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Schimmelgefahr im Camp? – Dr. Bob steht Rede und Antwort

Schimmelgefahr im Camp? – Dr. Bob steht Rede und Antwort
Ist die 6. Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ vielleicht die gefährlichste Staffel aller Zeiten? Schimmelgefahr unterm Silikonbusen? Bakterienverseuchtes Wasser? Aggressive Dschungel-Tiere? Hitzschlag-Gefahr? Was ist dran an den unheimlichen Horror-Vorstellungen? Robert „Dr. Bob“ McCarron (61) ist der Arzt, dem die Promis vertrauen. Der Medical Supervisor steht Rede und Antwort und bringt Licht ins Dunkel. Dr. Bob: „Es ist so heiss und trocken hier, wie noch nie vor einer deutschen Staffel. Die 40 Grad Marke wurde bereits erreicht. Der Fluss, der durchs Camp fliesst und die Kandidaten mit Wasser versorgt, ist sehr schmal geworden. So ist die Bakterienkonzentration im Wasser deutlich höher. Das könnte ein Problem für die Kandidaten werden. Deshalb nehmen wir dieses Jahr regelmässig Wasserproben und lassen diese untersuchen. Dr. Bobs Tipp für die Dschungelstars: „Sie müssen ihr Trinkwasser immer abkochen! Mindestens 30 Minuten. Dann erst sind alle Bakterien abgetötet. Ich würde ausserdem versuchen so viel zu trinken wie nur möglich. Bei diesen Temperaturen schwitzt man sehr viel und der Wind lässt die Haut schnell trocknen. Die Gefahr zu dehydrieren ist sehr gross. Sollte einem der Stars das passieren, werden wir mit isotonischen Getränken helfen.“ Micaela und Brigitte Nielsen haben Silikonbrüste! Müssen die beiden etwas beachten? Dr. Bob: „Eins der Hauptprobleme mit Silikonbrüsten ist, dass das Gewicht des Silikons die Haut des Busens auf die Brustfalte drückt. Und durch den Druck wird es feucht an den Stellen. Ich traue es mich fast nicht zu sagen, aber es kann sein, dass dann dort Bakterien wachsen. Die Damen mit den Brustimplantaten sollten sich unter Brust sehr gründlich waschen.“ Allerdings sollten sich bei den Temperaturen alle regelmässig waschen und dürfen nicht nachlässig werden, nur weil es so wenig Wasser gibt.“ Ein Vorteil hat jedoch die Trockenheit: Es gibt weniger Blutegel. Der Nachteil: Es gibt mehr Zecken. Überhaupt sind die Tiere des Dschungel wegen des Wassermangels nervöser. Zudem heisst das Tal, in dem das Camp liegt, Lightning Valley. Und wie der Name schon sagt, schlagen hier viele Blitze ein. Der Boden ist sehr trocken und so ist die Gefahr eines Waldbrandes durch einen Blitz in diesem Jahr höher als jemals zuvor. Das Dschungelcamp wird für die Teilnehmer also kein gemütlicher Spaziergang, sondern ein echtes Abenteuer mit knallharten Bedingungen… – Los geht’s am 13. Januar um 21.15 Uhr!

Diese 11 Kandidaten ziehen ins Dschungelcamp 2012

Diese 11 Kandidaten ziehen ins Dschungelcamp 2012
Für diese 10 Dschungel-Camper hiess es am Sonntag „Ready For Takeoff“ mit dem Flugziel Australien. Für den Linienflug von Deutschland nach Australien versammelten sich die 10 Dschungel-Kandidaten am Frankfurter Flughafen und verabschiedeten sich für zwei Wochen von ihren Familien und Freunden. Aber warum denn nur 10 Kandidaten? In den Dschungel ziehen doch 11 Promis ein? Richtig – Aber für Brigitte Nielsen (48) gab es eine Extrawurst! Die dänische Diva flog als einzige Kandidatin ab Kopenhagen in der 1. Klasse in Richtung Dschungel. Spätestens ab Freitag, 13. Januar, ist Schluss mit dem Extraluxus – denn dann gibt es für alle Promis die gleichen Bedingungen, nämlich täglich Reis mit Bohnen, karge Feldbetten und ein primitives Plumpsklo…

 

Und diese elf Stars sind diesmal dabei:

 

Schauspielerin Brigitte Nielsen

1963 in Dänemark geboren, ist sie als Schauspielerin (“Rocky IV”, “Beverly Hills Cop 2”), Model, Moderatorin und Sängerin weltweit bekannt und war zwei Jahre mit US-Schauspieler Sylvester Stallone verheiratet. „Es wird bestimmt nicht einfach im Camp. Aber ich habe keine Angst. Ich bin glücklich, dabei zu sein und freue mich sehr auf das Abenteuer.”

