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Log4Shell ist gefährlich

Darum ist Log4Shell so gefährlich
Vor einer Woche sorgte die Nachricht der Sicherheitslücke Log4Shell für Schockwellen nicht nur in den IT-Abteilungen. Warum der Zero-Day-Exploit so gefährlich ist.

Als vor einer Woche die ersten Berichte über die Sicherheitslücke «Log4Shell» die Runde machten, ging es nicht nur in den IT-Abteilungen, sondern auch in den Nachrichtenredaktionen schlagartig hektisch zu. Ein komplexes Informatik-Problem wurde in Sekundenschnelle zur Herausforderung für die weltweite IT-Infrastruktur, und damit zum Problem für die zunehmend vernetzte Welt. Der Tenor von IT-Sicherheitsexperten: Log4Shell sei nichts weniger als eine der grössten Bedrohungen für das Internet überhaupt. Auch eine Woche später hält die Lücke IT-Experten nach wie vor in Atem.

Was ist Log4Shell?
Seinen Namen Log4Shell hat die Sicherheitslücke durch die sehr verbreitete Programmbibliothek Log4J erhalten. Hinter dem Akronym verbirgt sich Logging for Java («Protokollieren für Java»). Es ist somit ein kleines Hilfsprogramm, welches zum Türöffner für eine Vielzahl anderer Programme wird, durch die Sicherheitslücke funktionsbedingt jedoch auch für mögliche Angreifer. Diese können die Lücken in Log4J ausnutzen, Programmcode auf dem kompromittierten System ausführen, um schliesslich Informationen abzugreifen oder auch Rechenleistung für das Krypto-Mining zu stehlen. Bleiben die Folgen unentdeckt, kann dies fatale Folgen haben. Die Attacken folgten in einem atemberaubenden Tempo. Das Team von Log4j reagierte zwar schnell und hat bereits zahlreiche Updates zur Verfügung gestellt. Aber da liegt nicht das Problem. Es sind unter anderem die vielen Millionen Geräte, die selten oder gar nicht gewartet werden. Aber auch mit der schlichten Installation eines Patches ist es oftmals nicht getan. Log4Shell ist Open-Source-Software und für unzählige Systeme angepasst. Die versammelte Cybercrime-Gemeinde begann nach Bekanntwerden von Log4Shell umgehend, mithilfe von Massenscans so viele verwundbare Systeme wie möglich auszumachen. Dabei klopft spezielle Software automatisiert IP-Adressen ab und analysiert, ob der entsprechende Webserver anfällig ist. Sicherheitsforscher und IT-Dienstleister registrierten verdächtige Aktivitäten und Angriffe nicht nur von Hackergruppen, sondern auch von Geheimdiensten rund um den Globus. Mit dabei die üblichen Verdächtigen wie etwa China, Iran und Nord-Korea. Seit Bekanntwerden der Sicherheitslücke, wahrscheinlich schon davor, liefern sich Cyberkriminielle und Entwickler ein Wettrennen. Wie so oft haben Letztere dabei häufig das Nachsehen. Meldungen über erfolgreiche Angriffe sind mittlerweile kaum mehr zu überblicken. Bei der Analyse der Attacken sparen sonst zurückhaltende Informatiker nicht mit Superlativen. Mitunter kommt dabei gar pandemischer Jargon zum Einsatz. Denn wie bei Corona führen neue Varianten permanent zu neuen Hürden für Entwickler.

Warum ist Log4Shell so gefährlich?
Die Gefahr des sogenannten Zero-Day-Exploits liegt vor allem in der enormen Verbreitung von Log4J. Praktisch alle Java-Applikationen verwenden diese Bibliothek. Java wiederum ist auf Milliarden von Systemen in Verwendung, vom Smartphone bis zum Webserver. Michael Stampfli, Head of Security Operations beim Schweizer Cybersecurtiy Dienstleister InfoGuard AG erklärt im Gespräch mit blue News: «Log4Shell ist eine gravierende kritische Sicherheitslücke, welche in unzähligen Produkten von einfachen Open-Source-Organisations-Applikationen stecken kann.» Bei einem Zero-Day-Exploit handelt es sich um eine Sicherheitslücke, die entweder gleichzeitig oder sogar vor Erscheinen eines Patches bekannt wird. «Dadurch entsteht ein Zeitfenster für Angreifer; ein Zeitfenster, welches ihnen erlaubt, diese Schwachstellen auszunutzen», erläutert Reto Zeidler, Chief Managed Services Officer der ISPIN AG. Dieses Zeitfenster nutzen Angreifer mittlerweile millionenfach. Einer Aufsehenerregenden Studie von Check Point Software zufolge seien bereits innert der ersten drei Tagen nach Bekanntwerden der Lücke rund 846’000 Attacken registriert worden. Eine der grössten Herausforderungen besteht Zeidler zufolge zunächst darin, herauszufinden, wo diese Lücke überhaupt vorhanden ist: «Was die Log4Shell-Sicherheitslücke besonders macht, ist, dass sie eine Softwarekomponente betrifft, welche als Bestandteil in den verschiedensten Anwendungen genutzt wird und daher extrem weit verbreitet ist.»

