Category Archives: Reisen

Solidarität mit Grönland

Schweizer Grönland-Freunde wollen Zeichen gegen Trump setzen
Viele Schweizer und Europäer solidarisieren sich mit Grönland. Wir wollen ein Zeichen gegen die USA setzen. Mehrere Schweizer Bundesparlamentarier haben die parlamentarische «Freundschaftsgruppe Grönland» gegründet, um Solidarität mit der Bevölkerung der grössten Insel der Welt zu zeigen und das Völkerrecht zu stärken. Dies geschieht aufgrund der immer schärferen Rhetorik des US-Präsidenten Donald Trump – dieser will sich die zu Dänemark gehörende Insel einverleiben.

Zeichen der Solidarität mit Grönland
Die Parlamentarier wollen damit ein Zeichen setzen. Sie kritisieren das «ohrenbetäubende Schweigen» des Bundesrats und fordern, dass die Schweiz als europäischer Partner klar Position beziehe. Sie unterstreichen ebenfalls die Bedeutung, sich für das Völkerrecht einzusetzen, haben aber ein gewisses Verständnis dafür, dass sich der Bundesrat angesichts laufender Verhandlungen mit den USA in Zurückhaltung übe. Die Ansprüche Trumps stossen in Grönland auf klare Ablehnung. Jüngst sagten Grönlands Parteien an den US-Präsidenten gerichtet: «Wir wollen keine Amerikaner sein.»

Happy National Black Cat Day

Happy National Black Cat Day
Sei nicht abergläubisch am Nationalen Tag der schwarzen Katze. Heute, am 27. Oktober wird die Schönheit dieser eleganten Tiere gefeiert. Eingeführt von Cats Protection, einer Tierschutzorganisation im Vereinigten Königreich Grossbritannien, soll der Nationale Tag der schwarzen Katze das Bewusstsein für die niedrigen Adoptionsraten schwarzer Katzen schärfen…

Der erste A350 nach Zürich

09.10.2025 – Swiss holt den ersten A350 nach Zürich
Auf dem Auslieferungsflug von Toulouse nach Zürich machte die A350-900 einen Abstecher ins Wallis, Matterhorn, Aletschgletscher und anschliessend zum Brienzer Rothorn. Begleitet von zwei F/A-18 Hornet’s und einem F-5 Tiger. Sowohl für die Crew als auch für Aviatik-Fans bietet sich am Heute auf dem Flughafen Zürich ein besonderer Moment. Nach ausgiebigen Testflügen holt die Swiss ihren ersten Airbus A350-900 nach Hause.

Es sei das erste Mal, dass der A350 von einer kompletten Cockpit-Crew der Swiss geflogen werde. In Toulouse fanden seit August Testflüge statt, wo Aerodynamik, Steuerung, Druckkabine, Avionik und elektrische sowie klimatische Systeme von Expertinnen und Experten unter die Lupe genommen wurden. Diese Tests sind nun abgeschlossen und der Airbus darf endlich «nach Hause». Auch für die Besatzung ist dieser Moment etwas ganz Besonderes – ein neues Flugzeug in die Flotte aufzunehmen, gehört zu den Höhepunkten einer Airline-Karriere.

Das erste von zehn neuen Flugzeugen
Der Airbus A350-900 ist die erste von zehn Maschinen, die die Swiss bis 2031 in Betrieb nehmen will. Das Langstreckenflugzeug hat laut der Airline einen geringeren Treibstoffverbrauch, stösst weniger CO₂ aus und macht bis zu 50 Prozent weniger Lärm…

Warnung vor DNA-Tracking

Forscher warnen vor DNA-Tracking
Es kommt der Tag, an dem sie dich überall aufspüren können. Überall um dich herum in der Umwelt gibt es DNA: Du verlierst diese eDNA mit Hut, Haaren und Exkrementen. Die Wissenschaft nutzt eDNA in der Biologie, warnt nun aber vor einem möglichen Missbrauch der Technik.

