Der Gulliver (27 Zoll Tablet)

GD Star Rating
loading...

Der Gulliver unter den Tablets
27 Zoll beträgt die Bildschirm-Diagonale von Lenovos Riesen-Tablet «Ideacentre Horizon 27» – das ist grösser als mancher Fernseher. Trotzdem versteht sich das Tablet als mobiles Gerät. Und als Nonplusultra für einen geselligen Brettspielabend. 8,6 kg ist es schwer, und seine Abmessungen betragen 69 cm in der Länge, 50 cm in der Breite und 3 cm in der Höhe – so richtig handlich ist Lenovos «Ideacentre Horizon 27» nicht. Und doch versteht sich das wuchtige Gerät als Tablet und zugleich als vollwertiger PC- und TV-Ersatz mit Intel Core i7-Prozessor. Zwar kommt der Gulliver unter den Tablets kaum zwei Stunden mit Akkustrom aus – dann muss er an die Steckdose. Doch er schliesst laut Hersteller eine wichtige Lücke: Um welches andere Tablet kann man sich schon mit seinen Freunden versammeln?

Liegen ist seine Stärke
Einerseits dient das «Ideacentre Horizon 27» mit seinem HDMI-Anschluss und diversen USB-3-Steckplätzen als transportabler Fernseher und PC, der sich mit Windows 8 und dem hauseigenen Aura-Betriebssystem bedienen lässt. Seine ganze Stärke entfaltet das Riesen-Tablet aber im Liegen. Dann wird es zum geselligen Spielbrett, auf dessen Touchscreen sich multimediale Inhalte darstellen lassen. Satte elf Spiel-Apps liefert Lenovo von Werk aus mit, darunter eine Variante des Brettspiel-Dauerbrenners «Monopoly», eine Roulette-Simulation und das Rennspiel «Draw Race 2». Auch die nötigen Eingabegeräte sind vorhanden: Als Gadgets bietet Lenovo Joysticks an, die nur auf den Touchscreen platziert werden müssen, um sich mit dem Tablet zu verbinden. Auch ein elektronischer Würfel mit Wifi-Funktion lässt sich erwerben.

Zu schwer, zu teuer, zu unhandlich?
Ist das Gulliver-Tablet also das Nonplusultra für einen geselligen Brettspielabend? Neben dem hohen Preis (die einfachste Konfiguration schlägt mit knapp 1’600 Franken zu Buche) sprechen vor allem das hohe Gewicht und die Unhandlichkeit gegen das «Ideacentre Horizon 27». Im Zweifelsfall ist man mit einer «Monopoly»-Schachtel unter dem Arm doch etwas mobiler.