Category Archives: Videos

Makroobjektiv Laowa 24mm

Makroobjektiv Laowa 24mm f/14 Probe
Vor rund einem Monat hat Venus Optics mit dem Laowa 24mm f/14 Probe ein 2x-Makro in Endoskop-artiger Bauweise vorgestellt. Ab Dezember wird das Objektiv nun auch hierzulande erhältlich sein. Und zwar in Standardversion für zirka 2000 Franken und in einer Cine-Ausführung mit Zahnkränzen für zirka 2200 Franken.

Das aussergewöhnliche Makro-Objektiv für Vollformat-Kameras
Das Laowa Probe Objektiv ist zwar eine seltsam anmutende „Schnorcheloptik“, damit aber eines der interessantesten Makroobjektive auf dem Markt. Mit diesem Endoskop-Objektiv können Sie ganz einzigartige Fotos und Videos aus der Insekten-Perspektive machen, die mit anderen Objektiven niemals möglich wären. Dieses besondere Makroobjektiv besitzt in einem 20mm dünnen teleskopartigem und wasserdichten Rohr 27 Linsenelemente. Mit 24mm ist es für Vollformat-Kameras ein Weitwinkel-Makroobjektiv mit einem Abbildungsmassstab von maximal 2:1. Durch die Weitwinkel-Konstruktion und die kleine Blendenöffnung ergibt sich eine riesige Schärfentiefe. Zur Beleuchtung und Scharfeinstellung ist an der Spitze ein LED-Ringlicht eingebaut. Auf Grund dieser Konstruktion gelingen einzigartige Effekte im Tabletop-, Makro- und Nahbereich. Nicht nur Aufnahmen aus niedriger Perspektive sondern auch physikalisch unmöglich erscheinende Aufnahmen sind damit ganz einfach möglich.

Der Kreativität sind mit diesem Objektiv keine Grenzen gesetzt! Als Stromquelle für das eingebaute LED-Ringlicht können Sie eine Power Bank oder ein USB-Netzteil verwenden

Wie wäre es zum Beispiel mit:
– einem Film mitten durch Obst oder Gemüse oder dem Eintauchen in ein sprudelndes Getränk?
– Fotos aus dem Inneren eines Architekturmodells oder mitten aus dem Gelände der Spielzeugeisenbahn?
– Aufnahmen aus einer Blüte, dem Ameisenhaufen, dem Terrarium oder gar Aquarium oder Gartenteich?

Lieferumfang:
Objektiv, Rückdeckel, Frontdeckel, USB-Kabel

Verfügbarkeit und Preise:
Standard Version (Canon EF, Nikon F, Sony FE, Pentax K) je 1.799,- EUR
EAN: (Canon EF) 6940486700503; (Nikon F) 6940486700510; (Sony FE) 6940486700527; (Pentax K) 6940486700541

Cine Version (Canon EF, Arri PL) je 1.999,- EUR
EAN: (Canon EF – Cine) 6940486700626; (Arri PL – Cine) 6940486700534

 

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Lego – Geisterbahn

Geisterbahn – Ghost Train
Das ist meine Lego Geisterbahn, welche ich für die Ausstellung Klötzchenwelt 2017 in Tayngen gebaut habe. Die Geisterbahn war ein Teil der Gemeinschaftsanlage Luna Park. Die kleinen Wagen mit den Minifiguren, fahren vollautomatisch durch ein höllisches Grusel-Labyrinth mit vielen Licht- und Spezial-Effekten. Viel Spass beim Schauen und Gruseln…

 

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Lego – Steinchenwelt 2016

Steinchenwelt 2016
Lego-Ausstellung – 17.03.2016 bis 20.03.2016 an der Thurgauer Frühjahrsmesse in Frauenfeld / Schweiz. Inklusive mit neuen Exponaten meiner stetig wachsenden Geisterstadt 🙂

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Lego – Geisterstadt – Ghost Town – 2014