Wie ist die Situation in der Schweiz?
Natürlich versetzte die Sicherheitslücke auch in der Schweiz IT-Fachleute allerorten in Alarmbereitschaft. Der Analyse von Check Point zufolge sind hierzulande mit 48 Prozent fast die Hälfte der vom Unternehmen erfassten Firmennetzwerke bereits angegriffen worden. Auch bei InfoGuard haben sich bereits mehrere Unternehmen mit Hilfeersuchen gemeldet, wenngleich Bestandskunden bislang nicht betroffen seien. Reto Zeidler weiss Ähnliches zu berichten: «Unsere Spezialisten können bestätigen, dass es derzeit aktive Angriffsversuche gibt. Bisher ist es uns gelungen, diese bei unseren Kunden abzuwehren. Damit gewinnen diese Zeit, um diese Lücken zu schliessen.»

Was ist zu tun?
Privatanwender können sich selbst nicht wirklich gegen die Lücke schützen. Die Liste der betroffenen Unternehmen jedoch liest sich wie eine Hitliste der Internet-Infrastruktur, von Apple über Google bis Amazon. Da ein sogenannter Exploit nur dann möglich ist, wenn der Server Internet-Zugang hat, gilt laut Stampfli höchstens die allgemeine Empfehlung: «Das Blockieren von unbekanntem, ausgehendem Netzwerktraffic von Servern, damit das Nachladen von Schadcode verhindert wird.» Aktuell helfen die Experten des von InfoGuard vorwiegend bei der Bewältigung der Identifizierung betroffener Systeme. Dabei sei es Stampfli zufolge besonders wichtig, «erfolgreiche Angriffe so rasch wie möglich zu erkennen und einzudämmen». Auch Zeidler betont die Bedeutung der Geschwindigkeit: «Wir empfehlen den Unternehmen, so rasch als möglich festzustellen, welche Systeme bei ihnen von dieser Lücke betroffen sind. Dabei sind vor allem diejenigen Systeme zu priorisieren, welche von aussen, also aus dem Internet, erreichbar sind.»

Wie geht es jetzt weiter?
Die grosse Verbreitung der Software und einige andere Faktoren führen nach Ansicht von IT-Fachleuten dazu, dass «Log4Shell» auch weiterhin ein Sicherheitsproblem bleiben wird und damit auch eine Herausforderung für die kritische Infrastruktur Internet. Experten sind sich weitgehend einig, dass es das so schnell nicht gewesen sein wird. So auch Michael Stampfli: «Ein eingeschränktes Set an präventiven Massnahmen sowie die Schwierigkeit der Identifikation betroffener Komponenten sind dafür verantwortlich, dass uns diese Schwachstelle noch einige Zeit begleiten wird.»

Miketop – Lego Corona-Virus

Lego Corona Virus mit trauriger Corona Minifigur „Corona Krise 2020, ich war dabei“
Hallo Freunde. Das Corona Virus breitet sich extrem schnell aus. Bitte haltet euch an die Vorschriften, helft und unterstützt euch gegenseitig. Seid keine Egoisten und macht keine Hamsterkäufe, denn es reicht für alle. Setzt euren gesunden Menschenverstand ein – und es wird alles wieder gut werden. Bitte bleibt gesund meine Freunde…

 

Lego – Anatomy

Anatomy Tony
Wie ist Anatomy Tony entstanden? Nach jahrelanger Forschung und Entwicklung wurde das Projekt im Sommer 2017 in Angriff genommen. Das Designen der Details bis zur Perfektion, vor allem der Kopf, hat eine ganze Weile gedauert. Nach diversen Studien und das Aneignen von anatomischen Kenntnissen, wurden auch die Organe und das Skelett so originalgetreu wie möglich entwickelt.

Im Frühling 2018 wurde der Anatomy zum ersten Mal physisch erbaut und zum Leben erweckt. Anschliessend wurde er mit viel Erfolg an diversen Brick Events präsentiert. Durch die enorme positive Resonanz und Beliebtheit, ist nun im Februar 2019 die DVD mit der Bauanleitung mit exklusivem Cover erschienen. Diese Bauanleitung ist limitiert auf 100 Exemplare. Die DVD und das Cover haben ein Hologramm, welches bestätigt, dass es sich hierbei um die originale Bauanleitung von Anatomy Tony handelt. Beim Designen und Produzieren des Covers und der Bauanleitung wurden keine Kosten gescheut, um Ihnen beste Qualität anbieten zu können.

