Category Archives: Allgemeine Beiträge

Tag 6 – Unbekannte Spezies entdeckt

Tag 6 – Unbekannte Spezies entdeckt
Neue Dschungel-Spezies. Er bewegt sich kaum, er rülpst, er pinkelt ins Camp – „Vier-Finger-Faultier“ Martin mutiert zu einer ganz eigenen Dschungel-Spezies. Er träumt davon, wie schön es wäre, als Faultier hoch oben in den Palmen zu hängen und den ganzen Tag zu schlafen. Na mit dem Schlafen und Ausruhen klappt es ja schon ganz gut…

Strafe für die Wild-Pinkler
Kim wird die neue Teamchefin und verkündet die Pinkelstrafe: Weil Ailton und Martin ins Camp gepinkelt haben, müssen sie zur Strafe drei Tage den Spüldienst übernehmen. Die beiden nehmen es gelassen. Martin: „Was gibt es denn für eine Strafe, wenn ich ins Camp kacke?“

Da ist doch was im Busch?!
Kim und Rocco schlafen zusammen auf seiner Matratze, sie krault ihm die Haare und er küsst sie auf die Stirn. Auch gebadet und gespült wird nur im Doppelpack. Brigitte fragt interessiert nach: „Seid ihr ein bisschen verliebt?“ Doch Rocco versucht sich rauszureden: „Ich bin ein bisschen in jeden von euch verliebt.“ Brigitte ist jedenfalls begeistert: „Es wäre schön, so eine Dschungelliebe. Es ist süss“.

Vincents Blick in die Zukunft
Der Magier liest in Jazzys und Radosts Händen, was die Zukunft für sie bereithalten wird.
Jazzy wird bald ihr Beziehungsglück finden und auch Kinder sind dann nicht ausgeschlossen… Radost wird laut Vincent noch ein zweites Kind bekommen – ein Mädchen. Radost ist überglücklich.
Schauen wir mal, was die Zukunft bringt…

Lego Miketop – Alien Slinger

Lego – Alien Conquest – Slinger – Brain Sucker
Hier ist meine neue Eigenkreation zur Serie Alien Conquest. Cooler Alien Slinger mit einem Ableger. Diese Aliens attackieren die Bewohner und saugen ihnen das Hirn aus. Gelungenes Werk von Miketop, welches bereits kopiert wurde. Nachahmung ist die schönste Form von Anerkennung 😉

Bestecke ausdrucken

Kannst Du mir bitte Messer und Gabel ausdrucken?
Stellen Sie sich vor, dieser Satz würde zum Sprachrepertoire der nahen Zukunft werden? Freuen Sie sich: Wird er! Dank 3D-Printing. Noch ist es ein visionäres Szenario, aber schon heute lassen sich Alltagsgegenstände aus Software generieren: Kleiderhaken, Tassen, Modellautos, Prototypen für jegliche dreidimensionalen Objekte, für die ein 3D-Drucker die Kapazität hergibt.

Was ist 3D-Printing und wie funktioniert es?
Wir stehen an einem historischen Wendepunkt, der viele Bereiche unseres Lebens revolutionieren wird. 3D-Printing ist eine Herstellungstechnologie, die dreidimensionale Objekte modelliert, indem sie schichtweise Kunstharz oder auch andere Materialien aufträgt. Dabei kommen wie beim 2D-Druck auch verschiedenen Auflösungen zum Tragen, die über die Schichtdicke und die Zahl der Pixel pro Fläche bemessen werden. Ein Objekt kann bereits fertig montiert gedruckt werden, womit auch bisherige Montagegrenzen überwunden werden. Und das, ohne sich Sorgen um Stückzahl oder Einrichtungskosten zu machen. Verrückteste Produkte können als Einzelstück oder für die Masse produziert und auch vom Nutzer individuell modifiziert werden. Ein beeindruckendes Beispiel bietet die holländische Firma «shapeways» mit ihrem anpassbaren Sake-Set. Greifen wir noch einmal die Überschrift auf und überlegen, welche Folgen das für den Alltag hätte: Alles, was ein 3D-Drucker in Durchschnittsgrösse herstellen kann, könnte zukünftig per Email-Versand oder als Datei heruntergeladen und dann zuhause hergestellt werden. Die Technologie ist wirtschaftlich klassischer Massenproduktion bisher nicht überlegen, dennoch haben sich die Preise dafür in den letzten Jahren deutlich gesenkt und die Modelle für den Hausgebrauch sind erschwinglicher geworden.

