Riesen-Eisberg driftet in Richtung internationaler Schifffahrtswege
Ein Eisberg von der Grösse Manhattans könnte laut Wissenschaftlern zu einer Gefahr für die Schifffahrt werden. Der rund 87 Quadratkilometer grosse Koloss driftet in Richtung Norden, nachdem er sich im Juli vom antarktischen Pine Island Gletscher gelöst hatte. Dies berichteten am Donnerstag britische Forscher der Universität Sheffield im Internet. „Ein Eisberg dieser Grösse könnte ein Jahr oder länger überdauern und in dieser Zeit einen weiten Weg Richtung Norden zurücklegen und in der Nähe der Weltschifffahrtsrouten im Südlichen Ozean enden“, sagte Robert Marsh von der Universität Southampton. Der antarktische Frühling habe den Eisberg freigegeben, während des Winters habe er im Eis festgesessen, sagte Marsh. Zugleich räumte der Wissenschaftler ein, dass eine Kollision mit einem Schiff zwar durchaus denkbar, aber eher ungewöhnlich wäre. Eisberge dieser Grösse brächen im Durchschnitt alle zwei Jahre vom antarktischen Eis ab, sagten die Forscher in Sheffield, die die Route des Eisbergs überwachen.
Nessie-Schnappschuss
Nessie-Schnappschuss ist eine Fälschung
George Edwards, Touristen-Skipper auf dem berühmten Loch Ness in Schottland, hat enthüllt, dass sein weltberühmter Schnappschuss des Monsters «Nessie» aus dem Jahr 2012 eine Fälschung ist. Im August 2012 hatte Edwards in der britischen Zeitung «Daily Mail» stolz verkündet, das sagenumwobene Monster von Loch Ness vor der Linse gehabt zu haben. Vor dem Hintergrund des am See gelegenen Urquhart Castle sei ein «dunkelgraues Etwas» an seinem Boot vorbeigeschwommen. Die Aufnahme des Fabelwesens ging um die Welt und galt laut Aussage eines Monsterexperten als bestes existierendes Foto von Nessie. «Ich habe mir nur einen Spass erlaubt», gesteht George Edwards heute. Mit einem Plastikobjekt aus Fiberglas habe er Nessies Rückenflosse nachgestellt. «Ich bin stolz darauf, dass mein Foto Eingang in die Galerie der besten Nessie-Fälschungen gefunden hat – in einer Reihe mit dem Chirurgen-Foto.» Damit spielt Edwards auf das berühmte Nessie-Bild aus den 1930er Jahren an, das ein britischer Chirurg am Ufer des Loch Ness aufnahm und das sich später als Fälschung entpuppte. Nun hat auch Edwards zugegeben, bei der Aufnahme geschwindelt zu haben. Schuldig fühlt der Skipper sich deswegen nicht: «Wie wäre es Loch Ness all die Jahre ohne mein Foto gegangen?» Seine Bootstouren seien nach wie vor ausgebucht – und die hartnäckigen Nessiefans werden weiterhin Ausschau nach dem mythischen Monster halten.
Fälschung von 1934
Auch das berühmte «Chirurgen-Foto» von Robert Wilson aus dem Jahr 1934 wurde als Fälschung enttarnt. Der britische Militärchirurg hatte damals einen Plastiksaurier auf ein Modellboot montiert und auf den Auslöser gedrückt. Nachdem nun auch George Edwards seinen Schwindel gestanden hat, bleibt Nessies Existenz unbewiesen.
Big Foot lebt
Big Foot lebt in Kentucky
Dallas – US- Wissenschaftler präsentierten bei einer Pressekonferenz in Texas angeblich echtes Bild- und Video-Material des scheuen Wald-Wesens. Sie sind der festen Überzeugung: Big Foot lebt und das Ganze ist kein Fake. Viel Mythen ranken sich um den Waldbewohner. Jetzt glauben amerikanische Wissenschaftler endlich den letzten Beweis in Händen zu haben. Big Foot schläft mitten am Tag im Unterholz in den Wäldern Kentuckys. Dr. Melba Ketchum (Bigfoot-Genom-Projekt) untermauerte ihre These mit einem original Fellbüschel des Mischwesen.