Miketop – Lego – Geisterstadt
In diesem Film, sehen Sie einen kleinen Teil meiner Geisterstadt. Diese war ein Teil der Ausstellung bei der Steinchenwelt 2014 auf der Gewerbemesse in Frauenfeld. Die Erweiterung von 2015 und weitere Informationen mit Fotos sehen Sie in einem anderen Beitrag. Einfach „Geisterstadt“ ins Suchfeld eingeben, danach sehen Sie alle Berichte über meine Lego Geisterstadt…

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Lego – Minifiguren Serie 12

Lego Minifiguren Serie 12
Gerüchteweise heisst es nun auf einigen Seiten im Internet, dass es sich bei Serie 12 um Charaktere aus dem kommenden Lego Movie (Feb 2014) handelt. Hier bei Miketop sehen Sie die eventuellen neuen Minifiguren der Serie 12 die im Januar 2014 auf den Markt kommen. Hier ist ebenfalls der Trailer zum neuen Legofilm. Viel Spass beim Schauen…

Lego Minifigures Series 12 Minifiguren Serie 12 Miketop

 

  • Calamity Drone
  • Gail the Construction Worker
  • Abraham Lincoln
  • Larry the Barista
  • Panda Guy
  • Velma Staplebot
  • William Shakespeare
  • Taco Tuesday Guy
  • “Where are my Pants?” Guy
  • Wiley Fusebot
  • President Business
  • Wild West Wyldstyle
  • Hard Hat Emmet
  • Scribbe-Face Bad Cop
  • Mrs. Scratchen-Post
  • Marsha Queen of the Mermaids

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Big Foot lebt

Big Foot lebt in Kentucky
Dallas – US- Wissenschaftler präsentierten bei einer Pressekonferenz in Texas angeblich echtes Bild- und Video-Material des scheuen Wald-Wesens. Sie sind der festen Überzeugung: Big Foot lebt und das Ganze ist kein Fake. Viel Mythen ranken sich um den Waldbewohner. Jetzt glauben amerikanische Wissenschaftler endlich den letzten Beweis in Händen zu haben. Big Foot schläft mitten am Tag im Unterholz in den Wäldern Kentuckys. Dr. Melba Ketchum (Bigfoot-Genom-Projekt) untermauerte ihre These mit einem original Fellbüschel des Mischwesen.

Big Foot ist eine Rasse
Bisher waren alle Wissenschafter, bei der Suche nach Beweisen für die Existenz des Big Foot, gescheitert. „Wir stellten fest, dass die DNA weder von einem Menschen noch von einem Tier stammt”, konstatierte Ketchum bei der Pressekonferenz. “Big Foot ist kein einzelnes Lebewesen, sondern eine Rasse!” Die Wissenschafterin sammelte in den vergangenen fünf Jahren zahlreiche Fell- und Haarproben. Die vermeintliche Sensation löste in Wissenschafter-Kreisen unterschiedliche Reaktionen aus. Für viele ist die Existenz selbst durch die Bilder und das Video noch nicht bewiesen. Auch die Echtheit der Beweise wird in Frage gestellt. Doch eines ist auch klar: Kentucky darf sich jetzt sicher über viel Big Foot-Tourismus freuen.

Big Foot – Definition auf Wikipedia
Bigfoot (engl. „Grossfuss”) bezeichnet ein Wesen der nordamerikanischen Folklore mit überdimensionalen Füssen, erheblicher Grösse und starker Fellbehaarung, das in fast allen Gebirgen der USA und Kanadas, insbesondere in den Rocky Mountains und den Appalachen, angeblich gesichtet wurde. Es gibt aber auch vermeintliche Sichtungen in den Waldgebieten von Texas. Bigfoot wird in Kanada auch Sasquatch genannt, was in der Sprache dort ansässiger Ureinwohner für „stark behaarter Mensch” steht.

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Panoramaflug mit dem Adler

Panoramaflug mit dem Adler
Majestätische Rundumsicht: In einem Video nimmt ein Adler eine Kamera Huckepack und zeigt die Welt aus seiner Sicht. Das verblüffende Video entstand nahe der Schweizer Grenze im französischen Chamonix-Mont-Blanc. Dem scheinbar abgerichteten Steinadler wurde eine leichte Kamera mit Weitwinkelobjektiv aufgesetzt. Der Zuschauer erlebt den Flug des Greifvogels, also ob er selber durch die Höhe gleiten würde.

