Halo-Ring gesichtet

Halo-Ring um den Mond gesichtet
Ein Naturspektakel – Halo-Ring um den Mond in der Deutschschweiz gesichtet. Heute Nacht habe ich einen Kreis um den Mond gesichtet. Was ist das bloss? Es ist ein Halo-Ring, der sich in seiner vollen Stärke präsentiert. Ein schönes und seltenes Naturspektakel.

Halos sind Lichteffekte in der Atmosphäre, die durch Reflexion und Brechung von Licht an Eiskristallen entstehen. Damit Halo-Ringe entstehen können, müssen die Eiskristalle möglichst regelmässig gewachsen und durchsichtig klar sein. Meist bilden sie sich in der Höhe von acht bis zehn Kilometer und ihr Vorhandensein wird durch Cirruswolken angezeigt. Sie können sich aber im Winter auch in Polarschnee, Eisnebel oder in der Nähe von Schneekanonen bilden.

Die Regelmässigkeit der Eiskristalle wird durch möglichst langsames Wachstum der Kristalle verursacht, das eine möglichst langsame Sättigung der Luft mit Wasserdampf voraussetzt. Auch um den Mond lassen sich Haloeffekte beobachten, wie wir dies heute Nacht entdecken konnten. Allerdings ist das menschliche Auge bei geringer Lichtintensität kaum in der Lage, Farben wahrzunehmen, weshalb die schwächeren Mond-Halos weiss erscheinen. Halos lassen sich unter obigen Bedingungen um nahezu jede stärkere Lichtquelle beobachten…

Blindflug der Patrouille Suisse

Beinahe-Katastrophe – Keine Bewilligung – Der «Blindflug» der Patrouille Suisse
Als sich am 15. Juni bei einer Flugshow der Patrouille Suisse zwei Maschinen streiften, hätten sie offenbar gar nicht abheben dürfen. Die Luftwaffe redet sich um Kopf und Kragen. «Es ist weder ein Gesuch der Armee eingegangen, noch hat die Stadt Zug eine Bewilligung erteilt»: Die Aussage von Zugs Stadtpräsident André Wicki (SVP) könnte deutlicher nicht sein. Die Patrouille Suisse hat demnach keine Einwilligung der Stadt Zug erhalten, Mitte Juni zum Eidgenössischen Jodlerfest eine Flugshow samt Training durchzuführen. Dies verwundert, da ein Armeesprecher auf Anfrage des «Beobachters» zuvor noch behauptete, das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) habe die schriftliche Zustimmung der Stadt Zug eingeholt. Als er mit Wickis Statement konfrontiert wurde, ruderte der Sprecher zurück und gestand ein, dass eine explizite Bewilligung doch nicht vorlag. «Die Armee hat es versäumt, nachzuhaken und die explizite Bewilligung des Veranstalters einzuholen – auch aufgrund eines Missverständnisses», erklärte der Sprecher gegenüber dem «Beobachter». So sei die Armee davon ausgegangen, dass zusätzlich eine Bewilligung für das Training und den Flug vorliege, da ihr vom Organisationskomitee ein Versicherungsnachweis und eine Lärmpublikation vorgelegt wurden. Allerdings betonte der OK-Präsident, der Zuger SVP-Regierungsrat Stephan Schleiss, dass von Seiten der Luftwaffe nur die Nachweise der Versicherung und der Lärmpublikation als Anforderungen mitgeteilt und eingefordert wurden.

Am 15. Juni kam es fast zur Katastrophe
Die Geschichte ist vor allem deshalb brisant, weil beim Jodlerfest, das am 15. Juni im Grenzgebiet von Baar und Zug stattfand, zwei Patrouille-Suisse-Flugzeuge kollidierten. Dabei touchierte ein «Tiger»-Modell ein anderes Flugzeug und Trümmerteile fielen auf das Betriebsgelände der Rohstofffirma Glencore. Eine grössere Katastrophe wurde nur um ein Haar verhindert. Aktuell wird der Fall von der Militärjustiz bearbeitet, wann der Abschlussbericht erfolgt, ist momentan noch unklar. Wie Peter Merz, Chef der Luftwaffe, auf Anfrage des «Beobachters» eingestehen musste, sei diese ihrer Kontrollpflicht nicht nachgekommen. «Wir haben nicht kontrolliert, ob das OK des Eidgenössischen Jodlerfests eine explizite Bewilligung für die Flugvorführung der Patrouille Suisse eingeholt hatte.» Gleichzeitig betonte Merz jedoch auch, dass aufgrund des Bewilligungsgesuchs an die Stadt Zug sowie der Bestätigung man davon ausgehen konnte, «dass diese Bewilligung implizit auch für die Flugvorführung der Patrouille Suisse gilt». Damit vertreten sowohl der Luftwaffen-Chef als auch die Kommunikationsleute der Armee den Standpunkt, dass die Flugshow und die Trainingsflüge am Jodlerfest durchgeführt werden durften – auch wenn die Stadt Zug kein explizites Okay gab.

