Swarovski-Fussgängerstreifen

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Swarovski-Perlen für Fussgängerstreifen
Perlen einer Tochterfirma des österreichischen Schmuckherstellers Swarovski sollen Fussgängerstreifen sicherer machen. Die winzigen Glasperlen in der Farbe und ein hellerer Gelbton sollen die Fussgägnerstreifen besser reflektieren lassen. Die neue Farbtechnologie findet Anklang. Verkehrspsychologen hingegen stehen dieser Massnahme kritischer gegenüber. Sie halten dieses Material zwar ebenfalls für eine gute Idee. Der Zürcher Verkehrspsychologe Fred Hürlimann betont aber, dass dadurch das Problem nicht gelöst würde. Er schlägt weitere Massnahmen, wie eine bessere Umgebungsbeleuchtung und Mittelinseln, vor. Dies sei jedoch sehr teuer. Die neue Glasperlen-Technologie ist dagegen eine relativ günstige Investition. Sie stösst darum bei den Strassenverantwortlichen auf offene Ohren. Der Kanton Zürich will ab dem nächsten Frühling Swarovski-Glasperlen verwenden. In den Kantonen St.Gallen und Schaffhausen ist die Glasperlen-Technologie bei Fussgängerstreifen schon seit mehreren Jahren im Einsatz. Es würden jedoch nicht die Perlen von Swarovski eingesetzt, heisst es zumindest beim St.Galler Tiefbauamt auf Anfrage. Laut Bruno Bulgeroni vom Strasseninspektorat St.Gallen seien die Erfahrungen mit dieser Technologie gut, auch wenn die Glasperlen etwas witterungsanfällig seien.