 

 

Moderatorin Ramona Leiss

Die 54-Jährige moderierte unter anderem die legendäre „Knoff-Hoff-Show“ (ZDF) sowie den „ZDF-Fernsehgarten“ und die „Goldene Hitparade der Volksmusik“ (ARD). Sie hat einen Sohn aus einer Beziehung mit Medienmanager Fred Kogel und lebt heute als erfolgreiche Malerin zusammen mit ihrer Lebensgefährtin in München. „Ich habe in meinem Leben schon viele Abenteuer erlebt, meistens mit Menschen und in zwischenmenschlichen Beziehungen. Der Dschungel wird etwas ganz Neues für mich.“

 

 

Schauspielerin Radost Bokel

Die 1975 geborene Schauspielerin wurde 1986 in der Kinderbuchverfilmung „Momo“ einem breiten Publikum bekannt. Seitdem stand sie für zahlreiche Kino- und TV-Produktionen vor der Kamera, zuletzt für „Die Spezialisten – Kripo Rhein / Main” und für die Mini-Serie “Der Staatsanwalt” (ZDF). Radost Bokel hat einen 2-jährigen Sohn und lebt abwechselnd in North Carolina und Deutschland. „Ich nehme am Dschungelcamp teil, weil ich Lust darauf habe und es eine Herausforderung für mich ist. Es wird bestimmt sehr interessant und ein bisschen Diät kann nie schaden.“

 

 

Möchtegern-Sängerin Kim Debkowski

Die 19-jährige Hamburgerin mit dem Spitznamen Kim Gloss konnte sich in der siebten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ als beste Sängerin platzieren. „Im Dschungel fehlte bisher so ein bunter Paradiesvogel wie ich. Ich möchte der Gruppe Spass bereiten und alle aufmuntern. Als jüngste Kandidatin kann ich allen eine Art kleine Schwester sein.“

 

 

 

Erotik-Model Micaela Schäfer

Micaela Schäfer (28) ist Deutschlands berühmtestes Erotik-Model. Bekannt wurde sie 2006 durch ihre Teilnahme an der ersten Staffel von „Germany´s Next Topmodel“ (ProSieben). Unter ihrem Künstlernamen “DJane LaMica” legt Micaela seit 2011 regelmässig in Clubs auf. „Ich will ganz Deutschland zeigen, dass ich kein verwöhntes, zickiges Model bin, wie mir das gerne mal unterstellt wird. Ich werde hart kämpfen, jede Herausforderung annehmen und mich für die Gemeinschaft einsetzen.“

 

 

Ex-Profifussballer Ailton

Der brasilianische Ex-Profifussballer (38) spielte ab Ende 1998 beim Erstligisten SV Werder Bremen. Die Bilanz seiner Bremer Zeit: Deutscher Meister, Pokalsieger, Torschützenkönig und Fussballer des Jahres. In Deutschland spielte er ausserdem bei Schalke 04 (Vizemeister und DFB-Pokalfinalteilnahme), dem Hamburger SV und dem MSV Duisburg.
„Die Show passt zu mir. Ich besitze in Brasilien eine Ranch mit viel Natur.“

 

 

Sängerin Jazzy

Mit ihren Bandkolleginnen Ricky und Lee feierte Jazzy (36) ab Mitte der Neunziger Jahre mit Deutschlands erster Girlgroup „Tic Tac Toe“ grosse Charterfolge, Songs wie „Verpiss dich“ oder „Warum?“ erreichten die Spitze der Singlecharts. 1997 zerbrach die Band bei einer aufsehenerregenden Pressekonferenz, 2005 folgte ein Comebackversuch. „Es ist ein sehr spannendes Projekt. Es wird eine grosse Herausforderung für mich und ich werde viele neue Erfahrungen sammeln.”