Als ob man selber fliegen würde
Der «König der Lüfte» schwebt bei strahlendem Sonnenschein über Baumwipfel, Bahnlinien und Wanderer hinweg. Im Hintergrund sind die schneebedeckten Alpengipfel zu erkennen. Den Adlerflug als Zuschauer «im Huckepack» zu betrachten, ist buchstäblich ergreifend. Entsprechend gross ist auch die Begeisterung auf das Video: Der Film wurde bisher fünf Millionen Mal aufgerufen, die Kommentare schwärmen von der Schönheit der Luftaufnahmen und ihres gefiederten «Filmers». In den Alpen wird eine Steinadlerpopulation von etwa 1200 Paaren angenommen, davon leben laut alpenmagazin.org etwa 300 in der Schweiz. Damit gilt der stolze Vogel nicht mehr als gefährdet. Das war in den letzten Jahrhunderten anders, als die Adler intensiv vom Menschen bejagt wurden. Erst im Bundesgesetz über Jagd und Vogelschutz von 1926 wurde der Steinadler gesamtschweizerisch unter Schutz gestellt.

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Smart Times 2013 – Schweiz

Smart-Treffen 2013 in der Schweiz
Buochs Es war ein Spektakel mit vielen Emotionen: Am Samstag rollte die längste Smart-Parade der Welt durch Nidwalden. Gewisse Autofans kamen sogar aus China angereist.

Es ist geschafft – 1’203 Smarts auf Rekordfahrt: An der Parade am Samstag haben 1203 Smarts die 18 Kilometer von Buochs nach Emmetten unter die Räder genommen. «Das ist Weltrekord», sagt Smart-Sprecher Donatus Grütter. Die Teilnehmer seien dafür teilweise extra aus China, Brasilien, Senegal oder Russland angereist. Insgesamt hatten 1500 Smart-Fans dem Höhepunkt des dreitägigen Autospektakels auf und rund um den Flugplatz Buochs beigewohnt. «Smart ist ein emotionales Auto. Es ist Kult und hat seine eigene Fangemeinde», erklärt Grütter. Vor der Rekordfahrt hatten sie sich alle auf der Flugpiste aufgestellt: Wohl keine Ausführung war doppelt vorhanden. Liebevoll bemalte Exemplare oder ausgefallene Einzelstücke, wie der 300 PS starke V8-Smart für Beschleunigungsrennen, waren zu bestaunen.

Smart steht für zwei Leute
«Wir sind 1020 Kilometer weit gefahren, um dabei zu sein», erzählen David (27) und Daniela (20) aus Tschechien. Weshalb tut man sich das an? «Smart ist nicht bloss ein Auto, es ist ein Lebensgefühl», antwortet Daniela. Es sei schön, damit zu reisen und Leute zu treffen. Was ist denn so besonders daran? «Smart steht für zwei Leute, so wie wir es sind», meint David und zeigt stolz auf den grünen Zweisitzer hinter ihnen. Axel (44) ist mit Töchterchen Luna (7) aus Winterthur angereist: «Mami hätte lieber einen Audi gehabt», erzählt Luna. Doch: Vater und Töchterchen haben sich durchgesetzt. Seit einem Jahr steht ein Smart in der Garage. «Es ist eine etwas andere Art der Mobilität, mit einem Smart hebt man sich ab», erklärt Axel seine Faszination für das kleine Auto, das von Nicolas Hayek entworfen worden war.

14-stündige Anreise
Völlig «crazy» nach den «Elefanten-Rollschuhen», wie die kleinen Flitzer etwa von bösen Zungen bezeichnet werden, ist Yi Yang (26) aus Peking. Sie gehört einer Delegation von 16 chinesischen Smart-Fans an, die einen 10-Stunden-Flug nach Stuttgart und eine 4-Stunden-Carfahrt nach Buochs hinter sich haben. «Smarts sind individuell und stylish. Junge Leute lieben sie», meint die Werbefachfrau. Auf Chinas Strassen zähle man rund 14 000 solcher bunten Gefährte. «Smart Times» wird jährlich durchgeführt, wobei die Fans selbst entscheiden, wohin es im nächsten Jahr gehen soll: Das 14. Treffen wird entweder in Wien, Brighton (England) oder Cascais (Portugal) durchgeführt.

