Superman und Batman greifen 2015 an – Snyder kündigt gemeinsamen Film der Superhelden an
Fans haben darauf gehofft, nun gibt es eine offizielle Bestätigung: Zwei der beliebtesten Comic-Superhelden treten gemeinsam in einem Film auf. Superman und Batman sollen 2015 über die Leinwand huschen. Ein Hauptdarsteller steht schon fest. Der andere noch nicht. Superman und Batman treffen bald auf der Leinwand aufeinander. US-Regisseur Zack Snyder kündigte im kalifornischen San Diego auf der jährlichen Comic-Con einen neuen Film an, in dem beide Superhelden mitspielen sollen. Demnach hat der britische Schauspieler Henry Cavill, der zuletzt den Stählernen in „Man of Steel“ verkörpert hatte, bereits für die Superman-Rolle zugesagt. Er sei schon „sehr aufgeregt“, wieder mit Cavill in der „Welt, die wir geschaffen haben“, zu arbeiten, sagte Snyder dem US-Magazin „Variety“. Für die Batman-Rolle muss allerdings noch ein Darsteller gefunden werden, nachdem Christian Bale nach der Batman-Trilogie im vergangenen Jahr seinen Fledermausumhang an den Nagel gehängt hat. Die Dreharbeiten für den neuen Film der Superhelden sollen im kommenden Jahr beginnen, der Filmstart wird für 2015 angepeilt. Schon seit längerem gibt es Gerüchte über einen gemeinsamen Film der Helden von DC Comics. Zunächst war spekuliert worden, dass dies im Rahmen eines „Justice League“-Streifens geschieht. Der Verlag DC, der zu Warner Bros. gehört, will damit an die Erfolge des Konkurrenten Marvel anknüpfen. Marvel, seit 2009 Teil des Disney-Konzerns, hatte sowohl mit den „X-Men“-Filmen als auch mit den Streifen um die „Avengers“ grosse Erfolge auf der Leinwand gefeiert. Zuletzt war „Iron Man 3“ als Teil des „Avengers“-Franchise erschienen. Der nächste Film von Marvel ist ein neuer Teil über den X-Men Wolverine, der am 25. Juli in den deutschen Kinos startet.
Lego-Figuren sind grimmiger
Studie: Lego-Figuren gucken immer grimmiger
Wellington – Die Miene der Lego-Figuren verfinstert sich zusehends – das sagt zumindest eine Studie der Universität von Canterbury in Neuseeland. Die Universität untersuchte 6000 Minifiguren des dänischen Spielzeugherstellers auf ihre Gesichtszüge und beobachtete: Die Zahl der von negativen Gefühlen gezeichneten Lego-Gesichter wächst. Lego findet die Kritik am Unternehmen nicht gerechtfertigt. «Wir unterstützen Gewalt nicht. Wir kombinieren Konflikte immer mit Humor», sagte Sprecher Roar Rude Trangbæk am Dienstag. Die Veränderung bei den Mienen der Figuren liege an der thematischen Ausrichtung der Lego-Bausets, erklärt der Studienleiter und Direktor des Forschungszentrums der Hochschule HITLab, Christoph Bartneck. «Unserem Eindruck nach bauen die Themen zunehmend auf Konflikten auf. Häufig kämpft eine gute Macht gegen eine böse.» Bei den Gesichtern gibt es die unterschiedlichsten Facetten: «Gute Charaktere können beim Kampf leiden, während Bösewichte süffisant lächeln», schilderte Bartneck. Er rief den Hersteller auf, sich um angemessene Gesichtsausdrücke zu bemühen und zu testen, wie die Figurenmimik von Kindern aufgenommen werde. Zu den Lego-Produkten gehören Bauspielesets, deren Szene und Charaktere Filmen oder Videospielen nachempfunden sind. Nach Darstellung von Lego-Sprecher Trangbæk erleichtert die Vielfalt der Gesichtsausdrücke das Spielen komplexerer Szenen. Ihre Nutzerforschung zeige, das Jungen von 5 bis 9 Jahren gern Konflikte spielten, sagte er. «Also hat man den Cop, der den Gauner fängt.» Es gebe aber in Bezug auf Konflikte Grenzen. «Wir wollen keine moderne Kriegsführung, keine modernen Waffen. Das Spielthema sollte sich nicht auf Gewalt, sondern auf Konflikte konzentrieren», so Trangbæk.
Dachboden-Mumie – Rätsel
Dachboden-Mumie gibt Rätsel auf – Mordfall oder Afrika-Souvenir?