Big Foot ist eine Rasse
Bisher waren alle Wissenschafter, bei der Suche nach Beweisen für die Existenz des Big Foot, gescheitert. „Wir stellten fest, dass die DNA weder von einem Menschen noch von einem Tier stammt”, konstatierte Ketchum bei der Pressekonferenz. “Big Foot ist kein einzelnes Lebewesen, sondern eine Rasse!” Die Wissenschafterin sammelte in den vergangenen fünf Jahren zahlreiche Fell- und Haarproben. Die vermeintliche Sensation löste in Wissenschafter-Kreisen unterschiedliche Reaktionen aus. Für viele ist die Existenz selbst durch die Bilder und das Video noch nicht bewiesen. Auch die Echtheit der Beweise wird in Frage gestellt. Doch eines ist auch klar: Kentucky darf sich jetzt sicher über viel Big Foot-Tourismus freuen.
Big Foot – Definition
Bigfoot (englisch Grossfuss) bezeichnet ein Wesen der nordamerikanischen Folklore mit überdimensionalen Füssen, erheblicher Grösse und starker Fellbehaarung, das in fast allen Gebirgen der USA und Kanadas, insbesondere in den Rocky Mountains und den Appalachen, angeblich gesichtet wurde. Es gibt aber auch vermeintliche Sichtungen in den Waldgebieten von Texas. Bigfoot wird in Kanada auch Sasquatch genannt, was in der Sprache dort ansässiger Ureinwohner für „stark behaarter Mensch” steht…
Leben Veganer gesünder?
Leben Veganer gesünder?
Veganer – so nennen sich jene Menschen, die nicht nur auf Fleisch verzichten, sondern auf alle tierischen Produkte. Der Trend findet immer mehr Anhänger. Doch Experten streiten sich über gesundheitliche Aspekte der veganen Ernährung. Der Durchschnittsschweizer verzehrt in der Woche 1.03 Kilogramm Fleisch mit einer steigenden Tendenz. Vegetarier werden daher oft belächelt und Veganer, die auf jegliche Art von tierischen Produkten verzichten, werden erst recht nicht verstanden. Allerdings leben viele Veganer sehr gesund – diese sind nämlich seltener übergewichtig und ihr Risiko an Zivilisationskrankheiten zu erkranken, ist viel geringer. Dennoch ist eine vegane Ernährung nicht per se gesund. Auch als Veganer muss auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden. Im Grunde genommen bedeutet dies das Gleiche wie bei Nichtveganern: Viel frisches Obst und Gemüse, hochwertige Kohlenhydrate, ungesättigte Fette und ausreichend Eiweiss.
Vorsicht vor Mangelerscheinungen
Durch den kompletten Verzicht auf tierische Nahrungsmittel treten aber bei vielen Veganern Mangelerscheinungen auf. Nährstoffe wie Eisen, Kalzium und Vitamin B12 und D müssen anderweitig in die Ernährung eingebaut werden. Dazu ist natürlich ein grosses Wissen über Ernährung sehr hilfreich – ja sogar notwendig. Veganer müssen wissen, welche Nährstoffe sie brauchen und in welchen Nahrungsmitteln sie sich diese holen können. Denn fast jeder Bedarf lässt sich theoretisch komplett mit pflanzlichen Lebensmitteln decken.
Nicht jeder eignet sich zum Veganer
Aufgrund der eben erwähnten kritischen Nährstoffe, welche diverse Mangelerscheinungen hervorrufen können, eignet sich die vegane Ernährung aber nicht für jeden. Schwangere, stillende Mütter und Senioren leiden schneller an den Folgen eines Nährstoffmangels. Insbesondere auch Säuglinge und Kleinkinder sollten sich laut Ernährungsberatern nicht vegan ernähren. Einige Ethiker sind sogar der Meinung, dass Eltern in diesem Bereich nicht für ihre Kinder entscheiden dürfen.
