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Wüsten dieser Welt

Wüsten dieser Welt
Gleissende Sonne, Trockenheit, Sandstürme aber auch klirrende Kälte in der Nacht – in Wüsten ist das Extreme völlig normal. Mehr als ein Drittel der Landmasse auf der Erde besteht aus Wüsten und Halbwüsten. In diesen unwirtlichen Gegenden haben Tiere und Pflanzen erstaunliche Tricks entwickelt, um unter den extremen klimatischen Bedingungen zu überleben. Auch Menschen leben in Wüsten, zum Beispiel die Tuareg. Das Nomadenvolk bewohnt unter anderem die Gebirge der Sahara.

Asien
Takla Makan
Das arabische “Takla Makan“ bedeutet auf Deutsch “ohne Wiederkehr“. Am Rand dieser lebensfeindlichen Wüste führte ein Teil der Seidenstrassen entlang: Händlerkarawanen zogen zwischen dem zweiten Jahrhundert vor und bis zum 15. Jahrhundert nach Christus über die Takla Makan nach China, Indien und zur Mittelmeerküste der heutigen Türkei. An der südlichen Route der Seidenstrassen leben heute Uiguren. In der alten Oasenstadt Hetian suchen einige von ihnen, wie Jahrhunderte zuvor, nach Jadesteinen. Der Fluss Khotan Darya schwemmt sie aus den Kunlun-Shan-Bergen in die Oase Hetian. Das Innere der Wüste ist kaum bewohnt. Auf 1500 Kilometern – einer Strecke zweimal so weit wie vom Bodensee nach Kiel – finden sich endlose Sandebenen, Felsen und Geröll. Auch Pflanzen wachsen dort kaum. Dafür sind Wanderdünen, die sich über die Ebenen wälzen, mitverantwortlich. Zu den wenigen überlebensfähigen Pflanzen gehören Tamarisken-Sträucher und Riedgräser.

Kysylkum und Karakum
In Turkmenistan, Usbekistan und Kasachstan breiten sich die Wüsten Kysylkum und Karakum aus. Sie nehmen zusammen mit mehr als 600.000 Quadratkilometern eine Fläche so gross wie Spanien und Portugal ein. Hier wurde eines der aufwändigsten Bewässerungsprojekte verwirklicht: Der Karakum-Kanal speist sich aus dem Amudarja, einem Zufluss des Aralsees. Mit 1500 Kilometern ist der Kanal so lang wie der Rhein und durchquert den Südwesten der extrem trockenen Karakum. Den Turkmenen bringt der Kanal lebensnotwendiges Wasser in ihre Oasen.

Gobi
In der Mongolei und im nördlichen China breitet sich die zweitgrösste Wüste der Welt auf eineinhalb Millionen Quadratkilometern aus. Die Wüste ist dreimal so gross wie Spanien. Das Wort “Gobi“ ist mongolisch und bedeutet schlicht “Wüste“. Die Chinesen nennen sie “Schamo“ für “Sandwüste“. Die Gobi ist geprägt von grünen Wiesen, kargen Steppen und zerrissenen Gebirgszügen. Ihre Sanddünen sind die mächtigsten der Welt, sie wachsen zu bis zu 400 Meter hohen Bergen an. Der Kölner Dom, gerade mal 150 Meter hoch, läge tief unter einer schweren Sanddecke begraben. In der Gobi wohnen kaum Menschen. Nur im Nordosten, dort wo die Wüste in Steppen und Weideland übergeht, züchten mongolische Nomaden Schafe und Kamele. Hier lebt zum Beispiel das Baktrische Kamel, das zwei Höcker, ein dickes Fell und lange Zotteln hat.