 

 

Schauspieler Rocco Stark

Obwohl der 1986 geborene älteste Sohn von Uwe Ochsenknecht keine Förderung durch seinen Vater erfuhr, zog es ihn ins Schauspielfach. Er war unter anderem in der Sat.1-Soap „Hand auf´s Herz“ sowie im Kinofilm „Im Winter ein Jahr“ zu sehen. „Das Dschungelcamp ist für mich eine willkommene Abwechslung. Ich freue mich auf die Zeit und es wird bestimmt Spass machen. Vielleicht lerne ich im Camp interessante Leute kennen.“

 

 

 

Magier Vincent Raven

Der 44-jährige Schweizer wurde 2008 durch seinen Sieg in der Show „The Next Uri Geller“ (ProSieben) berühmt, in der er mit einem seiner Kolkraben auftrat. Insgesamt leben drei Raben bei Raven: Corax, Asael und Odin. „Das Dschungelcamp ist für mich eine Herausforderung und eine Art Experiment, das mich an das Pfadfinderdasein erinnert.“

 

 

 

Sänger Daniel Lopes

Daniel Lopes, 1976 in Brasilien geboren, wurde 2002 durch die erste Staffel „Deutschland sucht den Superstar“ einem Millionenpublikum bekannt. 2011 erreichte er bei „Das Supertalent“ die zweite Runde. „Ich habe endlich die Möglichkeit mein wahres ‚Ich’ zu zeigen. Ich möchte, dass die Zuschauer mich als normalen Menschen kennenlernen und nicht als die Person, die man aus den Medien kennt.

 

 

 

Rocksänger Martin Kesici

Der 1973 in Berlin geborene Martin Kesici wurde 2003 bekannt, als er die Casting-Show „Star Search“ (Sat.1) als bester Sänger gewann. Sein grösster Charterfolg war die Single „Angel of Berlin“. Seit 2011 ist Kesici Frontmann der Band „The Core“. „Es kommen neue Eindrücke und Dinge auf mich zu, die ich noch nie gesehen, angefasst oder gefühlt habe. Es wird eine grosse Herausforderung.“

DNS-Changer – Trojaner

DNS-Changer – Trojaner manipuliert Netzwerk-Einstellungen
Über vier Millionen PCs in 100 Ländern sind mit der Schadsoftware «DNS-Changer» infiziert. So überprüfen Sie Ihren Rechner. Hinter der Schadsoftware stecken Kriminelle. Mit Hilfe des DNS-Changers leiten sie Nutzer unbemerkt auf Seiten, auf denen falsche Antivirensoftware oder Klickbetrügereien lauern. Teils werden auch illegale Medikamente zum Kauf angeboten. Insgesamt sollen die Täter über 4 Millionen PCs in 100 Ländern mit der Schadsoftware DNS-Changer infiziert haben. Verbreitet wurde die Schadsoftware durch das so genannte «DNS-Changer-Botnetz», dessen Betreiber im November 2011 von der amerikanischen Bundespolizei FBI und europäischen Ermittlungsbehörden verhaftet wurden. Entdeckt wurden die Angriffe von der US-Raumfahrtbehörde NASA. Dort wurden 130 Computer infiziert. Die von den Onlinekriminellen manipulierten DNS-Server wurden nach der Festnahme vom FBI durch korrekt arbeitende DNS-Server ersetzt. Diese Server sollen laut einer Pressemitteilung des deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) jedoch zum 8. März 2012 abgeschaltet werden. Bei betroffenen Rechnern ist dann eine Internetnutzung ohne die empfohlenen Änderungen der Einstellungen nicht mehr möglich, da die Nutzer wegen des nunmehr fehlenden Zugriffs auf das «Telefonbuch» (DNS) im Internet mit ihrem Computer keine Webseiten mehr aufrufen können. Daher sollten Internetnutzer die Überprüfung und gegebenenfalls die Reinigung ihres Rechners möglichst bald durchführen.

