Category Archives: Kultur

Erster Lego Store in der Schweiz

Der erste LEGO Store in Zürich öffnet im Herbst 2022
Im dritten Quartal dieses Jahres bekommt die Schweiz einen ersten LEGO Brand Store. Im Einkaufszentrum Glatt türmen sich somit in wenigen Monaten die Steine. Das Einkaufszentrum Glatt in Wallisellen im Kanton Zürich erfreut sich laut Pressemitteilung grosser Beliebtheit. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Mall nur rund 15 Minuten vom Zentrum entfernt. Die Verkaufsfläche beträgt 240 Quadratmeter. Bestätigt wird derweil nur, dass es eine Pick a Brick-Wand geben wird. An dieser Wand können verschiedene LEGO-Steine in Bechern abgefüllt werden. Auch werden erstmals exklusive Sets ab dem ersten Tag in einem Geschäft in der Schweiz verkauft.

Ob es derweil im ersten Schweizer weitere Extras wie in den Flagship Stores geben wird, ist nicht bekannt. Ich denke da etwa allen voran an das Erstellen von Mosaiken und bedruckter Torsos. Ich gehe jedoch fest davon aus, dass es zumindest ein, zwei Nachbauten von Schweizer Sehenswürdigkeiten zu bestaunen gibt. Der LEGO Store Zürich kommt im neuen weissen Design des Weges. Fortan können also auch in der Schweiz frohe Stunden in einem Brand Store verlebt werden…

Brick in Space – 2022

Brick in Space im Planetarium in Kreuzlingen
Eine interessante Ausstellung mit verschiedensten Exponaten zu den Themen: Space, Weltraumfahrt, Alien, Star Wars, Star Trek, Lego Classic Space und vieles mehr. Zwischendurch gab es auch spannende Vorträge.

Ich habe nebst einigen Aliens (Xenomorph) auch eine kleine Auswahl aus meiner Tentakel Bar mitgebracht, in welcher eine Alien-Stripperin ihr Unwesen treibt.

Passend zu diesem Event habe ich zwei limitierte Erinnerungsstücke kreiert, jeweils in einer Auflage von 25 Stück. Die beiden verschiedenen Brick Aliens, waren sehr begehrt und gingen innerhalb kürzester Zeit weg.

Am Freitagabend gab es noch einen sehr interessanten Vortrag von Ulrich Büttner über Star Wars und die Philosophie. Anschliessend war der Late Night Verkauf von neuen, seltenen und refurbished Lego- und Brick-Sets. Hier ist ein kleiner Video-Ausschnitt von Star Wars und die Philosophie:

Am Samstag hat Dr. Adrian Glauser von der ETH Zürich uns mit seinem Vortrag: «Grossteleskope für die Suche nach einer zweiten Erde» spannend unterhalten.

Ein weiteres Highlight war die Filmvorführung in der 360° Domkuppel im Planetarium mit anschliessender Besichtigung des Teleskopes. Leider war es diese Nacht sehr bewölkt, dass wir keinen Blick ins All werfen konnten…

InterLUG Meeting 2022

InterLUG Meeting 2022
Das diesjährige interregionale LUG-Treffen fand im Walter Zoo in Gossau statt. Es war schön, wieder einmal Freunde zu sehen, denen man nicht allzu oft begegnet. Auch die Anwesenheit der Freunde aus dem Tessin (italienischer Teil der Schweiz) hat mich sehr gefreut. In zirka 3 Wochen werde ich an der Ticino Brick teilnehmen und viele Ticinesi wieder treffen – ich freue mich riesig darauf.

Das InterLUG-Treffen hatte viele Highlights. Wir durften an einer Führung «hinter den Kulissen des Zoos» teilnehmen und haben viele interessante Details erfahren. Es gab einen Bauwettbewerb, bei welchem ich ein cooles und grosses Lego-Set gewonnen habe. Das Thema lautete: Ein Tier bauen, welches auch im Walter Zoo lebt. Meine Idee war es, ein Zebra zu kreieren, welches sich als Herausforderung entpuppte.

Passend zum diesjährigen InterLUG Meeting im Walter Zoo habe ich einen Event-Stein gestaltet. Es ist ein Einzelstück. Meine Kreation wurde versteigert und der gesamte Erlös von 44.00 CHF wurde dem Walter Zoo gespendet.