Wüsten der Arabischen Halbinsel
Die Region ist achtmal so gross ist wie Deutschland und besteht fast nur aus Wüste oder trockener Steppe. Nördlich von Saudi-Arabien schliesst sich zudem die Syrische Wüste an, die Teile von Syrien, Jordanien und Irak bedeckt. Ähnlich wie in der Sahara ist es in diesen Wüsten nachts sehr kalt und tagsüber extrem heiss. Von der Wüste Nefud im Norden wandert ein mächtiger Sandstrom, der vom Wind getrieben wird, über den Dahna-Gürtel langsam gen Süden. Nach 1500 Kilometern erreicht er die Grosse Arabische Wüste oder Rub al-Chali. Dort türmen sich Sandberge auf, bis zu 200 Meter hoch. Die grösste der Wüsten, die Rub al-Chali dehnt sich auf einer Fläche der Grösse Frankreichs aus und ist kaum bewohnt. Daher kommt auch ihr Name: Rub al-Chali heisst übersetzt “leeres Viertel“.

Kavir
Eine Salzkruste zieht sich über ein 400 Kilometer breites Becken. Es liegt mitten im Iran, südlich des Elburs-Gebirges. Weil es kaum regnet und die Sonne brennt, verdunstet in den iranischen Salzseen das Wasser. Zurück bleiben Salzkrusten. Regnet es ausnahmsweise, bilden sich gefährliche Sümpfe oder Salzseen. Trotz der unwirtlichen Gegend überleben in der Kavir, was übersetzt Salzwüste heisst, salzliebende Pflanzen. Der Tamariskenstrauch zum Beispiel ist noch salziger als der Boden. Deswegen kann er Wasser aufnehmen.

Negev
Die Wüste nimmt mehr als die Hälfte des Staates Israel ein. Sie bildet ein Dreieck, dessen Seiten vom Gaza-Streifen zur Südspitze Israels  und von dort zum Toten Meer führen. Aus dem Hebräischen übersetzt, bedeutet Negev oder Negeb “die Trockene“. Eine sandige, staubige Ebene breitet sich im Nordwesten aus, im Süden durchziehen Gebirge und Täler den Negev. Aus Felsen heraus wachsen dornige Kapernbüsche. Aus dessen Blütenknospen werden Kapern für Saucen und Salate gewonnen. Wenn es im Frühjahr regnet, entfalten sich in manchen Regionen ganze Blütenmeere aus weissen Kapernblüten. Die Israelis träumen schon seit der Staatsgründung Israels davon, den Negev in ein fruchtbares Land zu verwandeln. David Ben Gurion, der erste Ministerpräsident Israels, förderte die Besiedlung des Negev. Seit den 90er Jahren hat man Neueinwanderer aus Russland und Georgien ebenfalls dort angesiedelt. Inzwischen leben circa eine halbe Millionen Menschen im Negev.

Thar
In Indien verläuft die Wüste Thar entlang der pakistanischen Grenze. Sie nimmt mit 250.000 Quadratkilometern ein Gebiet der Grösse Grossbritanniens ein. In Pakistan geht sie in die Cholistan über. Steppen verwandeln sich nahe der Ländergrenze in Dünenmeere aus Sand. Die nomadischen Wüstenbewohner nutzen die spärlichen Pflanzen, zum Beispiel Akazienbäume, für die Dächer ihrer Lehmhäuser, als Brennholz und als Tierfutter. Sie züchten Kamele, Schafe und Ziegen. Daraus gewinnen sie Wolle und schmackhaftes Butterfett, das sie in Wüstenstädten wie Jaisalmeer verkaufen.

Afrika
Namib
Von Angola bis Südafrika zieht sich die Namib 2000 Kilometer an der Küste entlang. Im Norden dominiert Steinwüste, im Süden finden sich Sandmeere, so weit das Auge reicht. Die Namib ist extrem trocken. Die meiste Zeit hängt zwar Nebel über der Wüste, aber es regnet kaum. Dafür ist der kalte Benguela-Strom an der Atlantikküste verantwortlich. Die Pflanze Welwitschia mirabilis nutzt den Nebel der Namib für sich. Mit ihren Wurzeln, die seitwärts wachsen, saugt sie Nebelnässe aus den oberen Bodenschichten auf. So kann sie bis zu 1000 Jahre alt werden.

