Happy New Year 2025
Ich wünsche allen ein frohes neues Jahr mit vielen guten Momenten, Zufriedenheit und Gesundheit. Guten Rutsch ins 2025…

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Freitag, der 13. – Gründe warum dieser Tag ein Glückstag ist
Für viele Menschen (vor allem im europäischen und deutschsprachigen Raum) gilt Freitag der 13. als Unglückstag. Auch die Zahl 13 soll angeblich Unglück bringen. Aber warum ist das so? Wir verraten euch, woher der Aberglaube kommt und warum Freitag, der 13. eigentlich ein Glückstag sein sollte.
Grund 1: Weniger Unfälle
An einem Freitag, der auf den 13. eines Monats fällt, passieren messbar weniger Unfälle als an anderen Freitagen. Das könnte an den erhöhten Vorsichtsmassnahmen der Abergläubigen liegen.
Grund 2: Nicht überall ist die 13 eine Unglückszahl
Nicht überall wird der Freitag, der 13. als Unglückstag gesehen. Auch die Kombination aus Freitag und dem 13. gibt es nicht überall. In Spanien und Griechenland ist Dienstag, der 13. ein Unglückstag. In Italien ist es der Freitag, der 17. In Japan und Mexiko bringt die Zahl 13 sogar Glück.
Grund 3: 13 war die erste deutsche Lottozahl
Am 9. Oktober 1955 fand um 16 Uhr die erste Ziehung der Lottozahlen in Hamburg statt. Aus einer grossen Trommel aus Holz und Glas durfte das zwölfjährige Waisenmädchen Elvira Hahn die erste „Lottofee“ spielen und zog als allererste Lottozahl die 13.
Grund 4: Angst vor der Zahl 13 hat einen medizinischen Fachausdruck
Die Medizin hat der irrationalen Angst vor der Zahl 13 einen rationalen Fachausdruck gegeben – die sogenannte Triskaidekaphobie. Menschen mit einer Angst vor dem Freitag, dem 13., leiden unter der sogenannten Paraskavedekatriaphobie.
Grund 5: Den Tag clever nutzen
In Paris wird der Freitag, der 13. richtig clever genutzt. Wenn eine Gruppe von 13 Personen in einem Restaurant essen gehen wollen, kann der Gastgeber eine „professionelle“ 14. Person dazu bestellen. Dadurch sollen abergläubischen Menschen die Angst vor der Zahl 13 genommen werden. So wird auch direkt Umsatzeinbussen entgegengewirkt.
Warum wird Freitag, der 13. als Unglückstag bezeichnet?
Der Freitag wird zum einen im Judentum positiv belegt, denn hier beginnt der Sabbat. Im katholischen Glauben dagegen ist der Freitag der Tag der Busse, da Jesus an einem Freitag gekreuzigt wurde. Doch auch in der Geschichte der Börse gab es den „schwarzen Freitag“. 1745 stürzten die Kurse an der Londoner Börse an einem Freitag ab. 1873 kam es an einem Freitag zum Wiener Börsenkrach. 1899 führten Goldspekulationen zu einer Finanzkrise in den USA. Am 25. Oktober 1929 gab es an der Wallstreet einen Börsencrash, der der Beginn einer Weltwirtschaftskrise war.
Doch wie kommen die beiden nun zusammen – der Freitag und die Zahl 13?
Zum ersten Mal wurde das Datum in Verbindung mit einem Unglück im Jahr 1307 gebracht. Der damals in Frankreich regierende König Philipp IV. befahl am Freitag, den 13. Oktober 1307, die Festnahme von sämtlichen Mitgliedern des Tempelordens. Die Prozesse zogen sich über mehrere Jahre hin und führten zum Schluss dazu, dass zahlreiche Templer hingerichtet wurden und der Tempelorden im Jahr 1312 aufgelöst wurde. Als Ursprung des Aberglaubens in Deutschland ist aber auf einen Roman zurückzuführen. 1907 veröffentlichte der Börsianer Thomas W. Lawson den Börsenroman „Friday, the Thirteenth“ über das verhängnisvolle Schaffen eines Börsenmaklers. Noch im selben Jahr erschien die deutsche Übersetzung „Freitag, der Dreizehnte“. Dieses Buch zeigt seit dem 14. Jahrhundert erstmals die Kombination aus Freitag und der Zahl 13. 1980 wurde der Film „Freitag der 13.“ zum Überraschungshit an den Kinokassen. Er zählt mit zahlreichen Fortsetzungen zu einer der langlebigsten Horror-Filmreihen.
Wie oft gibt es den Freitag, der 13.?
Mindestens einmal im Jahr gibt es einen Freitag, der 13., höchstens aber dreimal pro Jahr. 2022 gab es den vermeintlichen Unglückstag nur einmal. Dieses Jahr gibt es ihn zweimal – Der 13. Januar und der 13. Oktober. Dreimal gibt es den Tag im Jahr 2026. Im Februar, März und November…