So können Sie Ihren Computer überprüfen
Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Computernutzern bereits dringend, ihren Rechner auf manipulierte Netzwerkeinstellungen hin zu untersuchen. Und so funktioniert das: Nutzer können ihren Computer durch einfaches Aufrufen der Seite www.dns-ok.de prüfen. Damit die Prüfung auf fehlerfrei www.dns-ok.de funktioniert, dürfen keine Proxy-Server in den Einstellungen des Browers aktiviert sein. Entweder erhält er eine grüne OK-Meldung – und muss nichts weiter unternehmen. Bei einer roten Statusanzeige sollte er die angezeigten Anleitungen befolgen, um richtigen Systemeinstellungen wiederherzustellen und gegebenenfalls Schadsoftware zu entfernen.  Zur Reinigung des Rechners können die Betroffenen beispielsweise die unter www.botfrei.de bereitgestellten Programme wie den «DE-Cleaner» nutzen.

SmartBird

SmartBird – Die Geschichte des Fliegens und die Entschlüsselung des Vogelflugs
SmartBird ist ein ultraleichtes, aber leistungsstarkes Flugmodell mit einer hervorragenden Aerodynamik und maximaler Agilität. Mit SmartBird ist es Festo gelungen, einen der ältesten Menschheitsträume zu entschlüsseln: den Vogelflug. Der von der Silbermöwe inspirierte, bionische Technologieträger kann von selbst starten, fliegen und landen – ohne zusätzlichen Antrieb. Seine Flügel schlagen dabei nicht nur auf und ab, sondern verdrehen sich gezielt. Dies geschieht durch einen aktiven Gelenktorsionsantrieb, der in Verbindung mit einer komplexen Regelung bisher unerreichte Wirkungsgrade im Flugbetrieb realisiert. Damit gelingt Festo erstmals eine energieeffiziente, technische Adaption des natürlichen Vorbilds.

Chrome-Browser abgestuft

Chrome-Browser in Suchindex abgestuft
Nach einer missglückten Werbekampagne, die gegen eigene Richtlinien verstiess, bestraft sich Google selbst. Die offizielle Homepage des Browsers Google Chrome wurde für zwei Monate im Suchindex heruntergestuft und taucht dadurch bei bestimmten Suchanfragen nicht unter den Top-Ergebnissen auf. Ein Dienstleister hatte bezahlte Blog-Einträge mit Werbung für Chrome ins Netz gebracht. Davon enthielt mindestens ein Artikel auch einen Link zu Googles Chrome-Seite, der auf die Position im Suchindex durchschlug. Google missbilligt Werbung für Websites durch gekaufte Links und greift dann meist mit einer Herabstufung von Websites oder der Verbannung aus dem Suchindex durch. Der zuständige Google-Manager Matt Cutts erläuterte am Mittwoch, der Konzern habe lediglich Videoanzeigen schalten wollen, am Ende seien dabei aber die bezahlten Blogeinträge herausgekommen. Nach Recherchen des Fachblogs «Searchengineland» sieht es danach aus, als hätte die von Google beauftragte Werbeagentur eine weitere Firma eingeschaltet, die auf «gesponserte Blogeinträge» spezialisiert ist. Obwohl nur in einem Fall ein Verstoss gegen die Google-Richtlinie festgestellt worden sei, werde die Webseite www.google.com/chrome für 60 Tage in dem Suchindex herabgestuft, kündigte Cutts über das Online-Netzwerk Google+ an. Wenn man jetzt etwa nach dem Begriff «Browser» sucht, taucht Chrome nicht mehr vorne auf. Der Platz an der Spitze der Suchergebnisse ist heisst begehrt, weil die erfahrungsgemäss deutlich häufiger als Ergebnisse auf den weiteren Seiten angeklickt werden.

Kopi Luwak – Katzenkaffee

Kopi Luwak – Der Katzenkaffee
Kopi Luwak und Coffee Alamid sind Bezeichnungen für eine spezielle Kaffeesorte, salopp „Katzenkaffee“ genannt. Weitere Varianten findet man in Osttimor (kopi laku) sowie in Vietnam.