Smart-Voodoo-Skull-Mafia-Graffiti-Miketop

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Lanzarote

Lanzarote
Lanzarote ist die nordöstlichste der sieben grossen Kanarischen Inseln, die im Atlantischen Ozean eine von Spaniens siebzehn autonomen Regionen bilden. Lanzarote liegt rund 140 Kilometer westlich der marokkanischen Küste und rund eintausend Kilometer vom spanischen Festland entfernt. Hauptverkehrsanbindung ist der Flughafen Arrecife. Mit einer Fläche von 845,94 Quadratkilometern hat die Insel einen Flächenanteil von 11,29 Prozent an der Gesamtfläche aller Kanaren. Als erste vollständige Insel wurde Lanzarote 1993 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt.

Bildergalerien folgen in wenigen Tagen…

Georaphie
Lanzarote misst von Nord (Punta Fariones) nach Süd (Punta Pechiguera) rund 58 Kilometer und in der grössten Ost-West-Ausdehnung 34 Kilometer. Südlich von Lanzarote liegt in 11,5 Kilometern Entfernung die Insel Fuerteventura, und im Norden nur einen Kilometer entfernt der Chinijo-Archipel mit den kleinen Inseln La Graciosa, Montaña Clara, Alegranza, Roque del Oeste und Roque del Este. Von den insgesamt 213 Kilometern Küste sind zehn Kilometer Sand- und 16,5 Kilometer Kiesstrand, der Rest besteht aus Felsküste. Auf der Insel gibt es zwei Gebirgszüge. Im Norden der Insel steigt das Famara-Massiv mit dem Gipfel Peñas del Chache auf 671 msnm an, und im Süden der Los Ajaches auf 608 m. Südlich des Famara-Massivs schliesst sich die Sandwüste von El Jable an, die das Famara-Massiv von den so genannten Feuerbergen (Montañas del Fuego) des Timanfaya-Nationalparks trennt. Im Timanfaya-Gebiet ereigneten sich zuletzt von 1730 bis 1736 und 1824 starke Vulkanausbrüche, die grosse Teile des fruchtbarsten Ackerlandes und mehrere Dörfer und Gehöfte mit zusammen etwa 420 Häusern unter sich begruben. Der Rest der Insel ist durch eine Hügellandschaft mit markant aufragenden Vulkankegeln geprägt

Geologie
Lanzarote ist eine Insel vulkanischen Ursprungs. Vor rund 36 Millionen Jahren begannen wiederholte unterseeische Vulkanausbrüche den Sockel der Insel zu bilden. Diese Eruptionen entstanden als Erscheinungen von Intraplattenvulkanismus durch Kontinentaldrift und Hotspot-Vulkanismus. Ausführlicheres dazu im Artikel Kanarische Inseln. Vor 15,5 Millionen Jahren wuchs Lanzarote über die Meeresoberfläche hinaus.

Die Oberfläche Lanzarotes ist durch vier vulkanische Hauptphasen entstanden, die meist durch die Kalium-Argon-Datierung nachgewiesen sind:

