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Der Mond – La Luna

Der Mond
Der Mond (lateinisch Luna) ist der einzige natürliche Satellit der Erde. Sein Name ist etymologisch verwandt mit Monat und bezieht sich auf die Periode seines Phasenwechsels.

Weil die Trabanten anderer Planeten des Sonnensystems im übertragenen Sinn meist ebenfalls als Monde bezeichnet werden, spricht man zur Vermeidung von Verwechslungen mitunter vom Erdmond. Er ist mit einem Durchmesser von 3476 km der fünftgrösste bekannte Mond des Sonnensystems und gegenüber seinem Zentralkörper Erde aussergewöhnlich gross (über ein Viertel des Erddurchmessers).

Weil der Mond die Erde relativ nahe umkreist, ist er bisher der einzige fremde Himmelskörper, den Menschen betreten haben, und auch der am besten erforschte. Trotzdem gibt es noch viele Unklarheiten, etwa in Bezug auf seine Entstehung und manche Geländeformen. Seine jüngere Entwicklung ist jedoch weitgehend geklärt…

 

Freitag der 13. – 2024

Freitag, der 13. – Gründe warum dieser Tag ein Glückstag ist
Für viele Menschen (vor allem im europäischen und deutschsprachigen Raum) gilt Freitag der 13. als Unglückstag. Auch die Zahl 13 soll angeblich Unglück bringen. Aber warum ist das so? Wir verraten euch, woher der Aberglaube kommt und warum Freitag, der 13. eigentlich ein Glückstag sein sollte.

Grund 1: Weniger Unfälle
An einem Freitag, der auf den 13. eines Monats fällt, passieren messbar weniger Unfälle als an anderen Freitagen. Das könnte an den erhöhten Vorsichtsmassnahmen der Abergläubigen liegen.

Grund 2: Nicht überall ist die 13 eine Unglückszahl
Nicht überall wird der Freitag, der 13. als Unglückstag gesehen. Auch die Kombination aus Freitag und dem 13. gibt es nicht überall. In Spanien und Griechenland ist Dienstag, der 13. ein Unglückstag. In Italien ist es der Freitag, der 17. In Japan und Mexiko bringt die Zahl 13 sogar Glück.

Grund 3: 13 war die erste deutsche Lottozahl
Am 9. Oktober 1955 fand um 16 Uhr die erste Ziehung der Lottozahlen in Hamburg statt. Aus einer grossen Trommel aus Holz und Glas durfte das zwölfjährige Waisenmädchen Elvira Hahn die erste „Lottofee“ spielen und zog als allererste Lottozahl die 13.

Grund 4: Angst vor der Zahl 13 hat einen medizinischen Fachausdruck
Die Medizin hat der irrationalen Angst vor der Zahl 13 einen rationalen Fachausdruck gegeben – die sogenannte Triskaidekaphobie. Menschen mit einer Angst vor dem Freitag, dem 13., leiden unter der sogenannten Paraskavedekatriaphobie.

Grund 5: Den Tag clever nutzen
In Paris wird der Freitag, der 13. richtig clever genutzt. Wenn eine Gruppe von 13 Personen in einem Restaurant essen gehen wollen, kann der Gastgeber eine „professionelle“ 14. Person dazu bestellen. Dadurch sollen abergläubischen Menschen die Angst vor der Zahl 13 genommen werden. So wird auch direkt Umsatzeinbussen entgegengewirkt.

Warum wird Freitag, der 13. als Unglückstag bezeichnet?
Der Freitag wird zum einen im Judentum positiv belegt, denn hier beginnt der Sabbat. Im katholischen Glauben dagegen ist der Freitag der Tag der Busse, da Jesus an einem Freitag gekreuzigt wurde. Doch auch in der Geschichte der Börse gab es den „schwarzen Freitag“. 1745 stürzten die Kurse an der Londoner Börse an einem Freitag ab. 1873 kam es an einem Freitag zum Wiener Börsenkrach. 1899 führten Goldspekulationen zu einer Finanzkrise in den USA. Am 25. Oktober 1929 gab es an der Wallstreet einen Börsencrash, der der Beginn einer Weltwirtschaftskrise war.