Kalahari
Sonne und Wind haben weiches Gestein zu feinpulvrigem Sand zerbröselt. Ein riesiges Sandbecken ist entstanden, das mehr als doppelt so gross ist wie Deutschland. Die Kalahari bedeckt halb Botswana und ragt in Südafrika und Namibia hinein. Die Ureinwohner “Kung“ haben einzigartige Strategien entwickelt, um in der 40 Grad heissen Wüste zu überleben. Sie kennen hunderte von Pflanzenarten und wissen, ob sie essbar sind, ob sie medizinische oder toxische Wirkung haben. Auf ihren tagelangen Jagden nach Kudu-Antilopen kauen sie kleine Stücke des Hoodia-Kaktus, der etwa so gross ist wie eine Zucchini. Sie unterdrücken damit ihr Hunger- und Durstgefühl. Den Kaktus hat auch die Pharmaindustrie als Diätmittel für sich entdeckt. Fremde Interessen bedrängen den Lebensraum der Kung: Diamant lagert im Boden der Kalahari, Unternehmen haben Jagdreviere für Touristen angelegt. Deshalb wurden die Reviere der “Kung“ eingegrenzt, die Ureinwohner zwangsumgesiedelt. Viele arbeiten als billige Arbeitskräfte auf Farmen oder als Fährtenleser für das Militär. Das Ausrufezeichen in “Kung“ steht übrigens für einen der vielen Schnalzlaute in der Sprache der Ureinwohner.

Sahara
Fast immer pfeift Wind über die Sahara hinweg. Tagsüber heizt sich die Wüste auf bis zu 55 Grad auf, nachts kühlt sie um 30 Grad auf mitteleuropäische Zimmertemperatur ab, im Winter sogar bis minus zehn Grad. Die Sahara ist mit Abstand die grösste Wüste der Welt. Sie erstreckt sich über elf nordafrikanische Länder. Von der Republik Sahara im Westen bis nach Ägypten ist es genauso weit wie von Brüssel über den Atlantik nach New York. Auf 6000 Kilometern wechseln sich Geröllwüste, Sanddünen und Gebirge ab. Arabische Nomadenstämme bezeichnen mit “es-ssah-ra“, eine wüste Ebene in den Farben gelb und rot. Eines der bekanntesten Nomadenvölker ist das der Tuareg, wahrscheinlich ein Berbervolk, das vor der Islamisierung nach Süden geflohen ist. Die Tuareg, deren Männer einen blauschwarzen Gesichtsschleier tragen, leben unter anderem im Hoggargebirge der Sahara. Sie hüten Dromedare, Ziegen und kultivieren in Oasen Dattelpalmen und Gemüse.

Südamerika
Atacama
Der Pazifik und das 6000 Meter hohe Andengebirge zwängen die Atacama ein. Auf einem schmalen Streifen zieht sie sich von Peru nach Chile am Westrand Südamerikas entlang. Oft bebt die Erde in der Atacama, Vulkane brodeln, heisse Quellen spucken Wasser. Schutt, Steine und Salzkrusten prägen die öde Landschaft. In ihrem Innern birgt die Wüste reiche Bodenschätze: Kupfer, Silber, Leichtmetalle wie Lithium und Salz sind für Chile eine wichtige Wirtschaftsgrundlage. Die Atacama ist eine der trockensten Wüsten der Welt. In der Kernwüste im Norden Chiles fällt ungefähr alle 30 Jahre Regen. Dafür hängt häufig Nebel über der Wüste. Die kugelförmige Bromelie Tillandsia kann nur deswegen überleben, weil sie sich vom Wind durch den Dunst treiben lässt. Aus der Luft saugt sie die Feuchtigkeit des Nebels auf.

Nordamerika
Nordamerikanische Wüsten
Das Great Basin mit 600.000 Quadratkilometern ist die grösste der vier nordamerikanischen Wüsten. Es bedeckt eine Fläche, die der von Spanien und Portugal entspricht. Die Gebirge Sierra Nevada im Westen und die Wasatch-Kette im Osten keilen das Great Basin ein. Auch die anderen Wüsten Mojave, Sonora und Chihuahua sind von Gebirgen umgeben. Die Mojavewüste ist bekannt für den heissesten Punkt der Erde: das Death Valley. Hier wurden schon Temperaturen von 57 Grad Celsius gemessen. In den meisten Wüsten wie der Mojave oder Chihuahua wurden Nationalparks eingerichtet. In der Chihuahua, so wirbt der Big Bend Nationalpark, können Besucher zum Beispiel Kängururatten mit ihren langen Hinterbeinen beobachten. Sie sind in der Lage, Nahrung in ihrem Körper in Wasser zu verwandeln.

