Lego-Zeitreise – Aegypten

Lego-Zeitreise – Altes Aegypten
Die alten Aegypter sind vor allem für ihre riesigen Pyramiden berühmt. Die Pyramiden waren Gräber für Könige, die Pharaonen. Die Cheops Pyramide ist die höchste Pyramide der Welt. Sie besteht aus etwa 2,3 Millionen Steinblöcken, von denen jeder einzelne 2,5 Tonnen wiegt. Sie ist eines der „sieben Weltwunder der Antike“. Die meisten Aegypter damals waren Bauern. Sie züchteten Tiere und bauten Getreide, Obst und Gemüse an. Der Nil bewässerte die Felder und hatte daher eine besondere Bedeutung für die Aegypter.

Lego-Zeitreise: Weltgeschichte zum Zusammenbauen
Im Helms-Museum können sich Besucher auf eine Lego-Zeitreise begeben. Vom Urmenschen und Mammut zu den Pyramiden, vom antiken Tempel bis zur Gegenwart und einem Blick in die Zukunft. Die Weltgeschichte nachgebaut aus vielen abertausenden Lego-Steinen. Im Archäologischen Museum Hamburg erleben Besucher die Entwicklung des Menschen im Miniaturformat. Dabei sind archäologische und mythologische Highlights wie der Turmbau zu Babel oder die Cheops-Pyramide ebenso zu sehen wie ein Lager von Neandertalern – Es gibt viel zu entdecken. Gebaut wurden die Modelle aus insgesamt 1,5 Millionen Steinen im Atelier der „Lego Certified Professionals“ im brandenburgischen Niemegk. Die zwölf Landschaften entstanden in fünfmonatiger Arbeit. Die verwendeten Legosteinen sind keine Sonderanfertigungen, verbaut wurden hier die handelsüblichen Steine aus dem offiziellen Lego-Sortiment.

Villa Epecuén – Geisterstadt

Villa Epecuén – eine Geisterstadt taucht auf
Seit 2009 ist am argentinischen Lago Epecuén ein gespenstisches Phänomen zu beobachten, der 600 Kilometer südwestlich von Buenos Aires gelegene See gibt wieder eine ganze Stadt frei! 1921 gegründet, machte Villa Epecuén zunächst eine sehr erfolgreiche Entwicklung durch: Mit dem extrem salzigen Wasser des Sees liessen sich nicht nur gute Geschäfte bei der Salzgewinnung machen. Da sich auch die therapeutische Wirkung des Wassers herumsprach, entwickelte sich Villa Epecuén ausserdem rasch zu einem prosperierenden Kurort. Zeitweise sollen auf lediglich 2000 Einwohner bis zu 5000 Gäste gekommen sein.

Das Unglück für den Ort kam am 10. November 1985: Nach mehrmonatigen heftigen Regenfällen stieg der Wasserspiegel im See so stark an, dass die Dämme brachen und die Stadt innerhalb weniger Stunden in den Fluten versank. 25 Jahr lange war von der Stadt nichts zu sehen. Mit zunehmender Wasserknappheit in der Gegend, zieht sich der See immer weiter zurück und spuckt nun surreale Stadtansichten aus: Egal ob Strassen, Gebäude, Autos oder Gebrauchsgegenstände und alles ist von einer weissen Salzschicht überzogen…

Haie in Monaco

Haie in Monaco
Den mystischen Kreaturen des Meeres ganz nahe zu kommen, versuchen derzeit die Besucher der Haisaustellung im Ozeanografischen Museum des Fürstentums Monaco (Musée et Institut océanographique de Monaco). Über einen Zeitraum von zwei Jahren kann viel über die bedrohten Spezies in Erfahrung gebracht werden – Sei es die Beobachtung des lebenden Objekts, im Streichelzoo oder beim Betrachten von Präparaten.

Rostige Geister-Dampfloks

Rostige Gespengster-Dampfloks
Gespenstisch ragen die rostigen Skelette uralter Dampfloks über der grössten Salzwüste der Welt in den bolivianischen Himmel. Die Region um die über 3600 Meter hoch gelegene Stadt Uyuni lockt nicht nur mit dem bizarren Salzsee Touristen an, sondern auch mit einem wilden Eisenbahnfriedhof. Die einst von britischen Ingenieuren angelegten Trassen rosten mitsamt der ausrangierten Dampfloks seit den 1940er Jahren dem Zerfall entgegen. Inzwischen profitiert Uyuni wieder von seinem früheren Niedergang und ist auch dank dieser ruinösen Attraktion am Rande der unfruchtbaren Salzsteppe regelrecht aufgeblüht.

Arktis – Gefrorene Wellen

Arktisches Naturspektakel – Gefrorene Wellen
Atemberaubend schön – Welch Faszination unsere Natur auf uns ausüben kann, wird beim Anblick dieser gefrorenen Wellen deutlich. Es handelt sich dabei nicht um von Menschenhand erschaffene Kunstwerke. Sie sind das Resultat jahrzehntelanger jahreszeitbedingter Temperaturwechsel in der eisigen Zone des Arktischen Ozeans. Über den Prozess geben die unterschiedlichen Farben des Eises Aufschluss, die im Spiel des Lichts etwas Malerisches zum Vorschein kommen lassen. Das Eis schluckt das rote Spektrum des Lichts, sodass die Eiswelle ganz in Blau leuchtet. Das hängt mit der Dichte des Eises und dem damit verbundenen längeren Weg zusammen, den das Licht braucht, um durch das Gebilde hindurchzuscheinen. Forscher als auch Eiskletterer wissen das ältere, blaue Eis, das einen höheren Widerstand als weisses Eis aufweist, sehr zu schätzen. Darum werden in der Arktis seit einiger Zeit Forschungscamps auf blauem Eis installiert.

Inselstrand als Krebsparadies

Ein Inselstrand als Krebsparadies
Tausende kleiner Einsiedlerkrebse kämpfen sich jedes Jahr im August an der Küste der kleinen Insel Saint John über Stock und Stein zum Wasser vor. An diesem Strand möchte sich der geneigte Durchschnitts-Tourist sicherlich nicht niederlassen. Denn auf diesem Teil der amerikanischen Jungferninseln-Gruppe regiert das grosse Krabbeln.

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