Doch wie kommen die beiden nun zusammen – der Freitag und die Zahl 13?
Zum ersten Mal wurde das Datum in Verbindung mit einem Unglück im Jahr 1307 gebracht. Der damals in Frankreich regierende König Philipp IV. befahl am Freitag, den 13. Oktober 1307, die Festnahme von sämtlichen Mitgliedern des Tempelordens. Die Prozesse zogen sich über mehrere Jahre hin und führten zum Schluss dazu, dass zahlreiche Templer hingerichtet wurden und der Tempelorden im Jahr 1312 aufgelöst wurde. Als Ursprung des Aberglaubens in Deutschland ist aber auf einen Roman zurückzuführen. 1907 veröffentlichte der Börsianer Thomas W. Lawson den Börsenroman „Friday, the Thirteenth“ über das verhängnisvolle Schaffen eines Börsenmaklers. Noch im selben Jahr erschien die deutsche Übersetzung „Freitag, der Dreizehnte“. Dieses Buch zeigt seit dem 14. Jahrhundert erstmals die Kombination aus Freitag und der Zahl 13. 1980 wurde der Film „Freitag der 13.“ zum Überraschungshit an den Kinokassen. Er zählt mit zahlreichen Fortsetzungen zu einer der langlebigsten Horror-Filmreihen.

Wie oft gibt es den Freitag, der 13.?
Mindestens einmal im Jahr gibt es einen Freitag, der 13., höchstens aber dreimal pro Jahr. 2022 gab es den vermeintlichen Unglückstag nur einmal. Dieses Jahr gibt es ihn zweimal – Der 13. Januar und der 13. Oktober. Dreimal gibt es den Tag im Jahr 2026. Im Februar, März und November…

Was ist die Matrix

Was ist die Matrix
Wie es scheint, kommt das Schicksal nicht ohne einen Sinn für Ironie. Wenn real bedeutet, zu fühlen, riechen, schmecken und sehen, dann ist „real“ nichts anderes als elektrische Signale, die von deinem Gehirn interpretiert werden…

Bernstein in der Antarktis entdeckt

Bernstein in der Antarktis entdeckt
Ein bedeutender und historischer Fund in der Antarktis liefert neue Einblicke in die Umweltbedingungen vor 90 Millionen Jahren. Wissenschaftler entdeckten erstmals Bernstein auf dem südlichsten Kontinent.

Wissenschaftler haben erstmals Bernstein in der Antarktis entdeckt, was einen bedeutenden Meilenstein in der Erforschung der Erdgeschichte darstellt. Der Fundort ist der südlichste, an dem jemals Bernstein gefunden wurde, wie das Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven und die Technische Universität Bergakademie Freiberg bekanntgaben.

Die Entdeckung bietet wertvolle Informationen über die Umweltbedingungen in der Westantarktis während der Kreidezeit, vor etwa 90 Millionen Jahren. Damals herrschten dort klimatische Verhältnisse, die das Überleben harzproduzierender Bäume ermöglichten. Johann Klages vom AWI beschreibt die Entdeckung als eine «andere Form von Zeitreise in die Vergangenheit», die eine bisherige Lücke auf der Karte der weltweiten Bernsteinfunde schliesst.

Der Bernstein wurde aus einem Sedimentkern gewonnen, den Forscher 2017 während einer Expedition mit dem Forschungsschiff «Polarstern» im Amundsenmeer in 946 Metern Tiefe entnahmen. Obwohl es sich nur um winzige Spuren handelt, liefern sie dennoch wertvolle Informationen.

Die Qualität des antarktischen Bernsteins ist bemerkenswert, da er Mikroeinschlüsse von Baumrinde enthält. Diese Einschlüsse deuten darauf hin, dass die Pflanzen Verletzungen ihrer Rinde, verursacht durch Parasiten oder Waldbrände, mit Harz versiegelten. Diese Harzschicht diente als Schutzbarriere gegen Insekten und Infektionen, was auf die Anpassungsfähigkeit der Pflanzen in der damaligen Umwelt hinweist…

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