Experten: Luftwaffe liegt falsch
Aber: Der «Beobachter» zitiert eine Weisung des VBS, in welcher die Teilnahme von Militärflugzeugen an Flugshows sowie zu besonderen Anlässen geklärt werden: «Für militärische Flugvorführungen mit Jet-Flugzeugen hat die Luftwaffe dafür zu sorgen, dass die oder der Gesuchsteller die behördliche Zustimmung aller an den Flugplatz anstossenden Gemeinden beibringt», heisst es darin. Wie ein Armeesprecher bestätigte, ist mit Flugplatz der Veranstaltungsort – hier also die Stadt Zug – gemeint. Die behördliche Zustimmung habe jeweils schriftlich zu erfolgen. Die Aussagen, die zwei Rechtsprofessoren gegenüber dem «Beobachter» tätigen, widerlegen die Rechtfertigung der Luftwaffe: «Die Vorführungen standen im Widerspruch zu den Weisungen des VBS», erklärt Bernhard Rütsche, Professor für öffentliches Recht an der Universität Luzern. «Die geplante Flugshow und die damit verbundenen Trainings hätten also gar nicht durchgeführt werden dürfen.» Derselben Meinung ist auch Staatsrechtsprofessor Markus Müller von der Universität Bern. Beide Experten stellen zudem klar, dass nicht, wie von der Kommunikationsabteilung und Luftwaffen-Chef Peter Merz behauptet, ausschliesslich die Einwilligung der Stadt Zug vorliegen müsste, sondern auch die des Nachbarortes Baar. Dort scheint jedoch überhaupt kein Bewilligungsgesuch eingegangen zu sein…

Warnung vor DNA-Tracking

Forscher warnen vor DNA-Tracking
Es kommt der Tag, an dem sie dich überall aufspüren können. Überall um dich herum in der Umwelt gibt es DNA: Du verlierst diese eDNA mit Hut, Haaren und Exkrementen. Die Wissenschaft nutzt eDNA in der Biologie, warnt nun aber vor einem möglichen Missbrauch der Technik.

Für die Wissenschaft ist das Sammeln von enviromental DNA eigentlich eine gute Sache. Denn diese eDNA, also DNA aus der Umwelt, hilft ihnen, besser zu bestimmen, welche Lebewesen an welchem Ort existieren. So muss man etwa nicht mehr mühsam Arten zählen, wenn man einen Lebensraum auf seine Vielfalt untersuchen will, sondern wertet einfach die DNA-Spuren aus, die diese hinterlassen. Natürlich hinterlässt auch der Mensch seine DNA in seiner Umwelt: durch abfallende Hautschuppen und Haare, beim Niesen und Husten – und auch bei jedem Toilettengang. Ohne dass wir es bemerken, gibt es also um uns herum viele DNA-Spuren unserer Mitmenschen. Das kann für einen Biologen mitunter zum Problem werden, müssen Wissenschaftler vom Whitney Laboratory for Marine Bioscience der Universität Florida feststellen, als sie per eDNA den Bestand einer bedrohten Schildkröten-Art erforschen wollen.

Ein Fussabdruck im Sand reicht aus
Denn ihnen geht dabei jede Menge menschliche eDNA ins Netz, sodass sie von einem «human-genetischen Beifang» sprechen: Wie gross der ist, habe das Team um Professor David Duffy «immer wieder überrascht»: «In den meisten Fällen ist die Qualität fast genauso gut, als hätte man die Probe einer Person genommen». Die Forschenden finden überall menschliche eDNA: in Städten, aber auch im Meer und an Flussufern – und selbst in entlegeneren Gegenden. Auf der Suche nach unbelastetem Material besuchen sie in Florida eine Insel, die nicht betreten werden darf. Sie ist frei von menschlicher eDNA – zumindest bis ein Mitglied des Teams barfuss den Strand entlangläuft. Ein Abdruck im Sand reicht aus, um seine eDNA nachzuweisen. Die Amerikaner nehmen auch eine Probe der Abluft eines Tierspitals. In dieser können sie nicht nur die eDNA der Patienten und der Angestellten nachweisen, sondern auch die von Viren, die typischerweise in Tieren vorkommen. Ihre Studie, die ethische Probleme der eDNA thematisiert, haben sie nun im Fachblatt «Nature Ecology & Evolution» veröffentlicht.