Eine Revolution nicht nur für Designer
Das bringt uns natürlich an den Rand einer mindestens mittelgrossen industriellen Revolution. Gussformen werden überflüssig, eine Menge an Kosten können gespart werden. Für Hersteller wie Designer ist der Vorgang nahezu revolutionär, weil er die Möglichkeit gibt, Idee und Umsetzung über dieses so genannte «Rapid Prototyping» (Schnellherstellen einen Prototypen) über einen wesentlich verkürzten Zeitraum einander näherzubringen. Komplexe Gebilde wie Zellstrukturen oder Gewebesimulationen, schwierige amorphe Strukturen, die sich am Computer schon nicht einfach generieren lassen, bekommen mit diesem Herstellungsprozess wesentlich schneller eine Gestalt, als müsste man ein erstes Modell von Hand modellieren.

Open Source-Modelling?
3D-Printing könnte nicht nur die konventionelle Herstellung von Gütern revolutionieren, sondern auch logistische Bereiche wie Lagerhaltung und Versand: Beides entfiele für ein jeweiliges Produkt, könnte man sich dieses einfach zuhause ausdrucken. Jeder könnte zudem Bastler werden und schnell in Eigenregie Produkte jedweder Art testen, als Modell ausdrucken und zum Nutzen aller weiterentwickeln. Damit tauchen zwar grosse Fragen mit dem Urheberschutz und der Massenindustrie auf, wohl aber auch grosse Chancen für eine Weiterentwicklung von Dingen durch eine grosse Gemeinschaft, nicht zuletzt mit Vorteilen für die Umwelt.

6. Dschungelprüfung – Ein Fall für zwei

6. Dschungelprüfung – Ein Fall für zwei
Endlich scheint die Sonne wieder im Camp – für Ailton ist das allerdings kein Grund zur Freude. Er und Ramona müssen zur sechsten Dschungelprüfung antreten. Bei „Ein Fall für zwei“ kommt es besonders auf Geschicklichkeit und perfektes Teamwork an.

Die Aufgabe:
Ähnlich wie bei einem Teddygreifautomaten auf der Kirmes wird Ailton auf eine Schaukel über einem See geschnallt und darauf vor und zurück gefahren, bis er über einem der fünf Sterne hängt. Das Manövrieren übernimmt Ramona im Steuerstand. Schwierig: Sie hat die Augen verbunden und muss auf die Kommandos von Ailton hören. Hat Ailton sich einen Stern geschnappt, gibt es einen Punkt. Schafft er es dann noch, den Stern in eine Box auf dem See zu zielen, gibt es einen weiteren Punkt. Der elfte Stern befindet sich bei Ramona im Steuerstand. Sie muss ihn während der Prüfung finden.
Ramona wird allerdings bei ihrer Arbeit noch zusätzlich behindert: immer wieder wird sie mit allerlei australischen Spezialitäten überschüttet. Kakerlaken, grüne Ameisen, Grillen, Schleim. (Zeitlimit 5 Minuten).

Auf geht’s!
Ailton sitzt auf einer Schaukel über dem trüben Dschungelsee voller Seeschlangen und Aale. Ramona steht in der Steuerkabine, von der aus sie Ailton „fernsteuern“ kann. Dafür hat sie drei Knöpfe: Vor, zurück und „Abwurf ins Wasser“. Über dem See schaukelnd gibt Ailton seine Anweisungen: „Komm, komm“ und meint damit „vor“. Er wird auf den See geschaukelt und Ramona bekommt eine gewaltige Ladung braunen Schleim ab. Ramona: „Ihh, was soll ich tun, sprich lauter?“ Ailton gibt in gebrochenem Deutsch Richtungsanweisungen an Ramona: „Weiter, weiter, jetzt, jetzt.“ Ramona: „Wie?“ Ailton: „Nach unten.“ Und die beschleimte Moderatorin wirft Ailton über dem ersten Stern ab. Volltreffer! Dann wird Ramona von einer riesigen Ladung Kakerlaken überschüttet: „Oh, es stinkt und es beisst.“ Ailton schreit und gibt Richtungsanweisungen, doch er verfehlt nur sehr knapp die schwimmende Box und schafft es nicht, den Stern hinein zu werfen. Ramona: „Man merkt, ich sehe nichts.“ Immerhin – der erste Stern ist sicher!