Australien
Australische Wüsten
Ein Viertel Australiens besteht aus Wüste. Die Tanamiwüste, die Grosse Sandwüste, die Gibson- und die Grosse Victoriawüste gruppieren sich um Gebirge wie die Macdonnell-Kette im Zentrum Australiens. Die Grosse Sandwüste im Nordwesten ist die grösste australische Wüste. Sie ist mit 360.000 Quadratkilometern so gross wie Deutschland. Durchschnittstemperaturen von 40 Grad im Sommer und jahrelang ausbleibender Regen führen dazu, dass die Grosse Sandwüste in weiten Teilen völlig unbewohnt ist. Nur an der Nordwestküste leben einige Schafzüchter.

Antarktis
Auch die Antarktis ist eine Wüste, eine wunderschöne bizarre Eiswüste.

Wer hat die Nummer 1

Wer hat die Nummer 1?
Die begehrteste Autonummer jedes Kantons ist die Nummer 1. Darum wird sie manchmal geklaut, wie in St. Gallen. Die Nummer tragen meist nur ganz spezielle Fahrzeuge. Hier wurde für Sie ausfindig gemacht, welche grosse Nummer die kleine Ziffer hat. Eine tiefe Kontrollschild-Nummer ist in der heutigen Zeit ein Luxusgut. Herr und Frau Schweizer zahlen in Auktionen viel für eine tiefe oder spezielle Nummer. Die «1» ist für Zahlenfetischisten die ganz grosse Nummer. In Bern gebührt den Taxis die Ehre, Autonummern bis 999 zu tragen. Das älteste und grösste aller Taxi-Unternehmen der Stadt Bern, Nova Taxi, hat BE 1. «Seit der Fussball-WM in Bern von 1954 haben wir diese Nummer», sagt Geschäftsführer Hans Schuler. Die tiefe Nummer ist sein ganzer Stolz und ein wichtiger Werbefaktor. «Immer wieder wird unser Taxi wegen seiner Nummer fotografiert. Auch zu Hochzeiten, Geburtstagen und anderen Feierlichkeiten verlangen die Kunden gerne unsere Nr. 1.»

Der Staat und die Nummer 1
Nur wenige Nummer-1-Fahrzeuge sind so öffentlich zugänglich wie die in Bern. Im Aargau dürfte eine Fahrt mit AG 1 eher unfreiwillig geschehen. Die Nummer gehört traditionell der Polizei. «In der Regel fährt einer unserer neusten Patrouillenwagen mit der Nummer 1», sagt ein Mediensprecher der Kantonspolizei. In anderen Kantonen hat die Exekutive das Privileg die Nummer 1 zu sein. So werden in Graubünden und Nidwalden die Regierungsräte und deren Gäste in den Limousinen mit GR 1 und NW 1 herumkutschiert. Im Bündnerland, wo die Regierung gleich die zwei tiefsten Nummern besitzt, steht GR 1 in erster Linie dem Präsidenten zu. Die 2 gehört dem Regierungsrat.

Hier ist die 1 noch zu haben!
Noch nicht vergeben ist die erste Ziffer im Kanton Basel-Stadt. Während man die anderen einstelligen Nummern versteigert hat, ist die 1 noch nicht zugeteilt. «Wir wissen noch nicht, was damit passieren soll», sagt Martin Schütz, Sprecher des Justiz- und Sicherheitsdepartements. Auch im Thurgau schlummert TG 1 in den Regalen des Strassenverkehrsamts. «Sie wird vielleicht irgendwann versteigert», sagt Geschäftsführer Ernst R. Anderwert. Ersteigern kann man auf einer privaten Auktionsplattform bereits SH 1 und 2.

