Unkontrollierbares Lachen

Warum Lachen manchmal unkontrollierbar ist
Auf der Spur des unkontrollierten Lachens sind Forschende an der Universität Freiburg einen Schritt weitergekommen. Sie zeigten auf, dass ein für die Motorik zuständiger Teil im Hirnstamm die Kontrolle übernimmt und andere Schaltkreise in den Hintergrund rückt.

Zu dieser Erkenntnis gelangten sie, indem sie Probandinnen und Probanden an ein bildgebendes Verfahren hängten und sie an den Füssen kitzelten. Wie das Departement Medizin der Universität Freiburg am Donnerstag mitteilte, gab es bisher nur wenige solche Untersuchungen. Bisherige Darstellungen zeigten beim Lachen Hirnaktivitäten nicht nur in den Regionen für die sensorische Reizanalyse und für die Steuerung der Lachmuskeln, sondern auch in Regionen zur emotionalen Verarbeitung der Situation.

Die aktuelle Forschung wollte nun ergründen, wie die emotionalen Zentren ins Lachen eingreifen. Herauszufinden galt es, ob die emotionalen Zentren einen Beitrag zur Unterdrückung oder Verstärkung des Lachens leisten, indem sie es an den sozialen Kontext anpassen oder ob sie das Lachen gar auslösen. Ein Team unter Elise Wattendorf vom Departement für Medizin der Uni Freiburg begab sich in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule für Gesundheit in Freiburg sowie den Universitäten Basel und Greifswald (D) auf Spurensuche. In der Versuchsanordnung mussten die Probandinnen und Probanden versuchen, sprachliche Laute zu äussern, während sie durch das Kitzeln am Fuss lachten. Dabei konnten die Forschenden erstmals eine Aktivität des Nucleus ambiguus bildlich erfassen.

In diesem Kerngebiet im Hirnstamm fand eine Aktivität der Motoneuronen statt, welche direkt die Atmung und die Kehlkopfaktivitäten während des Lachens koordinieren. Während dieses Netzwerk aktiv war, blieben die für emotionale Verarbeitung und Kontrolle zuständigen Hirnregionen weit weniger involviert. Die Forschungsarbeit relativiert damit die Rolle emotionaler Schaltkreise beim Lachen. Wie die Universität Freiburg mitteilte, könnte das so manchen unkontrollierten Lachanfall erklären…

Lego – Steinchenwelt 2022

Steinchenwelt 2022
Die Welt aus bunten Steinen finde in Solothurn statt. Am 15. und 16. Oktober 2022 wird die grösste Lego-Ausstellung der Schweiz, die Steinchenwelt, in Solothurn halt machen. Auf über 1500m² zeigen rund 70 Fans aus der Schweiz und Deutschland ihre Kreationen aus den bunten Steinen. Verschiedene Mitmach-Aktionen, Wettbewerbe, eine Tombola und Einkaufsmöglichkeiten runden den Event ab. Neugierige Besucher können am Such- und Schätzwettbewerb teilnehmen. Für Freude bei den Gästen wird sicher auch der Verkaufsbereich sorgen, bei welchem man wo man neue und seltene Sets sowie Bausteine oder Figuren zur eigenen Sammlung dazukaufen kann. Ausserdem gibt es exklusiv zur Steinchenwelt 2022 ein Sondermodell mit Bezug zum Veranstaltungsort.

Öffnungszeiten Samstag • 15. Oktober 2022:
10:00 Uhr bis 18:00 Uhr (letzter Einlass 17:30 Uhr)
VIP-Zugang bereits ab 09:00 Uhr

Sonntag • 16. Oktober 2022:
10:00 Uhr bis 17:00 Uhr (letzter Einlass 16:30 Uhr)
VIP-Zugang bereits ab 09:00 Uhr

Eintrittspreise:
Tagesticket Kinder / Jugendliche, 5-16 Jahre: CHF 6.00
Tagesticket Erwachsene: CHF 14.00
Tagesticket Familien (max. 2 Erwachsene und max. 3 Kinder): CHF 30.00
Zweitagesticket Kinder / Jugendliche 5-16 Jahre: CHF 10.00
Zweitagesticket Erwachsene: CHF 20.00
VIP-Ticket Silber CHF 40.00
VIP-Ticket Gold CHF 100.00

Fana’Briques 2022

Fana’Briques 2022
Die diesjährige Fana’Briques findet vom 01. bis 02.10.2022 in Colmar (Frankreich) statt.