Das Fazit
Wer eine vegane Ernährung mit viel Mühe, Zeit, Fachwissen und wohl schlussendlich auch etwas mehr Geld ausgewogen auf den Tisch bringen kann, dem steht auch aus gesundheitlicher Perspektive bestimmt nichts im Wege – im Gegenteil. Doch wer diese Hingabe nicht aufbringen kann, dem wird wohl früher oder später der Körper melden, dass ihm etwas nicht passt und dann ist Vorsicht geboten.
Panoramaflug mit dem Adler
Panoramaflug mit dem Adler
Majestätische Rundumsicht: In einem Video nimmt ein Adler eine Kamera Huckepack und zeigt die Welt aus seiner Sicht. Das verblüffende Video entstand nahe der Schweizer Grenze im französischen Chamonix-Mont-Blanc. Dem scheinbar abgerichteten Steinadler wurde eine leichte Kamera mit Weitwinkelobjektiv aufgesetzt. Der Zuschauer erlebt den Flug des Greifvogels, also ob er selber durch die Höhe gleiten würde.
Als ob man selber fliegen würde
Der «König der Lüfte» schwebt bei strahlendem Sonnenschein über Baumwipfel, Bahnlinien und Wanderer hinweg. Im Hintergrund sind die schneebedeckten Alpengipfel zu erkennen. Den Adlerflug als Zuschauer «im Huckepack» zu betrachten, ist buchstäblich ergreifend. Entsprechend gross ist auch die Begeisterung auf das Video: Der Film wurde bisher fünf Millionen Mal aufgerufen, die Kommentare schwärmen von der Schönheit der Luftaufnahmen und ihres gefiederten «Filmers». In den Alpen wird eine Steinadlerpopulation von etwa 1200 Paaren angenommen, davon leben laut alpenmagazin.org etwa 300 in der Schweiz. Damit gilt der stolze Vogel nicht mehr als gefährdet. Das war in den letzten Jahrhunderten anders, als die Adler intensiv vom Menschen bejagt wurden. Erst im Bundesgesetz über Jagd und Vogelschutz von 1926 wurde der Steinadler gesamtschweizerisch unter Schutz gestellt.
Meteorit aus See geborgen
Russische Taucher bergen Fragment von Tscheljabinsk-Meteorit
Sieben Monate nach dem spektakulären Absturz eines tonnenschweren Meteoriten in Russland haben Taucher aus einem See bei Tscheljabinsk ein faustgrosses Stück des Himmelskörpers geborgen. Unter extrem schwierigen Bedingungen sei das Fragment in einer etwa drei Meter dicken Schlammschicht am Boden des Tschebarkul-Sees gefunden worden, sagte Viktor Grochowski von der Universität in der Stadt am Ural. „Wir konnten seine Lage mit Magneten und Sonargeräten orten“, sagte der Forscher am Mittwoch der Agentur Interfax. Wissenschaftler würden in dem See Teile mit einem Gesamtgewicht von einer halben Tonne vermuten, sagte Grochowski. In den vergangenen Monaten seien in der Region rund 1500 Kilometer östlich von Moskau bereits insgesamt 400 Kilogramm an Fragmenten gefunden worden. Die Druckwelle des am 15. Februar 2013 explodierten Meteoriten hatte rund 7000 Gebäude beschädigt. Geborstene Fensterscheiben verletzten etwa 1500 Menschen. Forschern zufolge hatte der Stein ein Gewicht von 10’000 Tonnen und einen Durchmesser von bis zu 20 Metern.
Bildergalerie zu: Einschlag im Ural – Der Tscheljabinsk-Meteorit
Bei einem Meteoriteneinschlag in Zentralrussland wurden hunderte Menschen verletzt. Gesteinsbrocken fielen wie Feuerbälle auf die Erde. Die Druckwelle liess Fensterscheiben bersten.