Allgemein
Der Markenname Kopi Luwak stammt aus Indonesien von den Inseln Sumatra, Java und Sulawesi. Auf den Philippinen, in den Bergen von Südmindanao geerntet, wird er unter Coffee Alamid / Philippine Civet Coffee vertrieben; eine Mischung aus Arabica-, Liberica- und Excelsa-Bohnen. Es werden damit ausschliesslich die Kaffeebohnen bezeichnet (genau genommen die Kaffeekirschen), die von einer bestimmten Schleichkatzenart gefressen und wieder ausgeschieden werden. „Kopi“ ist das indonesische Wort für Kaffee. „Musang luwak“ (örtlich „Musang pandan“) ist die indonesische Bezeichnung für den beteiligten wilden Fleckenmusang (Paradoxurus hermaphroditus, mit der Unterart P. hermaphroditus philippinensis in Südmindanao), aus der Gattung der Musangs stammend. In Vietnam heisst die Schleichkatze cầy hương auch chồn hương. Sie ist für seine Entstehung unerlässlich. Echter Kopi Luwak ist auch in Indonesien und auf Mindanao nicht einfach zu bekommen. Die echten Bohnen kann nur ein Spezialist unter dem Mikroskop oder mit dem Aromaprofil einer gaschromatografischen Analyse erkennen. Die Qualität dieses Kaffees ist nicht gleichbleibend, sondern hängt von der Art der gefressenen Kaffeebohne ab, sowie von der Zeit, die sie auf dem Waldboden gelegen hat und vom Niederschlag. Ebenso beeinflusst die Trocknung die Qualität erheblich. In den Ländern selber gilt er nicht so sehr als Spezialität.

Entstehung
Der wieselähnliche Baumbewohner ist vorwiegend nachtaktiv. Neben den Früchten der Kaffeepflanze ernährt er sich von anderen Früchten, gelegentlich von Kleinstsäugern und -reptilien, Eiern, frisch geschlüpften Küken und Insekten. Von den Kaffeefrüchten kann er aber nur das Fruchtfleisch verdauen, die Bohnen werden wieder ausgeschieden. Das Exkret wird von den Einheimischen eingesammelt. Dabei hilft dem Kundigen, dass die Schleichkatzen immer wieder an der gleichen Stelle ihr „Katzenklo“ aufsuchen. Die Bohnen werden gewaschen und leicht geröstet. Im Darm dieses Tieres sind die Kaffeekirschen einer Nassfermentation durch Enzyme ausgesetzt, welche die Geschmackseigenschaften ändert: es entsteht ein dunkles und volles, aber auch etwas „muffiges“ Aroma; der britische Schauspieler John Cleese beschreibt den Geschmack als „erdig, modrig, mild, sirupgleich, gehaltvoll und mit Untertönen von Dschungel und Schokolade“. Eine Untersuchung des kanadischen Lebensmittelchemikers Massimo Marcone von der University of Guelph in der Provinz Ontario zeigte winzige „Krater“ auf der Oberfläche der Kopi-Luwak-Bohnen, die bei herkömmlichen Kaffeebohnen fehlen. Er vermutet darin Spuren, die von den Verdauungssekreten der Schleichkatzen herrühren. Ausserdem waren die in den Kaffeebohnen gespeicherten Proteine durch Verdauungsenzyme zum Teil ganz abgebaut, zum Teil in kleinere Moleküle gespalten, die dann beim Rösten der Bohnen Aroma und Geschmack mitbestimmen. Diese Fermentierung der Rohkaffeebohnen ist von der nassen Aufbereitung („washing“) mit Milchsäurebakterien bereits bekannt. Im Unterschied zu trocken aufbereiteten Kaffees zeigen nass aufbereitete weniger Säure und nach der Röstung mehr Aldehyde (2-/3-Methylbutanal, Acetaldehyd) im Aroma. Marcone vergleicht Kopi Luwak deshalb mit Sorten wie Jamaican Blue Mountain oder Peaberry aus Tansania. Jedoch auch von der äthiopischen Zibetkatze verdaute Kaffeebohnen weisen ähnliche Charakteristiken wie Kopi Luwak aus, und Marcone fand auch den Geschmack sehr ähnlich.

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