Attraktionen:
● Ausstellung von Diorama, eigenen Kreationen und Lego-Sets auf 7’000 m2.
● Diverse Animationen um die kleinen Steinchen
● Verkaufsstände mit neuen und gebrauchten Legos, sowie Lego-Kunst
● Getränkestand
● Imbiss mit Pizza, Flammkuchen, warmen Würstchen, Pommes Frites, Sandwiches, frischen Laugenbrezeln, Crepes und Kuchen.

Ein komplett überdachter Bereich mit Tischen und Bänken steht den Besuchern zur Verfügung. Entdecken Sie das Thema „Tiere“ bei den ausgestellten Dioramen. Sie können auch beim Bau eines enormen Mosaiks mithelfen (130’000 Steine). Sie können auch mit den, auf den Tischen zur Verfügung gestellten, Lego-Steinen etwas bauen.

Eintrittspreise:
● bis 3 Jahre/Mitglieder von Fana’Briques : kostenloser Eintritt
● Reduzierter Eintritt (für Kinder von 4 bis 14 Jahren) : 6.00 €
● Eintrittspreis normal : 8.00 €
● Familienkarte 1 Tag : 23.00 € (2 Erwachsene + 2 Kinder 4 bis 14 Jahre)
● 2-Tageskarte (für eine Person ab 4 Jahren – nicht übertragbar): 12.00 €

Die Fana’Briques wird von den ehrenamtlichen Mitgliedern des Vereins Fana’Briques organisiert. Diese Veranstaltung bedarf vieler helfender Hände, welche ihr Bestes geben – Herzlichen Dank! Kommen Sie vorbei, es gibt viele schöne und interessante Sachen zu entdecken…

Die Bildergalerie wird in Kürze aufgeschaltet…

Gefälschte Markenartikel

Gefälschte Markenartikel können Sie teuer zu stehen kommen
Wer gefälschte Markenartikel kauft, läuft Gefahr, durch die geprellten Hersteller des Originalprodukts zur Kasse gebeten zu werden. Unabhängig davon, ob das Produkt als Fälschung erkennbar war oder nicht.

Statt des erstaunlich günstigen Gucci-Handtäschchens liegt eine Rechnung über 2000 Franken in der Post. So ähnlich erging es einer Frau aus dem Kanton Aargau. Gefälschte Markenartikel in die Schweiz einzuführen ist verboten, auch zum Eigengebrauch. Selbst das Sport-Shirt mit dem grossen Logo, gekauft auf dem Markt im Ferienland, wird zum verbotenen Gut, sobald jemand dieses mit in die Schweiz nimmt. Stossen Zollangestellte auf mutmasslich gefälschte Ware, ob an einer Grenzstation oder im Rahmen von Post-Kontrollen, passiert gemäss Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit BAZG Folgendes: Der Zoll zieht den Artikel ein und informiert den Inhaber der Marke, also beispielsweise das Modelabel oder den Sportartikelhersteller. Dieser befindet darüber, ob das abgefangene Produkt tatsächlich gefälscht ist. Ist er das, kann der Markeninhaber dem Käufer der Kopie seinen Aufwand in Rechnung stellen.

Die Käuferin der gefälschten Ware trägt das Risiko
Bedeutet das, jeder Einzelne ist verantwortlich dafür, eine Fälschung zu erkennen? Er wird zur Kasse gebeten, wenn er etwas Gefälschtes kauft. Es spielt also keine Rolle, ob jemand die Fälschung bewusst gekauft hat, sich täuschen liess oder schlicht nicht in der Lage war, den Markenbetrug zu erkennen. Der Käufer trägt immer das Risiko. Immerhin, eine Busse hat nicht zu befürchten, wer beim unabsichtlichen Fälschungskauf erwischt wurde. Die Schadenersatz-Forderungen können allerdings happig sein. Das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum präzisiert: Wer Schadenersatz verlangt, ist für den Schaden beweispflichtig. Wenn eine Forderung überrissen scheint, sollte die Bestellerin der Fälschung mit der Markeninhaberin das Gespräch suchen und verlangen, dass diese aufzeigt, wie sich der Schaden zusammensetzt. Ein Imageschaden in Millionenhöhe, verursacht durch den Kauf einer einzigen Handtasche, ist wenig plausibel. Die 2000 Franken, welche die eingangs beschriebene Aargauerin bezahlen soll, sind aber auch schon ein Betrag, der wehtut. Deswegen gegen ein internationales Grossunternehmen vor Gericht zu ziehen, ist ebenfalls finanziell riskant…

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