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Bewerben im Ausland

Bewerben im Ausland – Andere Länder, andere Sitten
Bewerbungen im Ausland sind zwar ähnlich aufgebaut wie hierzulande, dennoch gibt es be- deutende Unterschiede. Wer sie kennt, ist bei der Beurteilung durch die Personalverant- wortlichen im Vorteil. Das Wissen über landestypischen Regeln signalisiert die Bereitschaft, sich auf eine fremde Kultur einzulassen. Ausserdem erleichtert es den Recruitern die Einordnung der Bewerbung und den Vergleich mit anderen Kandidaten. Keine Angaben zur Religion in den USA, grafologische Untersuchungen in Frankreich oder antichronologischer Aufbau in England:Tipps und Tricks rund um Bewerbungen im Ausland. Egal wo Sie sich auf dem alten Kontinent bewerben, Ihre Bewerbungsunterlagen müssen in der jeweiligen Landessprache verfasst sein, zumindest aber in Englisch.

1. Sprache der Bewerbungsunterlagen
Doch bei fremdsprachigen Texten sollten Sie eine Vorsichtsregel beachten: Auch wenn Sie die Landessprache flüssig sprechen, sollten Sie sich immer zusätzlich an einen Muttersprachler wenden, der Ihre Unterlagen Korrektur liest. Flüchtigkeitsfehler sind auch bei einem ausländischen Bewerber nicht gerne gesehen.

2. Anschreiben
Anschreiben, ja oder nein, kurz oder lang? Andere Länder, andere Gepflogenheiten. Der Online-Bewerbungsratgeber der Europäischen Union leistet hier gute Hilfe und klärt diese Fragen für jedes EU-Land einzeln. Es wird Sie freuen zu hören, dass Bewerbungsunterlagen im Ausland generell nicht so umfangreich sind wie in der Schweiz. Grundsätzlich gilt für das Bewerbungsschreiben im europäischen Ausland: Es muss möglichst prägnant erläutern, warum gerade Sie für diesen Job der Richtige sind. Ihr Anschreiben sollte niemals mehr als eine Seite umfassen. In Frankreich und Belgien werden Anschreiben übrigens oftmals handschriftlich verfasst.

3. Lebenslauf
In der Regel hat der Lebenslauf im europäischen Ausland einen Umfang von einer bis maximal zwei Seiten. Ausnahme: Holland. Dort dürfen Sie im Lebenslauf ruhig weiter ausholen. Der Lebenslauf ist niemals handschriftlich verfasst und stellt in kurzer tabellarischer Form die wichtigsten Stationen Ihres Werdegangs vor. Die Lebenslauf-Chronologie variiert in den jeweiligen Ländern. Informieren Sie sich vor der Bewerbung, welche Chronologie in Ihrem Zielland verwendet wird.

4. Unterschiede im Schul- und Hochschulsystem
Schul- und Ausbildungssysteme sind europaweit unterschiedlich. Die wenigsten ausländischen Personal- verantwortlichen können sich unter einem „Mechatronik-Diplom“ etwas vorstellen. Sinnvoll ist es daher, die deutschen Bezeichnungen zu verwenden und diese in der jeweiligen Landessprache zu erklären. Bei unterschiedlichen Notensystemen empfiehlt es sich, Vergleichswerte zu nehmen. Stellen Sie sich einfach im Verhältnis zu anderen Absolventen dar. Sie haben beispielsweise einen Durchschnitt von 5,5 und bei Ihrem Hochschulabschluss erzielt. Schliessen etwa 10 Prozent aller Absolventen mit dieser Note oder besser ab, heisst das für Sie: Sie gehören zu den Top-Zehn-Prozent.

5. Sprachkenntnisse
Beschreiben Sie Ihre Sprachkenntnisse nicht mit den hier üblichen Standards verhandlungssicher, flüssig, gut. Solche Standards sind relativ und werden in Ländern mit wenig Liebe zu Fremdsprachen (z.B. Frankreich) niedriger angesetzt als in Ländern mit mehrsprachiger Bevölkerung (z.B. Belgien). Verweisen Sie alternativ auf die Länge Ihrer Auslandsaufenthalte.

