im Kanton Zürich verteilt, doch bis die Schallmauer von einer Million erreicht wird, dauert es noch ein paar Jahre. „Stand heute gehen wir davon aus, dass dies in etwa zehn Jahren der Fall sein wird“, meint der Leiter Zulassungen beim Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich. Und trotzdem ist die Thematik bereits heute aktuell. Denn mit den Abmessungen und Vorgaben des Bundes für die Kennzeichen wäre es gar nicht möglich, eine zusätzliche Ziffer auf die Schilder zu prägen. Eine für alle Seiten praktische Lösung muss her. „Wir favorisieren die Variante, dass die Zahlenreihe fortgeführt wird“, sagt der Leiter der Zulassungen und ergänzt: „Dafür müsste jedoch der Bund sein Einverständnis geben. Aus unserer Sicht könnte die Grösse der Ziffern angepasst, sprich verkleinert, werden. Das ist bereits heute der Fall, zum Beispiel bei den Export-Schildern mit dem roten Balken“. Tests hätten bereits gezeigt, dass auch mit den kleineren Zahlen alle Anforderungen des Bundes erfüllt würden.

Eine Anpassung mit einer Buchstaben-Kombination wäre wohl mit Kosten verbunden
Ob tatsächlich die Zahlenreihe chronologisch fortgeführt wird oder vielleicht doch eine Zahlen/Buchstaben-Kombination auf das Nummernschild kommt, muss Bern entscheiden. Auch aus wirtschaftlicher Sicht wäre die Fortführung der Zahlenreihe sinnvoller: „Unsere Computersysteme hätten kein Problem damit, eine siebenstellige Zahlenkombination zu verarbeiten. Sollte jedoch ein Buchstabe als Ergänzung eingesetzt werden, wäre dies wohl mit Kosten bei der Umstellung der Computersysteme verbunden“. Jährlich werden beim Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich rund 140’000 Bezüge von Nummerschildern getätigt. Viele Kennzeichen werden abgegeben und später wieder in Umlauf gebracht. „Effektive Neuprägungen gibt es rund 10’000 Stück pro Jahr“, sagt der Leiter der Zulassungen. Wie schon beim Kennzeichen „ZH 900’000“ vergangenen September geht er davon aus, dass der Kanton das sehr spezielle Nummernschild „ZH 1’000’000“ zurückbehalten wird. In einer Versteigerung dürfte dann der höchstmögliche Betrag zu Gunsten der Staatskasse erzielt werden.

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Hund als Schaf angegeben

Mann gibt Hund jahrelang als Schaf aus
Ein Mann aus Rostock hat seinen zotteligen Hund als Schaf ausgegeben und sich so offensichtlich jahrelang vor der Steuer gedrückt. Dann fiel das Tier ohne Marke beim Gassigehen auf. Der Zeuge sprach den Hundehalter an, wie ein Polizeisprecher am Freitag mitteilte. „Obwohl es sich erst wie ein Scherz anhörte, blieb der 35-Jährige beharrlich bei seiner Schafsversion.“

Ein Amtstierarzt stelle fest, dass das Tier ein Hund sei
Der Zeuge rief daraufhin die Polizei. Diese schaute bei dem Mann vorbei, der den Beamten dieselbe Story auftischte. Sie zogen daraufhin eine Amtstierärztin hinzu, die das Tier und den Heimtierpass überprüfte, in dem tatsächlich zu lesen stand, dass es sich um ein Schaf handele. Die Ärztin aber kam zum Ergebnis, dass sie einen Hund der Rasse Perro de Agua Espanol vor sich hat. Dessen leichte Ähnlichkeit mit einem Schaf habe sich der Besitzer wohl zunutze gemacht, um die Hundesteuer nicht zu zahlen, so der Sprecher. Der Besitzer muss nun mit einem Bussgeld und einem Verfahren wegen nicht gezahlter Steuer rechnen…

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