  • Phase      1:      Hier entstanden das Famara-Gebirgsmassiv im      Norden, der zweithöchste Gebirgszug Los Ajaches, der östliche      Teil der Rubicón-Ebene, sowie einzelne Vulkane bei Tías im      Südosten. Diese Eruptionsphase fand vor 15,5 bis 3,8 Millionen Jahren      statt, unterbrochen durch Zeiten, die von Erosion geprägt waren.
  • Phase      2:      Hier entstanden der westliche Teil der Rubicón-Ebene mit dem Montaña Roja, einige      Vulkane im Inselinneren, sowie der Montaña de Guanapay      bei Teguise und der Atalaya      bei Haría im Norden. Diese eruptive Phase fand vor etwa vor 1,3 bis 2,7      Millionen Jahren statt.
  • Phase      3:      Hier gab es bis zu 100 Eruptionszentren, die sich vor etwa 730.000 bis      240.000 Jahren über die ganze Insel verteilt haben.
  • Phase      4:      Hier wird unterschieden: Die erste Eruptionsphase liess vor gut 3.000      Jahren im Nordosten Lanzarotes das 30 Quadratkilometer grosse Malpaís de la      Corona und damit auch die bekannte Cueva de los Verdes entstehen. Die zweite      Eruptionsphase ereignete sich von 1730 bis 1736 und 1824, wobei über 23      Prozent der Fläche Lanzarotes mit etwa 3 bis 5 km³ neuer Lava aus etwa 30      neuen Vulkankratern bedeckt wurden. Diese Grössenordnung ist hinsichtlich      Dauer, eruptierter Lavamengen und Zusammensetzung der Laven (u. a. Olivin-Basalt) in      historischer Zeit weltweit eine der bedeutendsten, höchstens noch      vergleichbar mit den Eruptionen der Eldgjá      (um 934) und der Laki-Krater (1783-84) in Island. Heute      erstreckt sich auf einem Grossteil dieses Gebietes der Timanfaya-Nationalpark.

Erste Berichte durch Griechen und Römer
Durch die Nähe zu Afrika und dem europäischen Kontinent war Lanzarote wohl die erste Kanarische Insel, die besiedelt wurde. Es wird vermutet, dass die Phönizier bereits um 1100 v. Chr. die Insel besucht haben. Auch die griechischen Schriftsteller und Philosophen Herodot, Platon und Plutarch berichten vom Garten der Hesperiden, vom Land der Fruchtbarkeit, wo Obst und Blumen in der Brise des Atlantikwindes duften, und Homer schreibt im vierten Gesang der Odyssee von einem paradiesischen Ort. Es ist aber unklar, um welche Inseln es sich konkret handelt. Die ersten historischen Aufzeichnungen zu den Kanaren stammen von Pomponius Mela sowie von Plinius dem Älteren mit seiner enzyklopädischen Naturkunde Naturalis historia und Claudius Ptolemaeus, welche auch die Identifizierung einzelner Kanareninseln erlauben. Eine erste Expedition zu den Kanarischen Inseln erfolgte dabei nach Plinius durch König Juba II. von Mauretanien. Die für die einzelnen Inseln vergebenen Namen der Insulae Fortunatae (Inseln der Glückseligen) lauten: Canaria=Invallis (Gran Canaria), Ninguaria=Planasia (Teneriffa), Inaccessa (La Palma), Iunonia (Lanzarote und Fuerteventura), Pluvialia=Ombrios (Gomera) und Capraria (El Hierro). Man glaubt, dass Fuerteventura und Lanzarote miteinander verbunden waren, denn beide, und auch Lobos, werden nicht einzeln erwähnt, jedoch ein Archipel. Archäologische Funde, die auf das 1. Jahrhundert v. Chr. datiert werden konnten, belegen die Anwesenheit der Römer auf Lanzarote.