Ailton: „Zurück, okay, unten!“ Abwurf und Treffer! Der Brasilianer holt den zweiten Stern, doch Ramona ist unter Beschuss: Es ergiesst sich eine grosse Ladung grüner Ameisen auf die Moderatorin. Ramona: „Ahh, was ist das? Ich werde gebissen.“ Tapfer bleibt sie blind auf der Brücke und versucht Ailton in Position zur schwimmenden Box zu bringen. Ailton: „Mach mal schnell, komm, komm, okay“. Und es gelingt: Ailton wirft den Stern zielgenau in die Box und holt damit zwei Sterne. Dann geht es weiter auf Sternenjagd: Ailton: „Weiter, unten, jetzt, jetzt…“ Perfekte Kür, der „Kugelblitz“ angelt sich den vierten Stern. Auch der Korbwurf gelingt, Ailton kann den Stern in der schwimmenden Box platzieren und erspielt wieder zwei Sterne. Nach fünf Sternen landet Ailton mit voller Wucht im Wasser und weit und breit ist kein Stern in Sicht. Ramona: „Was ist?“ Ailton: „Schnell, schnell, nach unten.“ Doch leider wieder daneben. Angebrüllt von Ailton wird die blinde Ramona auch noch von Mehlwürmern überschüttet. „Jetzt, jetzt, komm…“ Wieder landet Ailton fernab der Sterne im Dschungelsee und ist ausser sich. Ramona: „Hast du ihn?“ Ailton: „Nein“ Ramona bekommt unzählige Grillen ab: „Es beisst…“. Es ergiessen sich auch noch nach und nach Mehlwürmer, weiterer Schlamm, Grillen, grüne Ameisen und Kakerlaken über die Moderatorin, die dabei versucht, Ailton auf Kurs zu halten. Dann ist die Zeit vorbei. Ramona: „Ist das schlimm, zu euch komme ich nicht mehr.“ Insgesamt erspielen sie fünf Sterne und sind mit ihrer Leistung zufrieden. Ramona: „Ich habe Angst gehabt, dass ich die Bedienungsknöpfe nicht mehr finde. Fünf Sterne sind für den Horror völlig in Ordnung.“ Ailton: „Besser fünf Sterne als keine.“

Kubas Oldtimer

Noch gehören Kubas Strassen den Oldtimern
Auf Kubas Strassen hat sich seit über einem halben Jahrhundert nichts verändert: Alte Strassenkreuzer tuckern über Kopfsteinpflaster und Highways. Mit den Chevys und Dodges kann jeder fahren – es sind die gängigen Taxis auf der Karibikinsel.

Das alte Blech scheppert, als der Motor startet. Der Auspuff hustet eine blaue Dunstwolke aus, der Cheyenne, Baujahr 1957, mit Taxifahrer Jorge und den zwei Fahrgästen rumpelt los. Das Vibrieren der Maschine grabbelt wie eine Massage die Fusssohlen entlang. Die Fahrt in einem Oldtimertaxi durch Havanna ist eine ruppige Sache. Durch die geöffneten Fenster dringt der Duft der Stadt herein: Benzin und Abgase, welche die Chevrolets, Cheyennes, Cadillacs und Dodges ausstossen. Bis vor kurzem waren die meisten Autos und Taxen auf Kuba mindestens 20 Jahre alt – entweder kantige Ladas, ausrangiert in der Sowjetunion und wiederbelebt auf der Insel, oder vorrevolutionäre US-Strassenkreuzer. Doch nachdem der Handel mit Neuwagen gut ein halbes Jahrhundert verboten waren, ist er seit September 2011 wieder erlaubt. Das Strassenbild verändert sich dadurch. Hier und da sieht man schon französische und spanische Importe. Doch noch immer dominieren die 50 Jahre alten Strassenkreuzer das Stadtbild – sie sind die Alltagsvehikel der Kubaner und die Taxen mit dem besonderem Flair. Man kann sie am Strassenrand anhalten oder sich etwa am Capitolio in Havanna, dem Parlamentsgebäude, das hübscheste aus der langen Reihe wartender Karossen auswählen. Für wenig Geld chauffieren die Fahrer Urlauber durch die Stadt – Ausführungen in Englisch inklusive.