eDNA verrät auch Krankheitsrisiken
Heikel ist, dass die eDNA sehr viel über die Trägerin oder den Träger verraten kann. Co-Autor Mark McCauley und sein Team konnten in einer Probe nachweisen, dass die Person erhöhte Krankheitsrisiken wie etwa Diabetes hat. «All diese sehr persönlichen, angestammten und gesundheitsbezogenen Daten sind frei verfügbar, und sie fliessen jetzt gerade um uns in der Luft herum», macht er auf einer Pressekonferenz deutlich. Das Team habe darauf verzichtet, zu versuchen, einzelne Spuren genau zuzuordnen, so McCauley. Doch das werde in Zukunft «definitiv» möglich sein: «Die Frage ist, wie lange es dauert, bis wir in die Phase kommen.» Und damit ergeben sich ethische Probleme: Mit speziellen eDNA-Werkzeugen könnten Minderheiten kontrolliert, Verbrecher gejagt oder Kranke aussortiert werden. Die Studie macht Jus-Professorin Natalie Ram von der Universität Maryland mit Blick auf die Privatsphäre «ernste Sorgen»: «Unfreiwillige geteilte genetische Informationen für investigative Ziele zu nutzen, bürgt das Risiko, dass wir alle unter andauernde genetische Überwachung fallen.» Die Autoren betonen, dass die eDNA viele Vorteile verspreche: Krebs-Mutationen könnten im Abwasser aufgespürt oder scheinbar unlösbare Mordfälle geklärt werden. Doch der mögliche Einsatz gegen «verletzliche Personen oder ethnische Minderheiten» habe sie dazu bewogen, vor einer möglichen Gefahr zu warnen. Über diese müsse man nun diskutieren…

BriXpo23

BriXpo 2023
Vom 25.08.2023 bis 27.08.2023 wird die erste grosse LEGO-Ausstellung in Uster stattfinden. Auf einer Fläche von 750 m² werden Aussteller ihre Kunstwerke in verschiedenen Grössen präsentieren. Im Rahmen der Veranstaltung wird ein Bauwettbewerb zum Thema „Kindheitstraum“ sowie verschiedene Workshops rund um das Thema LEGO angeboten. Ausserdem finden die ersten Schweizer LEGO-Robotermeisterschaften statt.

Location
Zeughausareal Uster
Berchtoldstrasse 10
8610 Uster

Öffnungszeiten
Freitag, 25.08.2023 – 14:00 bis 22:00 Uhr
Samstag, 26.08.2023 – 09:00 bis 22:00 Uhr
Sonntag, 27.08.2023 – 09:00 bis 19:00 Uhr

Die Ausstellung
Die Besucher können über mehrere Millionen Bausteine bestaunen, von LEGO-Zoos über Raumschiffe bis hin zu komplexen Technikbauten ist für jeden etwas dabei. An verschiedenen Tischen können die Besucher selbst kreativ werden. Die Aussteller kommen aus vielen Regionen. Für den Hunger gibt es regionale Speisen und eine Bar.

Spezielles Programm für erwachsene LEGO-Fans
Am Freitag, den 25.08.2023 sowie am Samstag, den 26.08.2023, wird ein spezielles Programm für erwachsene LEGO-Fans angeboten.

Bauwettbewerb Kindheitstraum
Im Bauwettbewerb „Kindheitstraum“ können Bauwerke in vier Startkategorien ausgestellt werden: Kinder (bis 12 Jahre), Jugendliche (bis 16 Jahre), AFOLs (ab 16 Jahre) und Teams/Familien. Die Gewinner werden durch Publikumsabstimmungen ermittelt. Zusätzlich wird ein Preis von der Fachjury vergeben.

BrickWars – LEGO-Roboterkämpfe in Arena
In den Kategorien „Kids“, „Erwachsene“ und „School“ können Einzelpersonen oder Teams mit ihren Kampfrobotern gegeneinander antreten. Den Siegern winken spannende Sachpreise sowie eine WildCard für die WM24. Die Kämpfe finden in einer 2,5 x 2,5 Meter grossen Arena statt, in der die Kontrahenten gegeneinander antreten, bis der gegnerische Roboter sich nicht mehr bewegt. Getreu dem Vorbild der Robot Wars ist jede Menge Spass für das Publikum garantiert, auch wenn Steine umherfliegen. Die Kämpfe werden von einem professionellen Sprecher kommentiert…

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