Seit Generationen in der Familie
Einige Schilder befinden sich aber seit Jahrzehnten in Privatbesitz. Zum Beispiel in Baselland, Glarus, Schwyz, Solothurn und Uri. SZ 1 gehört einer alteingesessenen Familie, die das Schild bereits im Jahr 1940 erworben hat. BL 1 und GL 1 prangen auf Wagen von Autohändlern, die ebenfalls schon seit mehreren Generationen in Besitz des Nummernschilds sind. Ganz anders bei SO 1. Diese Autonummer war nämlich eine der ersten der Schweiz, für die bei einer Versteigerung eine richtig hohe Summe bezahlt wurde: Berufsschullehrer Mario S. ersteigerte das Schild 1994 für 20 000 Franken. Die hohe Summe des Solothurner Lehrers wurde aber bald übertroffen. 1998 bot ein Zürcher 131 000 Franken für die Nummer ZH 1000. Das ist die tiefste Nummer, die in Zürich ein Privater erhalten kann. Die Nummern bis 999 sind in Zürich für Autohändler reserviert. Ob aber jemand ZH 1 besitzt, darf beim Strassenverkehrsamt niemand sagen. «Diese Daten sind für die Öffentlichkeit gesperrt», sagt Andreas Koch, Leiter Zulassung beim Strassenverkehrsamt.

Wie überall gibt es Neider
Die begehrten Schilder rufen auch Neider auf den Plan. So wurde letzten Sommer der St. Galler Feuerwehr die SG 1 gestohlen und die BL 1 kam schon zweimal weg. Das ist für jeden Halter ein riesen Ärgernis. Bis ein neues Nummernschild zur Verfügung steht, darf das Auto nicht mehr gesteuert werden. Kommen sogar beide Schilder weg, wird die Nummer für mehrere Jahre gesperrt. So wird in Zukunft bei der Feuerwehr statt mit der 1 mit der SG 215 125 ausgerückt. Nova Taxi macht die Nummer 1 darum mit Nieten am Taxi fest. «Ein Verlust wäre schwerwiegend. In Bern müssten wir 15 Jahre warten, bis wir die Nummer wieder zurückerhielten», sagt Inhaber Hans Schuler.

Das Unterwasserhotel

Abtauchen ins Unterwasserhotel
Es gibt nichts, was es nicht gibt: Auf den Malediven, beziehungsweise unter den maledivischen Inseln, entsteht bald ein Unterwasserhotel. Verrückt aber wahr: Ein Hotel, das zu Teilen komplett unter Wasser liegt. Baupläne und Skizzen für solche Projekte gibt es viele. Doch auf den Malediven steht die Grundsteinlegung des «The Water Discus Hotels» jedoch tatsächlich kurz bevor.

Unter- und Oberwasserwelt.
Das Hotel soll aus zwei Haupteilen bestehen. Einer davon liegt komplett unter Wasser und ist durch Stahlkonstruktionen mit dem oberen Teil verbunden. Die Gäste können so die Unterwasserwelt in einem der 23 Hotelzimmer bestaunen. Oder mit einem speziellen Tauchboot sogar erkunden. Der obere Teil des Hotels befindet sich fünf bis sieben Meter über der Wasseroberfläche und bietet nebst Gastronomie auch ein Deck zum Sonnenbaden. Nun müssen nur noch die letzten Baubewilligungen erteilt werden, damit die zahlfreudigen Gäste anreisen können – auf Wunsch auch mit Helikopter.

Mystische Eislandschaft

Mystische Eislandschaft in Sibirien
Die atemberaubendsten Kunstwerke schafft eben immer noch die Natur selbst. In Sibirien türmen sich auf dem zugefrorenen Baikalsee massive Eisschollen bis zu 15 Meter hoch. Im Sonnenlicht wirken die Gebilde zauberhaft und mystisch. Eiskalte Winde, Temperaturen um die -38 Grad Celsius und die ständige Bewegung der Eismassen haben die Skulpturen geformt. Fotograf Alexey Trofimov: «Ich wohne ganz in der Nähe des Baikalsees. Die Umgebung ist unglaublich mystisch. Es gibt hier nach wie vor viele noch unerforschte Areale. Ich bin immer wieder überrascht von der Vielfalt Sibiriens. Als Fotograf will ich den Menschen die Wunder zeigen, die die Natur hier schafft.» Der Baikal ist mit seinen 1642 Metern der tiefste See der Welt. Er ist mehr als 25 Millionen Jahre alt und liefert ein Fünftel des Süsswasservorkommens der gesamten Erde.