Ein paar wichtige Hinweise:
» Den Anatomy niemals nach Mitternacht füttern
» Lassen Sie den Anatomy niemals alleine zu Hause oder unbeaufsichtigt
» Lernen Sie dem Anatomy keine Fluchworte
» Wenn Sie den Anatomy bestrafen wollen, drohen Sie ihm mit einem Zahnarztbesuch

Vielen Dank für den Kauf dieser DVD und viel Spass beim Bauen des Anatomy Tony. Der Preis pro DVD beträgt 25 Euro inklusive Versand. Bitte benützen Sie das Kontaktformular für eine Bestellung…

Black Hole in Space

Black Hole – Lost in Space Ein Schwarzes Loch ist ein Objekt, das in seiner unmittelbaren Umgebung, innerhalb des Ereignishorizonts, eine so starke Gravitation erzeugt, dass weder Materie noch Information (etwa Licht- oder Radiosignale) diese Umgebung verlassen kann. Nach der Allgemeinen Relativitätstheorie verformt eine ausreichend kompakte Masse die Raumzeit so stark, dass sich ein Schwarzes Loch bildet. Lost in Space… .

Aurora Borealis

Aurora Borealis
Das Polarlicht (als Nordlicht auf der Nordhalbkugel wissenschaftlich Aurora borealis, als Südlicht auf der Südhalbkugel Aurora australis) ist eine Leuchterscheinung durch angeregte Stickstoff- und Sauerstoffatome der Hochatmosphäre, die in Polargebieten beim Auftreffen beschleunigter geladener Teilchen aus der Erdmagnetosphäre auf die Atmosphäre hervorgerufen wird. Polarlichter sind meistens in zwei etwa 3 bis 6 Breitengrade umfassenden Bändern in der Nähe der Magnetpole zu sehen.

Entstehung
Polarlichter entstehen, wenn elektrisch geladene Teilchen des Sonnenwinds aus der Magnetosphäre auf Sauerstoff- und Stickstoffatome in den oberen Schichten der Erdatmosphäre treffen und diese ionisieren. Bei der nach kurzer Zeit wieder erfolgenden Rekombination wird Licht ausgesandt. Durch die Energieübertragung rutschen die Elektronen also eine Schale nach aussen, danach aber wieder auf die ursprüngliche Schale zurück. Dabei wird elektromagnetische Strahlung emittiert, es wird Licht ausgesandt.

Die Energie stammt ursprünglich aus Emissionen der Sonne. Sie sendet ein elektrisch geladenes Plasma mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 500 bis 800 km/s und einer Dichte von ca. 5 × 106 Teilchen pro Kubikmeter aus. Die grössten Sonnenwindausbrüche geschehen durch magnetische Rekonnexionen im Bereich von Sonnenflecken während der turbulenten, fleckenreichen Phase des Sonnenzyklus. Sonnenwindteilchen treffen auf die irdische Magnetosphäre und treten mit ihr in Wechselwirkung. Aufgrund des Abstandes von der Sonne zur Erde, rund 150 Millionen Kilometer, benötigt das Sonnenwindplasma bis zum Auftreffen auf die Erdmagnetosphäre zwei bis vier Tage. Die auftreffenden Sonnenwindpartikel stauchen die Erdmagnetosphäre auf der sonnenzugewandten Seite und ziehen sie auf der abgewandten Seite zu einem langen Schweif aus.

Aufgrund ihrer Ladung werden die Sonnenwindpartikel hauptsächlich längs der Richtung des Erdmagnetfeldes abgelenkt und umströmen die irdische Magnetosphäre, die die darunterliegende Biosphäre vor dem Sonnenwind schützt. Dabei wird die Magnetosphäre durch den unsteten Sonnenwind fortlaufend bewegt. Durch die Bewegung des Magnetfeldes gegenüber den geladenen Teilchen werden darin Ströme induziert. Die grössten Energiefreisetzungen geschehen durch magnetische Rekonnexionen im Schweifbereich der irdischen Magnetosphäre. Innerhalb der irdischen Magnetosphäre findet sich daher ein komplexes System bewegter elektrischer Ladungen, die sich in teils grossen, weltumspannenden Strömen wie dem Ringstrom, den Birkelandströmen, den Pedersenströmen und dem polaren Elektrojet um die Erde bewegen. Wenn die Plasmateilchen bis in die Atmosphäre herunterströmen, regen sie bei Kollisionen die verdünnten Gase in hohen Schichten der Atmosphäre an. Diese emittieren beim Abfallen der Erregung ein Fluoreszenzlicht.