Der krönende Abschluss war ein gediegenes Abendessen in einem rustikalen Restaurant. Ich freue mich schon auf das nächste interregionale LUG-Treffen in einem Jahr, welches dann im französischen oder italienischen Teil der Schweiz stattfinden wird…

Alien Xenomorph with Mike

Alien Xenomorph mit Mike
Es kam anders als erwartet. Der Xenomorph hat mich adoptiert und hat nichts böses mit mir im Sinn. Ich stehe nun unter seinem Schutz.
Der Xenomorph ist ein parasitäres Lebewesen, welches auf dem Planeten Xenomorph Prime lebt. Sie wurden das erste Mal auf dem Mond LV-426 entdeckt, wo Ellen Ripley mit dem Raumfrachter Nostromo wegen eines fälschlichen Notrufsignals landete. Auf Erkundungstour wurde dann ein Besatzungsmitglied von einem Facehugger angefallen und infiziert. Dieser Xenomorph vernichtete anschliessend die gesamte Crew der Nostromo, bis auf Ellen Ripley sowie den Schiffskater Jones, welche diesen dann aus einer Rettungskapsel in den Weltraum beförderte. Wie im zweiten Teil die Alienkönigin. Die Xenomorphen sind wie Ameisen nach einer Kastenrangordnung aufgebaut. Der Xenomorphstock besteht aus DroneSpäherJägerKriegern und natürlich gibt es auch eine Königin.

Allgemeine Charakteristik
Xenomorphs sind vor allem Räuber, die aus dem Hinterhalt angreifen, obwohl sie dafür bekannt sind, in grösseren Gruppen Schwarmtaktiken anzuwenden. Trotz ihrer sehr effektiven Fähigkeit zu töten, versuchen sie in erster Linie, ihre Opfer lebend zu fangen. Opfer werden in einen bienenstockartigen, sicheren Ort (oder einfach einer abgeschiedenen Lage, wenn kein Nest vorhanden ist) verschleppt. Dort werden die Opfer als Wirte in einen Kokon eingewoben, um für weiteres Einpflanzen von Larven zu dienen. Die Alienkönigin stellt gereifte Eier bereit, die vor dem Gesicht der eingewobenen „Wirten“ platziert werden. Dies betrifft nicht Aliens (Königin ausgenommen), die vom Schwarm getrennt wurden. Hier verändert sich das Verhalten auf niederste Instinkte wie reines Jagen und Töten.

Xenomorph als Räuber
Xenomorphe haben verschiedene Möglichkeiten, ihre Beute zu „erlegen“. Sie besitzen keine sichtbaren Gesichts -oder andere erkennbare menschlichen Mundfunktionen, wohl aber im Rachen eine Art Muskelstrang in Form eines Zylinders mit Zähnen an der Spitze, eine Art Schlundkiefer. Dieser wird durch die Muskulatur an den inneren Kieferbögen in der Mundhöhle dauerhaft angespannt. Diese primäre Waffe ist ihre innere Pharyngealia, die in der Lage ist, eine Wucht zu erzeugen, die sogar Stahl durchschlägt, wenn der Haltemechanismus entspannt wird, wie ein Schuss aus einer Schleuder.

Oft wird das Opfer mit den Händen fixiert, um dann durch einen gezielten Präzisionsschlag durch die Schädeldecke oder Stirn getötet zu werden. Diese Form des Angriffs ist umgangssprachlich bekannt als „Headbite“. Bei mehreren Gelegenheiten sind auch Xenomorphe gesehen worden, die Opfer von Oben aus dem Hinterhalt derartig töteten. Des Weiteren haben Xenomorphs segmentierte, klingenbesetzte, lange Schwänze. Die scharfe Spitze variiert von einem kleinen, skorpionähnlichen Widerhaken bis hin zu einer langen scharfen Klinge. Trotz des scheinbar schwachen physikalischen Aufbaus des Schwanzes, ist er eine unglaublich mächtige Waffe, stark genug, um selbst grosse und sehr schwere Opfer wie zum Beispiel einen Predator ohne Mühe zu heben. Der Schwanz hat verschiedene Funktionen als Waffe wie Stechen, Hiebe aber auch stumpfe Gewalt als Trauma-Waffe.