Das schwarze Geheimnis

Das schwarze Geheimnis unseres Planeten
Aus dem All sind mitten in der Wüste einige schwarze Flecken zu sehen. Was ist das? Die Antwort ist genau so simpel, wie überraschend: Es handelt sich um einen Autoreifen-Friedhof. Hierzulande wäre dies unvorstellbar, müssen doch die Reifen fachgerecht entsorgt werden. Nicht so in Kuwait, dort lagern rund sieben Millionen Pneus mitten in der Wüste. Die Deponie ist riesig, man sieht sie sogar aus dem Weltall – und vor allem ist sie eine grosse Umweltsünde.

Legoland in Günzburg

Legoland Günzburg
Heute war ich im Legoland in Günzburg. Das Legoland Deutschland in der bayerischen Stadt Günzburg wurde am 17. Mai 2002 eröffnet und wird jährlich von etwa 1,3 Millionen Menschen besucht. Dem Unternehmen gehört ein Areal von 140 Hektar. Davon sind 70 Hektar bebaut, wovon etwa 20 Hektar auf Parkplätze, 14 Hektar auf den Erlebnisbereich für Besucher und 8 Hektar auf das Legoland Feriendorf entfallen. Das Legoland begrüsste im Jahr 2005 bereits seinen fünfmillionsten Besucher und gehört somit zu den meistbesuchten Touristenattraktionen in Bayern. Das Legoland Deutschland wurde 2012 als freundlichster Freizeitpark ausgezeichnet.

Bildergalerie mit dem Teil: Schweiz

 

Im Park wurde eine Miniaturlandschaft aus über 25 Millionen Lego-Bausteinen aufgebaut, das sogenannte Miniland. Im Miniland werden detailreiche Szenerien nachgebaut, derzeit:

  • Schweiz
  • Venedig
  • Hamburger Hafen
  • Niederlande
  • Schloss Neuschwanstein
  • schwäbische Dorflandschaft
  • Berlin
  • Frankfurt
  • Allianz Arena (München) mit über 30.000 Figuren und vielen Lichteffekten (seit 2005)
  • Flughafen München mit Start- und Landebahnen, Gebäuden, Flugzeugen, Modellen des Airbus A380 und des Transrapids (seit 2006).
  • Star Wars – berühmte Szenen aus Episode 1-6, sowie aus Clone Wars (seit Juni 2011)

Das grösste Bauwerk im Miniland, die Allianz Arena, wurde im Massstab 1:50 in 4.209 Arbeitsstunden aus über einer Million Legosteinen zusammengebaut. Das Modell wiegt 1,5 Tonnen. Im Legoland gestalten acht Modellbauer aus bis zu 2000 verschiedenen Elementen in rund 60 verschiedenen Farben – alles handelsübliche Lego-Steine – ihre Arbeiten.

Neben den aufwendigen Lego-Landschaften finden sich zahlreiche Attraktionen. Die Achterbahnen sind teils auch für Kinder geeignet. Zu den Themenwelten im deutschen Legoland gehören: Lego X-treme, Knights‘ Kingdom, Lego City, Miniland, Land der Abenteuer, Imagination sowie Land der Piraten. Der letztgenannte Bereich wurde 2007 eröffnet und ist mit einer Fläche von 5000 Quadratmetern die grösste Erweiterung des Parks seit seinem Bestehen.

Mitunter wird sehr zeitnah auf aktuelle Ereignisse reagiert, so im Frühjahr 2009 auf den Besuch des amerikanischen Präsidenten Barack Obama in Berlin. Die bis dahin vor dem Lego-Reichstagsgebäude aufgebaute Loveparade wurde durch eine Ehrenformation mit Präsident, Bundeskanzlerin, diversen Begleitpersonen, Präsidentengattin (etwas abseits) und Präsidenten-Hund First Dog Bo ersetzt.

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