Häufigkeit
Die Häufigkeit der Polarlichterscheinungen in den mittleren Breiten (Mitteleuropa) hängt von der Sonnenaktivität ab. Die Sonne durchläuft einen Aktivitätszyklus, der vom Anfang (solares Minimum) über die Mitte (solares Maximum) bis zum Ende (erneutes Minimum) im Durchschnitt elf Jahre dauert. Mit diesem Zyklus schwankt auch die Häufigkeit von Polarlichtern. Insbesondere während des Aktivitätsmaximums (auch Solarmax genannt; zuletzt aufgetreten 2013/2014) finden starke Eruptionen auf der Sonne besonders häufig statt. Die grossen koronalen Massenauswürfe sind für Polarlichter in Mitteleuropa essentiell. In frühen und späten Phasen des Sonnenzyklus, nahe am solaren Minimum, treten viel weniger dieser Eruptionen auf und somit gibt es auch eine deutlich geringere Wahrscheinlichkeit für Polarlichter. Dennoch können auch im abfallenden und ansteigenden Sonnenzyklus starke Ereignisse beobachtet werden.

 

Mitarbeiter werden gechipt

Immer mehr Firmen chippen ihre Mitarbeiter wie Tiere
Immer mehr Firmen implantieren Chips in die Körper ihrer Mitarbeiter. Ist das einfach nur ein komfortabler Service, unaufhaltsamer Fortschritt oder der erste Schritt in eine Orwell’sche Welt?

Mit der Fingerspitze wie durch Zauberhand eine Sicherheitstür öffnen oder in der Kantine bezahlen – das klingt doch eigentlich ganz gut. Mit einem Implantat im Körper statt einer Chipkarte zum Herumtragen ist das möglich. Und zu Hause vergessen tut man seinen Finger in der Regel auch nicht. Implantate, die so etwas können, sind in der Regel reiskorngrosse RFID-Chips, die ohne eigene Stromversorgung auskommen. Stattdessen nutzen Sie die die Energie der Radiowellen, die der Empfänger ausstrahlt. Diese Funktionsweise dürfte den meisten Menschen von der kontaktlosen Zahlung per Kreditkarte bekannt sein. Immer mehr Firmen stellen diese Implantate nun ihren Mitarbeitern zur Verfügung oder planen dies zumindest.

Chips schon implantiert
So hat in 2017 eine Firma im US-Bundesstaat Wisconsin in den Körpern von 80 ihrer Mitarbeiter RFID-Chips verpflanzt, wie engadget.com schreibt. Die Angestellten des Software-Unternehmen Three Square Market konnten mit dem zwischen Daumen und Zeigefinger implantierten Chip in Sicherheitsbereiche gelangen oder Erfrischungen aus dem Getränkeautomat ziehen. Laut dem «Telegraph» plant die schwedische Firma Biohax – von der die Chips in Wisconsin stammen – gerade einen grossen Vorstoss in Grossbritannien. Man sei im Gespräch mit einem grossen Finanzkonzern mit Hunderttausenden Mitarbeiter, behauptet die Firma gegenüber der Zeitung. Das britische Unternehmen BioTeq hat dagegen schon 150 Chips in Grossbritannien implantiert. Die meisten Empfänger waren technologiebegeisterte Individuen, aber einige Finanz- oder Ingenieursfirmen seien unter den Kunden.

Sorge wächst
Der Trend zum implantierten Chip erzeugt aber natürlich nicht nur Begeisterung. Wie der «Guardian» berichtet, schlagen britische Gewerkschaften bereits Alarm. Denn natürlich können die Chips auch zur genauen Überwachung der Mitarbeiter eingesetzt werden – und das nicht nur am Arbeitsplatz. Der Dachverband Trades Union Congress befürchtet daher, dass Angestellte zur Implantierung der Chips genötigt werden könnten. Bisher wird die Chip-Implantierung vor allem als freiwillige Option mit Zusatznutzen für die Mitarbeiter diskutiert. Was anderes dürfte in den meisten Ländern mit einem Minimum an Arbeitsschutzgesetzen wohl auch nicht zulässig sein. Doch sollte die Praxis weitere Verbreitung finden, könnte es vielen Angestellten tatsächlich schwerfallen, sich den Wünschen ihrer Bosse zu widersetzen. Selbst Arbeitgeberverbände sind aber derzeit eher skeptisch. Die Unternehmen sollten sich doch eher auf «drängendere Prioritäten» konzentrieren, so etwa der britische Verband CBI zum «Guardian».

 

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