Über dem Schwanz auf dem Rücken besitzt die Kreatur mehrere Arten von Hörnern, in der Regel bestehend aus zwei Paaren: Einem grösseren oberen Paar und ein kleineres unteres Paar – oft mit einem fünften im Nacken. Der genaue Zweck dieser „Hörner“ war bisher unklar. Jüngsten Forschungen und Beobachtung zufolge, insbesondere durch Amanda Ripley, haben aufgezeigt, dass diese hohlen Verwachsungen ein Organ bilden könnten. Dieses Organ scheint dem Alien die Möglichkeit zu geben, leiseste Geräusche präzise und punktgenau zu orten. Auch scheint es dadurch die Möglichkeit zu haben, genau zu bestimmen, welches Geräusch wodurch verursacht wurde. Eine Art effektiver Selektion. Ferner wird vermutet, da Aliens im Grunde blind sind, dass sich dadurch eine Art „Sichtsonar“ für das Alien erzeugen lässt. Gesichert sind diese Informationen noch nicht…

The Beach in Thailand

The Beach in Thailand
Vom Paradies zur Tourismus-Hölle und zurück. Als „The Beach“ in die Kinos kam, war das das Ende für die Maya Bay auf Phi Phi Leh. Fotowütige strömten ins Paradies. Massentourismus und Naturschutz vertragen sich nicht. Aber es wurde zum Teil gelöst. Mit einem lauten Platsch lässt sich ein Tourist ins türkisfarbene Wasser der Maya Bay fallen und lächelt glückselig. Da tönt eine Trillerpfeife durch die warme Tropenluft. Aufpasser an dem Traumstrand in Thailand geben dem Mann unmissverständlich zu verstehen, dass baden ist nicht mehr erlaubt ist. Die Zeiten, als Leonardo DiCaprio im Film „The Beach“ mit seiner Hippie-Truppe diesen Strand entdeckte und dort die pure Freiheit genoss, sind endgültig vorbei. Aber auch die Tage des ausser Kontrolle geratenen Massentourismus im Zuge des Hollywood-Streifens gehören der Vergangenheit an.

Ein Rückblick
Im Juni 2018 ziehen die Behörden, auch auf Druck von Umweltschützern die Reissleine und schliessen den Strand von einem Tag auf den anderen. Vorausgegangen war ein enormer Anstieg der ohnehin schon hohen Besucherzahlen. Unmengen an Ausflugsbooten verpesteten das Wasser, Urlauber liessen ihren Müll zurück, die Korallenriffe waren durch Anker und Touristen schwer beschädigt. Es war sehr mutig, dass alles zu stoppen und eine gewagte Entscheidung.

Am Strand gelten neue Regeln
Nach dreieinhalb Jahren ist „The Beach“ seit Jahresbeginn wieder zugänglich, aber unter strengen Regeln. Die wichtigste Neuerung ist, dass Boote, Schwimmer und Schnorchler nicht mehr in die Bucht dürfen. Nur knietief und keinen Schritt weiter, lautet das Motto. Wer zuwiderhandelt, wird zurückgepfiffen. Das Ergebnis ist, dass der Blick auf das glasklare Meer und die kreisförmig angeordneten Bilderbuchhügel endlich wieder ungetrübt ist. Direkt vor dem Ufer schwimmen kleine Schwarzspitzenhaie. Mittlerweile ist kein Müll mehr am Strand und sieht wieder aus wie im Film. Die Boote müssen jetzt auf der anderen Seite der Insel anlegen. Von dort geht es über Holzstege in wenigen Minuten zur Maya Bay, wo auf grossen Schildern die neuen Regeln zu lesen sind. Zu keinem Zeitpunkt dürfen sich mehr als 375 Menschen an dem Strand aufhalten. Das klingt zunächst mal viel, aber vor der Schliessung stapften oft mehrere Tausend gleichzeitig durch den weissen Sand.