Die Wiederentdeckung durch Europäer und Araber
In den nachfolgenden Jahrhunderten geraten die Kanaren nach dem Zusammenbruch des römischen Reichs wieder in Vergessenheit und werden im Jahr 999 n. Chr. durch Ben Farroukh wiederentdeckt. Die Araber gaben den Inseln den Namen Al Djezir al-Khalida (Glückliche Inseln) und lehnten sich damit an den Namen der Römer an. Im Jahr 1336 stach von Lissabon aus eine Flotte unter der Führung von Lanzarote da Framqua alias Lancelotto Malocello in See, um das damalige Ende der europäischen Welt zu erforschen, das zu jener Zeit vor der nordwestafrikanischen Küste lag. Lancelotto Malocello umsegelte das Kap der Angst (Kap Bojador) nie, entdeckte aber die Kanarischen Inseln erneut und liess sich auf Lanzarote nieder. Zur Zeit des Aufenthaltes von Malocello auf Lanzarote herrschte dort König Zonzamas mit seiner Frau Fayna. Sie soll eine Nacht mit dem Adligen aus Vizcaia auf dem spanischen Festland namens Martin Ruiz de Avendaño verbracht haben, der 1377 die Insel erreichte. Aus dieser Nacht ist der Überlieferung nach Tochter Icó hervorgegangen. König Zonzamas und seine Frau hatten die beiden Söhne Tigufaya, der wurde Thronfolger und mit Frau und weiteren Einwohnern 1393 verschleppt, und Guanarame, der danach Thronfolger wurde. Die wohl uneheliche Tochter Icó heiratete Guanarame und bekam Luis de Guardafía als Sohn. Dessen Tochter hiess Teguise und gab der ehemaligen Hauptstadt der Insel ihren Namen. Sie heiratete Jean de Béthencourts Neffen Maciot de Béthencourt. In der Nähe der heutigen Stadt Teguise baute er auf dem Montaña de Guanapay ein kleines Fort. Wieder in Portugal angekommen, erreichte er es, dass die von ihm entdeckte und in Besitz genommene Insel in der Weltkarte des Angelino Dulcert als Insula de Lanzarotus Marocelus eingezeichnet wird. Seither soll Lanzarote seinen Namen tragen.

Die Unterwerfung durch Europäer
Angelockt sowohl durch wertvolle Rohstoffe wie Orseille (rote Färberflechte) als auch durch Sklaven, unternahm Jean de Béthencourt 1402 eine Expedition unter König Heinrich III. von Kastilien zu den Kanarischen Inseln. Er ging im Süden Lanzarotes (von den Guanchen noch Titeroygatra genannt), bei den Papagayo-Stränden an Land und konnte den einheimischen Inselkönig Guardafía davon überzeugen, mit ihm friedlich zusammenzuarbeiten, indem er ihm Schutz vor portugiesischen und spanischen Menschenhändlern anbot. Mit seiner Hilfe konnte er in der Rubicón-Ebene eine Festung bauen. Dies war aber eine Täuschung, da Béthencourt den Frieden nutzte, um die anderen Inseln zu erobern. Er stellte aber bald fest, dass seine Ausrüstung und die ihm zur Verfügung stehenden Soldaten nicht ausreichten, die Kontrolle über alle Inseln zu erlangen. Béthencourt begab sich somit zurück aufs Festland. Während seiner Abwesenheit nutzte Gadifer de la Salle die kleine vorgelagerte Insel Los Lobos als Stützpunkt. Hier führte Bertín de Berneval dann aber einen Aufstand und nahm Einheimische als Sklaven mit nach Spanien. Gadifer hatte nun kein Schiff mehr und verdurstete beinahe auf Lobos, während die Einheimischen mit dem Töten von Europäern begannen. Mit Hilfe des Guanchen Atchen wollte Gadifer seine Leute rächen. Atchen nahm den König Guardafía auf Lanzarote gefangen und wollte selbst an die Macht. Guardafía konnte jedoch fliehen und liess Atchen lebendig verbrennen. Béthencourts mitgebrachte Geistliche tauften Guardafía und beeilten sich mit der Taufe vieler Guanchen, was diese zu Sklaven machte. Zu Béthencourts Rückkehr 1404 war Lanzarote unterworfen. So konnte man sich gut gerüstet der Eroberung der Nachbarinsel Fuerteventura widmen. Béthencourts weniger erfolgreicher Neffe Maciot de Béthencourt blieb als sein Stellvertreter auf Lanzarote. Er nahm sich die Tochter namens Teguise des bisherigen Herrschers Guardafia zur Lebensgefährtin, und benannte den damaligen Ort Acatife nach ihr. Rubicón bei den Papagayo-Stränden wurde sogar erster Bischofssitz durch Benedikt XIII. Bischof Alfonso Sanlúcar de Barrameda zeigte Maciot de Béthencourt wegen seines tyrannischen Verhaltens bei der Spanischen Krone an (siehe auch: Liste der Bischöfe der Kanarischen Inseln). Daraufhin übergab Enrique de Guzmán, Graf von Niebla 1430 auf Befehl der Krone den Besitz der bisher eroberten Inseln an Guillén de las Casas. 1435 übernahm Fernán Peraza durch Erbschaft diesen Besitz. Auf Druck von Béthencourt besetzten Portugiesen Lanzarote, wurden aber nach zwei Jahren von dort vertrieben. Auf Hernán Peraza folgte der Ehemann der Inés Peraza, Diego Herrera, welcher Lanzarote und Fuerteventura auf seine Kinder Sancho de Herrera, María de Ayala und Constanza de Samiento verteilte. In den nachfolgenden Jahren ist die Geschichte Lanzarotes durch immer wiederkehrende Überfälle von Piraten gekennzeichnet. Der schlimmste ereignete sich im Jahr 1618, als die Piraten Jabán und Solimán das Versteck der Einheimischen in den Höhlen der Cueva de los Verdes entdeckten, und rund 1000 Inselbewohner gefangen nahmen, um sie anschliessend auf dem afrikanischen Sklavenmarkt zum Verkauf anzubieten.