Der Wind, also die Abgase, wehen durch die offenen Fenster. Der Wagen schiebt sich zunächst dicht an dicht durch die Strassenkolonne in der Innenstadt. Es wird gehupt und laut aus den offenen Fenstern gerufen. Es geht vorbei am grauen Bunker des Hotel Nacional, an der leeren Plaza de la Revolución und am lebhaften Parque Central, an Armut und Fröhlichkeit auf den Strassen. Jorge hält immer wieder an, übernimmt die Kameras der Touristen und knipst sie vor Häusern, Statuen, grossen Bäumen und der John-Lennon-Statue. Aussen sind die Oldtimer auf Hochglanz poliert, ihr Inneres jagt ängstlichen Mitteleuropäern einen Schrecken ein. Alle wurden vor der Revolution von 1959 gebaut. Gute Pflege macht den Mangel an Ersatzteilen in dem sozialistischen Land nach vielen Jahren US-Embargo nicht wett. Es fehlen Fensterkurbeln, Löcher klaffen in der Verkleidung, Kabel ragen störrisch aus dem Armaturenbrett. Die Sitze sind geflickt, bei Jorge funktioniert die Geschwindigkeitsanzeige nicht. Aber der Gast sitzt bequem, er fläzt auf der breiten Rückbank und betrachtet entspannt das vorbeiziehende Havanna. Umgerechnet 10 Euro kostet die einstündige Tour, für 30 Euro wird man im Cabrio herumchauffiert. Aber handeln kann man immer.

Billiger ist das streckenweise Taxifahren: In Santiago de Cuba lohnt sich der Weg zum nächstgelegenen Strand, der Playa Siboney. Gut 30 Minuten lang rattert der Strassenkreuzer raus aus der Stadt, vorbei an Bananenplantagen und Bauernhäusern. «Jeder Fahrer holt die Touristen hier zuverlässig zur vereinbarten Stunde wieder ab», verspricht Fahrer Gadiel – und hält Wort. Bezahlt werden will er – «Ehrensache» – erst nach der Rückkehr in die Stadt. In Kuba fährt man selten alleine Taxi: Plötzlich lenkt Gadiel seine Limousine an den Strassenrand, und Mariza springt herein. «Hola!», Küsschen auf die Wange, auch für die verdutzten Touristen. Gleich wird man in die Unterhaltung hineingezogen: Marizas Nachbarin ist gestorben, die Nichte heiratet, und am Wochenende ist Party bei so und so. Ähnlich geht es in den Sammeltaxis für Einheimische zu. Keiner kennt sich, aber alle reden durcheinander, während das Fahrzeug, oft ein alter Lastwagen, eine feste Strecke abfährt. Die Fahrer rufen oft «no tourista» – doch wenn kein Polizist zuschaut, und man etwas mehr zahlt als die Kubaner, ist man an Bord. Der Motor ächzt, der Bus rollt an, viva Cuba!

Service:
– Oldtimer-Taxis findet man in Havanna am einfachsten auf Parkplätzen und den Mittelstreifen an der Strasse Paseo de Marti (genannt Prado), zwischen Parque Central und dem Capitolio.
– In Santiago de Cuba warten am Parque Céspedes Oldtimertaxis auf Fahrgäste. Die Hin- und Rückfahrt zum nächstgelegenen Strand, der Playa Siboney, kostet zusammen rund 20 Pesos Convertibles (CUC), umgerechnet rund 15 Euro.
– Touristeninformationen raten, nicht mehr als 10 CUC pro Stunde für eine Fahrt zu bezahlen. In der Regel liegt der Grundpreis bei 1 CUC für zwei Kilometer, jeder weitere Kilometer kostet 0,65 bis 0,85 CUC. Sammeltaxis, oft Lastwagen, sind günstiger, dürfen Touristen aber in der Regel nicht mitnehmen.

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