Mumien liegen eigentlich in Museen. Im niedersächsischen Diepholz aber auch auf dem Dachboden – zumindest machte dort vor ein paar Wochen ein Junge die kuriose Entdeckung. Im Inneren eines Sarkophags findet sich ein menschlicher Schädel. Woher stammt er und wie alt ist er? Seit einem Monat dreht sich in der Familie von Lutz Wolfgang Kettler im niedersächsischen Diepholz alles um eine rätselhafte Mumie. Sein zehn Jahre alter Sohn fand Anfang August den Sarkophag in einer Kiste im Haus der Grosseltern in einer Ecke auf dem Dachboden. Gegenstände wie eine Totenmaske waren auch dabei. Eine Computertomographie der Mumie zeige die Grundsubstanz eines menschlichen Skeletts mit einem nahezu intakten menschlichen Schädel, sagt Kettler. „Aber es bleiben Fragen über Fragen.“ Auch Polizei und Staatsanwaltschaft interessieren sich inzwischen für die Dachboden-Mumie. Ermittelt wird aber noch nicht. „Wir warten ab, bis wir wissen, wie alt die Knochen sind. Wenn sie mehrere hundert Jahre alt sind, bleibt es eine Mumie und es wird nicht ermittelt“, sagte Polizeisprecher Frank Bavendiek. Die Mumie werde derzeit weiter untersucht. Sollte sich herausstellen, dass die Knochen aus jüngerer Zeit sind und möglicherweise ein Mord dahinter steckt, sehe sie Sache anders aus: „Mord verjährt nicht.“ Die Staatsanwaltschaft sei informiert. Kettler selbst sagt, er habe nichts zu befürchten. Er hofft, dass die Mumie bei der polizeilichen Untersuchung nicht kaputt gemacht wird und nach Abschluss in ein Museum kommt. Die Bandagen an der Mumie seien verklebt, so dass die Mumie beschädigt werden könnte, wenn die Bandagen abgelöst würden.
Mehr Fragen als Antworten
Weder das Geschlecht noch die Grösse sei anhand der CT-Untersuchung geklärt, sagt Kettler, der als Zahnarzt arbeitet und bei der Computertomographie dabei war. Es fehle die komplette Halswirbelsäule, das Skelett sei zusammengefallen und im Becken- und Schulterbereich verschoben. Die Arme mit Händen lägen gekreuzt über der Brust. Im Schädel in der linken Augenhälfte stecke ein Pfeil. Das Aussenmass der Mumie betrage 1,49 Meter, das Gewicht etwa zehn Kilo. Die Laboruntersuchung hat laut Kettler ergeben, dass die an der Mumie verwendeten Materialien wie Bandagen und Kleber aus dem 20. Jahrhundert stammen. Die Mumie und die anderen Gegenstände habe Kettlers Vater in den 1950er Jahren aus Nordafrika mitgebracht. Nach seinen Erkenntnissen war sein Vater damals mit einem Schulfreund in Afrika, der die Sachen auch erworben haben soll, sagt Kettler. Fragen kann er nicht mehr: „Das ist für mich ein Problem, es lebt keiner mehr.“ Er habe mit seinem Vater nie über die Sachen auf dem Dachboden gesprochen, sagt der 53-Jährige. Kettler hat jetzt einen neuen Ansatz für seine Recherchen. „Es gibt aus der Zeit Briefe von meinem Vater an seine Mutter.“ Der Nachlass seiner Grossmutter wiederum lagere bei seiner Tante. Er werde diese Briefe holen und lesen – vielleicht kläre sich dann das Geheimnis, hofft er. „Eigentlich wollte ich nur mein normales Leben weiter führen.“
Mumienfund von Dachboden
Kriminalität Geschichte – Mumienfund von Dachboden enthält menschlichen Schädel
Diepholz – Die auf einem Dachboden in Niedersachsen gefundene Mumie enthält einen menschlichen Schädel. Das haben Röntgenuntersuchungen gezeigt. Die Polizei habe noch keine Ermittlungen aufgenommen, sagt ein Sprecher. Man müsse erst herausfinden, wie alt die Knochen seien. Wenn sie mehrere hundert Jahre alt sind, wird gar nicht ermittelt. Ein zehn Jahre alter Junge hatte die Mumie im Haus seiner Grosseltern in Diepholz versteckt auf dem Dachboden gefunden. Sie wird derzeit weiter untersucht.