Folgen für das Ökosystem
Um das schwer angegriffene Ökosystem zu unterstützen, seien während der Schliessung in einem aufwendigen Projekt mehr als 2500 Fragmente von Geweihkorallen gepflanzt worden, sagt der Meeresbiologe Kullawit Limchularat. Diese Art ist besonders widerstandsfähig. Unter guten Bedingungen können diese Korallen zudem stolze zehn Zentimeter pro Jahr wachsen. Das Riff vor Phi Phi Leh ist wieder in sehr gutem Zustand, die Korallen entwickeln sich prächtig. Als die Menschen wegblieben, trauten sich auch die Fische wieder vor. Erste Schwarzspitzenhaie kehrten schon nach einem guten Jahr zurück, was sogar Meeresbiologen in Staunen versetzte. Auch eine Krebsart, die in Thailand „Pu Kai“ genannt wird, huscht nach Jahrzehnten erstmals wieder durch den Sand. Dass es der Maya Bay wieder so gut geht, ist ein echtes Wunder. Das passiert, wenn wir der Natur eine Chance geben. Auch andere paradiesische Orte rund um die Erde zeigen, was Massentourismus anrichten kann und wie Behörden mittlerweile dem Naturschutz Vorrang geben. Ein paar Beispiele:

Mexiko
Das Reich der Maya hat seine eigene Maya Bay, nämlich einen kleinen Strand namens Playa Escondida (Versteckter Strand), auch als Playa del Amor (Strand der Liebe) bekannt. Er liegt vor der Küste in einer felsigen Inselgruppe im Pazifik. Das Besondere ist, dass der weisssandige Strand sich in einer Höhle mit eingestürzter Decke verbirgt. Um ihn zu erreichen, muss erst ein Felsentunnel durchschwommen werden. Dennoch kamen so viele Touristen, dass die Playa 2016 wegen der durch sie verursachten Schäden für vier Monate geschlossen werden musste. Nach der Restauration der Korallen wurde er wiedereröffnet, jedoch unter strengen Regeln. So sind nur noch 116 Besucher täglich erlaubt, maximal 15 gleichzeitig und für einen halbstündigen Aufenthalt. Schnorcheln und Tauchen ist verboten.

Island
Auch Musik kann Natur ruinieren. Das zeigt ein malerischer Canyon in Island mit dem schönen Namen Fjadrárgljúfur. Nachdem er 2015 in dem Musikvideo zu „I’ll show you“ von Popstar Justin Bieber zu sehen und anschliessend zum Touristen-Hotspot mutiert war, wird er mittlerweile zum Schutz der Natur regelmässig (zumindest vorübergehend) gesperrt. Die Schäden gehen besonders darauf zurück, dass Besucher die markierten Wege verlassen und Schilder missachten, um auf den Spuren Biebers durch die einst unberührte Landschaft zu wandeln. Das ist auch für die Touristen riskant, welche die teils gefährliche Natur Islands nicht einzuschätzen wissen. Tourenanbieter haben mittlerweile klare Regeln. Klettert nicht über die Seile. Tretet niemals auf das Moos, auch wenn andere das vor euch gemacht haben. Folgt nicht den Umwegen anderer. Die isländische Umweltbehörde versucht währenddessen unermüdlich, die Vegetation wiederherzustellen. Diese Arbeit dürfte noch Jahrzehnte dauern, wegen eines dreieinhalbminütigen Musikvideos.

Galapagosinseln
Auf den abgelegenen Archipel im Pazifik reisten vor der Pandemie 270’000 Touristen pro Jahr. Die zu Ecuador gehörenden Inseln gelten wegen ihrer einzigartigen Flora und Fauna als El Dorado für Naturliebhaber. Klare Regeln sollen Schäden durch Massentourismus verhindern. So ist ein Besuch des Nationalparks nur mit zertifizierten Reiseführern und nur auf markierten Wegen möglich. Camping ist nur mit Sondergenehmigung an speziellen Orten gestattet, Wassersport etwa mit Jetskis sind komplett verboten. Die grösste Gefahr für das Ökosystem der rund 1000 Kilometer vom Festland entfernten Inseln sind aber eingeschleppte Tier- und Pflanzenarten. Deshalb wird Gepäck streng kontrolliert. Viele Produkte wie Getreide und bestimmte Früchte dürfen zum Schutz der endemischen Arten nicht eingeführt werden…

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