6. Bitte Lächeln – das Bewerbungsfoto
Während sich in der Schweiz ganze Ratgeber mit der Fotofrage beschäftigen, verzichtet man im europäischen Ausland meist auf ein Bewerbungsfoto. In Spanien, Portugal und Italien ist das Foto als Teil des Lebenslaufs durchaus üblich. Jedoch ist hier ein Standard-Passbild meist ausreichend.

7. Zeugnisse und Referenzen
In den wenigsten europäischen Ländern legen Personaler so viel Wert auf Zeugnisse wie in der Schweiz und Deutschland. Grössere Bedeutung hat die Referenz. Besonders im englischsprachigen Raum ist der „Letter of Recommendation“ üblich. Sie sollten sich bei Ihrem Wunscharbeitgeber darüber informieren, ob Zeugnisse oder Referenzen gewünscht sind. Wenn ja, sollten Sie das Original mit einer qualifizierten Übersetzung liefern.

8. Vorstellungsgespräch
Keine Panik. Bewerbungsgespräche im europäischen Ausland verlaufen ähnlich wie in der Schweiz. Stellen Sie sich auf einen Fragekatalog ein, der darauf abzielt, warum Sie sich um eine Stelle im Ausland beworben haben. Informieren Sie sich in jedem Fall über die länderspezifischen Arbeitskonditionen wie Gehalt, Arbeitszeit, Urlaub. Diese werden generell gegen Ende des Interview zum ersten Mal angesprochen. Zeigen Sie sich umfassend informiert.

Landestypische Regeln – So klappt´s mit Miyamoto-san

Bei ausländischen Geschäfts- kontakten und -besuchen ist es wie im Strassenverkehr: Man muss die Regeln kennen, um Zusammenstösse zu vermeiden.
Geschäftsverbindungen von Firmen werden zunehmend international, was natürlich auch bedeutet, dass Mitarbeiter auf Reisen in fremde Länder geschickt werden oder ausländische Gäste in der Schweiz begrüssen. Dabei gibt es zahlreiche Fettnäpfchen, denn in der Türkei, China oder Ägypten werden Geschäfte ganz anders abgewickelt als hierzulande. In solchen Fällen punktet ungemein, wer die Regeln der fremden Kulturkreise kennt. Mit „Business-Spielregeln rund um den Globus“ bietet Isabel Nitzsche einen umfangreichen Leitfaden mit den Dos und Don’ts in unterschiedlichen Kulturen. Sie porträtiert 25 Länder auf fünf Kontinenten und beschreibt, was deutsche Geschäftsreisende in der Fremde vorfinden und was man von ihnen erwartet – auch bei einem Besuch in der Schweiz. Die grosse Überraschung: Selbst die nächsten Nachbarn pflegen mitunter einen Arbeitsstil, der sich gewaltig von dem schweizerischen Gepflogenheiten unterscheidet. So etwa in Frankreich. Die Schweizer laufen Gefahr, durch ihre Direktheit als Dampfwalze angesehen zu werden. Wichtigstes Prinzip im Geschäftsleben sollte sein: „Lassen Sie sich Zeit.“ Denn die braucht der Franzose, um mit seinem Gegenüber bekannt zu werden. Dazu gehört auch, den französischen Kunden oder Partner ohne besonderen Grund anzurufen, um ein bisschen zu plaudern – das unterstützt das gegenseitige Kennenlernen. Franzosen wollen erst einmal eine Beziehung aufbauen, bevor sie zum Geschäftlichen übergehen. Ganz anders ist die Situation dagegen in Spanien, wo Spontaneität gross-geschrieben wird. Gespräche finden häufig zwischen Tür und Angel statt, feste Termine wie ein Jour fixe sind äusserst selten. Dafür redet man gern und ausgiebig. Im Geschäftsleben duzen sich beinahe alle, Titel zählen hier nicht viel. Die Schriftsprache ist jedoch förmlicher als bei uns. Kommt ein spanischer Gast nach Deutschland, sollte immer sichergestellt sein, dass ein Betreuer zugegen ist, der Spanisch spricht – denn Spanier sind oft nicht so gut in Fremdsprachen ausgebildet und daher dankbar, wenn man ihnen dabei entgegenkommt.