Zehnjähriger entdeckt Mumie
Zehnjähriger entdeckt Mumie – Sarkophag auf dem Dachboden
Ein Junge findet beim Spielen auf dem Dachboden seiner Grossmutter Kisten mit alten ägyptischen Gegenständen. Sogar eine Mumie ist in einer Ecke versteckt. Der Grossvater hat sie in den 50ern aus Nordafrika mitgebracht. Die ungewöhnlichen Mitbringsel waren einfach in Vergessenheit geraten. Ein Zehnjähriger hat eine Mumie im Haus seiner Grosseltern entdeckt. Der Junge hatte einen Sarkophag und weitere Gegenstände, darunter auch eine Totenmaske, auf dem Dachboden des Hauses im niedersächsischen Diepholz entdeckt, berichtete die „Kreiszeitung“ in Syke. Der Vater des Zehnjährigen, Lutz Wolfgang Kettler, erinnert sich, dass sein Vater die Kisten während einer Reise nach Nordafrika in den 50er Jahren erworben hatte und per Schiff nach Deutschland bringen liess. Archäologe sei sein Vater aber nicht gewesen, sondern habe zu dieser Zeit Zahnmedizin studiert. „Es ist ganz unstrittig, dass es Repliken sind“, sagte Kettler. Zweifel bestünden nur bei der Mumie. „Man kommt nicht drum herum, das Teil zu röntgen.“ Wo in Nordafrika sein Vater genau gewesen sei und ob er damals auch nach Ägypten kam, wisse er nicht. Sein Vater habe nicht über die Gegenstände auf dem Dachboden gesprochen. „Das ist alles im Mysteriösen.“
Mumie vermutlich aus Libyen
Vermutlich seien die Kisten bereits kurz nach dem Bau des Hauses im Jahr 1970 auf dem Dachboden verstaut worden. Er wolle nun nachforschen, um mehr über die Hintergründe herauszufinden, sagte Kettler. Möglicherweise stammten die Kisten aus Derna. „Das liegt im heutigen Libyen, dort soll mein Vater mit einem Studienfreund oder Schulfreund zusammen gewesen sein. Der hat ihn irgendwie überredet, dahinzukommen.“ Entdecken konnte der Junge die Sachen nur, weil das Dach undicht geworden war, berichtete die „Kreiszeitung“ in Syke. Sie hätten hinter Stapeln mit Ersatz-Dachpfannen gelegen. Ob die Mumie echt ist, soll jetzt von einem Berliner Experten untersucht werden.
Klimawandel – Katastrophen
Klimawandel verstärkt viele Naturkatastrophen
Das Jahr 2012 ist geprägt von Unwettern wie Hurricane „Sandy“ in den USA. Die Folgen für die Menschen in den betroffenen Regionen dauern bis heute an. US-Forscher haben jetzt insgesamt zwölf dieser Unwetter untersucht und kommen zu einem Ergebnis, das viele nicht überraschen dürfte: Die Ursachen sind nicht rein natürlich. Rund die Hälfte der Extremwetter-Phänomene im vergangenen Jahr sind einer Studie zufolge durch den Klimawandel verstärkt worden. In einer im Fachmagazin „Bulletin of the American Meteorological Society“ veröffentlichten Studie heisst es, dass verschiedene Naturereignisse wegen des Klimawandels noch extremer ausgefallen seien. Darunter sind unter anderem eine extreme Dürrephase im Osten der USA und in Ostafrika, die Trockenheit im südeuropäischen Winter sowie heftige Regenfälle in Australien. Für ihre Studie untersuchten 18 Teams von Wissenschaftlern insgesamt zwölf Extremwetter-Phänome weltweit aus dem Jahr 2012. „Die natürlichen meteorologischen Mechanismen und die normalen Klimaschwankungen haben bei diesen Phänomenen eine Schlüsselrolle gespielt“, heisst es in dem Bericht. In einigen Fällen habe der durch den Ausstoss von Treibhausgasen infolge menschlicher Aktivitäten verursachte Klimawandel aber einen „eindeutigen“ Einfluss auf die Phänomene gehabt. Die Forscher führen unter anderem höhere Temperaturen und eine Erwärmung der Ozeane als wichtige Faktoren an. Besonders stark war der Einfluss des Klimawandels laut der Studie bei der grossen Trockenheit im Osten der USA im Frühling 2012. Der Anteil lag demnach bei rund 35 Prozent. Auch die Rekord-Eisschmelze in der Arktis – die Eisfläche schrumpfte 2012 auf die niedrigste jemals beobachtete Größe von 3,41 Millionen Quadratkilometer – lässt sich den Forschern zufolge nicht allein auf natürliche Schwankungen zurückführen.
Ursachenforschung immer noch schwierig
Keinen Einfluss des Klimawandels sahen die Forscher dagegen bei extremen Regenfällen in Japan und China. Auch eine extreme Trockenheit im Zentrum der USA war demnach fast ausschliesslich auf natürliche atmosphärische Faktoren zurückzuführen. Der Leiter des nationalen Klimadatenzentrums der US-Behörde für Meeres- und Wetterforschung erklärte, Ziel der Studie sei es gewesen, herauszufinden, ob künftig mit mehr extremen Wetterphänomenen zu rechnen sei und ob ihre Intensität aufgrund von natürlichen oder menschlichen Faktoren zunehme. Die Studie vergrössere die Fähigkeit der Wissenschaft, die „Komplexität“ solcher Naturphänomene besser zu verstehen. Er räumte aber ein, es sei „immer noch eine Herausforderung, die Ursachen für diese Phänomene zu bestimmen“. So hatten die Wissenschaftler grosse Schwierigkeiten, den Einfluss des Klimawandels auf den verheerenden Wirbelsturm „Sandy“ zu bestimmen, der im Oktober 2012 im Nordosten der USA gewütet hatte. „Zahlreiche Faktoren kamen zusammen, um eine solche Stärke zu schaffen“, heisst es in dem Bericht. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass künftig Hurrikane auch mit einer niedrigeren Stärke aufgrund des ansteigenden Meeresspiegels ähnliche Zerstörungen anrichten könnten wie „Sandy“.