Für die Wissenschaft ist das Sammeln von enviromental DNA eigentlich eine gute Sache. Denn diese eDNA, also DNA aus der Umwelt, hilft ihnen, besser zu bestimmen, welche Lebewesen an welchem Ort existieren. So muss man etwa nicht mehr mühsam Arten zählen, wenn man einen Lebensraum auf seine Vielfalt untersuchen will, sondern wertet einfach die DNA-Spuren aus, die diese hinterlassen. Natürlich hinterlässt auch der Mensch seine DNA in seiner Umwelt: durch abfallende Hautschuppen und Haare, beim Niesen und Husten – und auch bei jedem Toilettengang. Ohne dass wir es bemerken, gibt es also um uns herum viele DNA-Spuren unserer Mitmenschen. Das kann für einen Biologen mitunter zum Problem werden, müssen Wissenschaftler vom Whitney Laboratory for Marine Bioscience der Universität Florida feststellen, als sie per eDNA den Bestand einer bedrohten Schildkröten-Art erforschen wollen.

Ein Fussabdruck im Sand reicht aus
Denn ihnen geht dabei jede Menge menschliche eDNA ins Netz, sodass sie von einem «human-genetischen Beifang» sprechen: Wie gross der ist, habe das Team um Professor David Duffy «immer wieder überrascht»: «In den meisten Fällen ist die Qualität fast genauso gut, als hätte man die Probe einer Person genommen». Die Forschenden finden überall menschliche eDNA: in Städten, aber auch im Meer und an Flussufern – und selbst in entlegeneren Gegenden. Auf der Suche nach unbelastetem Material besuchen sie in Florida eine Insel, die nicht betreten werden darf. Sie ist frei von menschlicher eDNA – zumindest bis ein Mitglied des Teams barfuss den Strand entlangläuft. Ein Abdruck im Sand reicht aus, um seine eDNA nachzuweisen. Die Amerikaner nehmen auch eine Probe der Abluft eines Tierspitals. In dieser können sie nicht nur die eDNA der Patienten und der Angestellten nachweisen, sondern auch die von Viren, die typischerweise in Tieren vorkommen. Ihre Studie, die ethische Probleme der eDNA thematisiert, haben sie nun im Fachblatt «Nature Ecology & Evolution» veröffentlicht.

eDNA verrät auch Krankheitsrisiken
Heikel ist, dass die eDNA sehr viel über die Trägerin oder den Träger verraten kann. Co-Autor Mark McCauley und sein Team konnten in einer Probe nachweisen, dass die Person erhöhte Krankheitsrisiken wie etwa Diabetes hat. «All diese sehr persönlichen, angestammten und gesundheitsbezogenen Daten sind frei verfügbar, und sie fliessen jetzt gerade um uns in der Luft herum», macht er auf einer Pressekonferenz deutlich. Das Team habe darauf verzichtet, zu versuchen, einzelne Spuren genau zuzuordnen, so McCauley. Doch das werde in Zukunft «definitiv» möglich sein: «Die Frage ist, wie lange es dauert, bis wir in die Phase kommen.» Und damit ergeben sich ethische Probleme: Mit speziellen eDNA-Werkzeugen könnten Minderheiten kontrolliert, Verbrecher gejagt oder Kranke aussortiert werden. Die Studie macht Jus-Professorin Natalie Ram von der Universität Maryland mit Blick auf die Privatsphäre «ernste Sorgen»: «Unfreiwillige geteilte genetische Informationen für investigative Ziele zu nutzen, bürgt das Risiko, dass wir alle unter andauernde genetische Überwachung fallen.» Die Autoren betonen, dass die eDNA viele Vorteile verspreche: Krebs-Mutationen könnten im Abwasser aufgespürt oder scheinbar unlösbare Mordfälle geklärt werden. Doch der mögliche Einsatz gegen «verletzliche Personen oder ethnische Minderheiten» habe sie dazu bewogen, vor einer möglichen Gefahr zu warnen. Über diese müsse man nun diskutieren…

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