Naturkatastrophen im 18. Jahrhundert
1730 kam es auf Lanzarote zu schweren Vulkanausbrüchen. Am 1. September bildeten sich auf einer Strecke von 18 Kilometern 32 neue Vulkane. Die Ausbrüche, die von dem Pfarrer von Yaiza, Andrés Lorenzo Curbelo, bis 1731 detailliert dokumentiert wurden, dauerten insgesamt 2053 Tage und endeten im Jahr 1736. Am Ende hatte die Lava rund ein Viertel der Inselfläche unter sich begraben, darunter die fruchtbarsten Böden der Insel und mehrere Dörfer und Gehöfte. Stattdessen entstanden an dieser Stelle hundert neue Vulkane, die den Namen Montañas del Fuego (Feuerberge) erhalten haben. Anfangs war es den Inselbewohnern unter Androhung von Strafe verboten, die Insel zu verlassen, da die Inselführung befürchtete, keine Arbeitskräfte mehr zur Verfügung zu haben. Die Versorgung mit Lebensmitteln verschlechterte sich aber zusehends, so dass der Hälfte der Bevölkerung erlaubt wurde, auf die Nachbarinsel Gran Canaria auszuwandern. 1768 kam es zu einer Dürrekatastrophe, nachdem die Winterniederschläge mehrere Jahre lang nicht fielen. Die Dürre forderte zahlreiche Tote, viele Bewohner wanderten auf die Nachbarinseln oder nach Kuba und Amerika aus. Im Jahre 1824 kam es zu einem erneuten Vulkanausbruch im Bereich von Tiagua, der aber bei weitem nicht so folgenreich war wie die Ausbrüche in den Jahren 1730 bis 1736. 1974 wurde hier der Timanfaya-Nationalpark gegründet.

Wetterphänomene
Auf Lanzarote, wie auch auf den anderen Kanarischen Inseln, kommt es mehrmals pro Jahr zu einer besonderen Wetterlage, der Calima, wenn über der Sahara Staubpartikel durch Sandstürme und starke Thermik bis in grosse Höhen transportiert werden. Mit südöstlichen Winden werden diese Aerosole dann weit auf den Atlantik hinaus transportiert. Während solcher Wetterlagen sinkt die Sichtweite auf der Insel bis auf wenige 100 Meter ab. Die Luft ist dann voller Staub und der Himmel erscheint in einem schon fast unwirklichen Rot- bis Braunton. Der hohe Gehalt an Aerosolen in der Luft kann dazu führen, dass der Luftverkehr eingestellt oder umgeleitet werden muss, da aufgrund der Topographie Lanzarotes der Anflug auf den Flughafen Guacimeta (ACE) aus Norden nur mit ausreichender Pilotensicht erfolgen kann. Von den Einheimischen (Conejeros) wird dieser heisse Südostwind Levante oder auch Calima genannt. Während dieser Wetterlage können die Temperaturen zeitweise bis auf 40 °C steigen.

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