Nadir-Krater vor Guinea
Der Asteroid, der die Dinosaurier ausgelöscht hat, war kein Einzelfall: Forschende haben herausgefunden, dass im selben Zeitraum ein weiterer Himmelskörper mit 72’000 km/h vor Guinea eingeschlagen ist.
Die Existenz des Nadir-Krater haben Uisdean Nicholson und seine Kollegen bereits vor zwei Jahren enthüllt: 400 Kilometer vor der Küste des westafrikanischen Landes Guinea in 300 Meter Tiefe liegt eine Ausbuchtung mit einem Durchmesser von 9,2 Kilometern. Mit anderen Kollegen hat Geologe Nicholson von der Heriot-Watt University in Edinburgh nun herausgefunden, was diese riesige Narbe auf dem kontinentalen Schelf verursacht hat: Vor 65 bis 67 Millionen Jahren ist dort ein Asteroid mit 72’000 km/h einschlagen. Der neuen Studie zufolge war dieser Asteroid nur 400 Meter gross, doch seine Kraft war so stark, dass das Sediment unter dem Meeresboden schmolz, was zu Verwerfungen des Bodens führte. Tausende von Quadratkilometern wurden demnach verwüstet.
800 Meter hoher Tsunami
Der Tsunami, der durch den Einschlag ausgelöst wurde, soll über 800 Meter hoch gewesen sein. «Am ehesten hat die Menschheit so etwas beim Tunguska-Ereignis 1908 gesehen, als ein 50 Meter grosser Asteroid in die Erdatmosphäre eingedrungen und am Himmel über Sibirien explodiert ist», sagt Nicholson dem «Guardian». Der Nadir-Krater ist am Ende der Kreidezeit entstanden: Der Einschlag fällt in denselben Zeitraum wie derjenige, der den Chicxulub-Krater im Norden der Halbinsel Yucatan in Mexiko geformt hat, der mit zirka 180 Kilometer Durchmesser jedoch bedeutend grösser ist. Der Asteroid, der ihn verursacht hat, ist die derzeit wahrscheinlichste Erklärung für das Aussterben der Dinosaurier. Um dem Nadir-Krater sein Geheimnis zu entlocken, haben die Forschen auf 3D Seismic Imaging zurückgegriffen, um das Gelände zu kartografieren. «Es gibt weltweit etwa 20 bestätigte Unterwasser-Krater, und keiner von ihnen wurde auch nur annähernd so detailliert aufgenommen«, freut sich Nicholson…

Kampfjets landen auf der Autobahn in Payerne
Auf der Autobahn A1 zwischen Avenches und Payerne hat die Militärübung «Alpha Uno» stattgefunden. Damit sollte das Verteidigungsdispositiv der Luftwaffe überprüft werden. Ein Überblick.
Darum geht es
Vier Kampfjets waren im Rahmen der Militärübung «Alpha Uno» erfolgreich auf der Autobahn A1 zwischen Payerne und Avenches im Kanton Waadt gelandet. Nach der Landung wurden die Jets auf der Autobahn betankt und gewartet. Eine Premiere ist diese Übung für die Luftwaffe nicht. Denn vergleichbare Tests auf Nationalstrassen wurden während des Kalten Kriegs insgesamt zehnmal durchgeführt. Der Verkehr wurde grossräumig umgeleitet. Zivile Zaungäste waren bis auf wenige Eingeladene nicht zugelassen, da es sich um eine militärische Übung und nicht um einen Publikumsanlass handelte.
Die Landung
Nach einer langen Vorbereitung und einer nächtlichen Demontage der Leitplanken landete Alain von Büren als erster Pilot einen F/A-18-Kampfjet. Es ist der erste Jet dieses Typs überhaupt in der Geschichte der Schweizer Luftwaffe, der auf einer Autobahn landete. Kurz nach 10 Uhr erfolgte die Landung auf dem drei Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Payerne und Avenches auf der A1. Alle vier Landungen verliefen ohne Probleme. Nach der Landung wurden die Jets auf der Autobahn betankt und gewartet.
Simulation einer Reifenpanne
Zwischen Landung und Start führten Unterhaltstruppen auf der temporären Start- und Landebahn eine Reparaturübung durch. An einem Kampfjet wurde eine Reifenpanne simuliert. Dazu rückten auch mehrere Feuerwehrautos aus. Der Jet blieb vorerst noch auf dem Boden und hob anschliessend nicht zusammen mit den anderen drei Jets in die Luft ab.
Der Start
Alle drei weiteren Jets starteten am Mittag wieder problemlos. Sie begaben sich auf eine zweite Trainingsmission und landeten im Verlauf des Nachmittags erneut auf der Autobahn. Für das zweite Training standen andere Piloten als noch am Morgen im Einsatz.
Die Reaktion
«Es lief alles super. Die Piste war gut vorbereitet», sagte von Büren nach der Landung. Auch der Oberstleutnant und Kommandant Fliegergeschwader 11, Mario Schwarz, zeigte sich zufrieden. Angesichts des Ukrainekriegs seien solche Trainings wieder nötig, so Schwarz: «Die globale Sicherheitslage hat sich verändert. Mit diesen Dezentralisierungen – insbesondere auf Autobahnen – hat man irgendwann aufgehört, da sich die Bedrohungsszenarien und die Armeeaufträge mit dem Ende des Kalten Kriegs geändert haben.»
Darum wurde «Alpha Uno» durchgeführt
Die Luftwaffe verfüge heute über drei Jet-Flugplätze, nämlich in Payerne, Emmen LU und Meiringen im Berner Oberland, wie das Verteidigungsdepartement (VBS) schreibt. Diese Konzentration auf wenige Orte mache sie anfällig und verwundbar. Das Ziel der Übung sei gewesen, die Fähigkeit zur Dezentralisierung zu testen und zu erweitern. Die Luftwaffe will überprüfen, ob ihre Kampfflugzeuge auch von improvisierten Standorten aus einsetzbar sind und dort starten und landen können. Ein Grund dafür ist die sich verschlechternde Sicherheitslage in Europa – die Armee will ihre Verteidigungsfähigkeit stärken…
Pilot steigt ein und der F/A-18 hebt ab
Schweizer Luftwaffe trainiert auf der A1