Bewerbungsmappen – Personaler verraten ihre Vorlieben
In den Regalen türmen sich die Bewerbungs-Ratgeber. Jeder Experte weiss es besser und gibt einen anderen Tipp. Aber nie werden die Personalrecruiter gefragt, die Dutzende Bewerbungen am Tag lesen. „Welche Mappe hat die meisten Chancen? Was darf im Anschreiben nicht fehlen“? Personaler hat man gefragt: Zehn Personlrecruiter grosser schweizer Unternehmen verraten ihre persönlichen Vorlieben vom Briefumschlag bis hin zur Unterschrift. Das Ergebnis: Die äussere Form ist Geschmackssache, an die Inhalte von Anschreiben und Lebenslauf stellen alle Personalabteilungen die gleichen Anforderungen. Sie wollen knapp und präzise über Motivation und Qualifikation des Bewerbers informiert werden.

Zusammenfassung der Tendenzen
Doch auch die Personalverantwortlichen sind sich nicht immer einig. So bevorzugen die einen einfache Mappen mit Klarsichtdeckel, die anderen die dreiseitig aufklappbare Variante. Manche legen Wert auf ein Deckblatt, anderen ist es nicht so wichtig. Eine klassische Mappe gilt vielen Bewerbern als altmodisch. Was sie nicht bedenken: Sie ist meist die einzig mögliche Bewerbungsform bei kleinen und mittel- ständischen Betrieben. Auch zahlreiche grosse Unternehmen legen Wert auf eine Bewerbungsmappe. Viele stellen es Bewerbern frei, ihre Unterlagen online oder per Post zu schicken.

Die längste Rodelbahn der Welt

Meine coole Fahrt auf der längsten Rodelbahn der Welt! – Churwalden / Schweiz
Diese Rodelbahn ist über 3100 Meter lang und hat mehr als 30 Kurven! In rasantem oder etwas gemütlicherem Tempo kann man auf der Rodelbahn talwärts nach Churwalden sausen und sich während mehreren Minuten den Fahrtwind um die Ohren wehen lassen. Das Rodeltempo wird mittels Bremshebel selbst bestimmt und dank der Schlittenführung auf Schienen ist die Bahn mit 31 Kurven und 480 Metern Höhendifferenz im Sommer wie auch im Winter befahrbar. Die Abfahrt kann bis zu 10 Minuten dauern (je nach Tempo). Auf meinem Video habe ich 6 Minuten bis zum Tal gebraucht. Kurvenliegen, Adrenalin und Schwerelosigkeit spüren sowie die gesunde Alpenluft und die Aussicht geniessen: Auf jeden Fall ein mega Spass!

KGB

Der KGB
Der KGB „Komitee für Staatssicherheit“ war der sowjetische In- und Auslandsgeheimdienst und die Geheimpolizei. Er bestand von 1954 bis 1991. Sein vollständiger Name lautete bis 1978 Komitee für Staatssicherheit beim Ministerrat der UdSSR, und dann Komitee für Staatssicherheit der UdSSR. Grosse Teile der KGB-Strukturen gingen nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 in die heutigen russischen Dienste FSB und SWR auf. Der Geheimdienst von Belarus trägt weiterhin die Bezeichnung KGB.

Geschichte
Im März 1946 wurden alle Volkskommissariate in Ministerien umbenannt, darunter auch das dem NKWD unterstellte Volkskommissariat für Staatssicherheit (NKGB), das nunmehr „Ministerium für Staatssicherheit“ hiess und die Vorgängerorganisation des KGB war. Der KGB entstand im März 1954 aus Abteilungen des Inlandsgeheimdienstes des Innenministeriums MWD und wurde direkt dem Ministerrat der UdSSR unterstellt. Seine Zentrale hatte ihren Sitz in der Moskauer Lubjanka. Nach dem Putschversuch vom August 1991, an dem der damalige KGB-Vorsitzende General Wladimir Krjutschkow massgeblich beteiligt war, bekam General Wadim Wiktorowitsch Bakatin den Auftrag, die Behörde aufzulösen. Am 6. November 1991 hörte die Organisation auf zu existieren. Ihre Aufgaben wurden in Russland unter anderem von dem neugegründeten FSB (Föderaler Sicherheitsdienst) und dem Auslandsnachrichtendienst SWR (Dienst der Aussenaufklärung der Russischen Föderation) übernommen. In der unabhängigen Ukraine heisst die Nachfolgeorganisation Sicherheitsdienst der Ukraine. In Belarus heisst der Geheimdienst bis heute KGB (Belarus)…

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